Praxistipp: Flow - lass los und die Wörter fließen
Ihr habt sicherlich alle mal vom Flow-Zustand gehört, oder? Das ist ein Zustand, in dem ihr bei einer Tätigkeit vollkommen das Zeitgefühl verliert, weil sie euch gleichermaßen fordert, erfreut und motiviert.
Meistens sind das so Aktivitäten, bei denen wir voll und ganz im "machen" aufgehen. Heute möchte ich euch ein paar Tipps verraten, wie ich leichter in diesen Zustand hineinfinde.
Inhalt
Was ist der Flow - und was nicht?
6 Tipps für den Flow
Bonustipp
Fazit
Was ist der Flow - und was nicht?
Klären wir doch erst einmal diesen Begriff "flow". Was heißt das eigentlich? Abgesehen davon, dass wir in diesem Zustand völlig das Gefühl für Zeit und Raum vergessen, weil wir so in einer Tätigkeit aufgehen, lässt sich der Flow, also der Zustand des "Fließens", noch anders beschreiben. Wissenschaftlich. Denn der Zustand ist tatsächlich mess- und nachweisbar. Dazu habe ich mir gestern die entsprechende Folge des Podcasts "Betreutes Fühlen" angehört und einiges darüber gelernt. Hört sie euch ruhig an, sie ist sehr gut!
Zum Beispiel lernte ich, dass sich die Hirnwellenaktivität verändert.
Im bewussten Zustand dominieren bestimmte Hirnwellen, während der flow-Zustand viel stärker dem Zustand ähnelt, wenn wir uns im Tiefschlaf befinden (REM-Phase) - andere Hirnwellen sind dann stärker aktiv. Es ist eine Art des Träumens/Schlafens, ein unbewusster und ablenkungsfreier, gleichzeitig unheimlich effizienter Zustand. Wir nutzen in der Zeit unsere Energie am optimalsten, könnte man sagen.
Für Schriftsteller ist diese Zeitspanne das absolut Beste eigentlich, das Nonplusultra der modernen, hektischen Welt voller Distraction. Dann fließen die Worte nur so aus einem heraus und in einem Rutsch aufs Papier. Wir sind mega-konzentriert, gleichzeitig sind wir uns unserer selbst viel weniger bewusst. Wie lässt sich dieser traumhafte Zustand nun aber erreichen? Täglich? Immer wieder? Dafür habe ich die folgenden Tipps notiert.
6 Tipps für den Flow
Der Flow-Zustand ist ein bisschen wie die kreative Muse, die Inspiration. Viele Menschen hoffen, dass dieser Moment im Laufe eines Tages vorbeischaut, aber es passiert einfach nichts. Wie blockiert verharrt man dann mit steigender Frustration vor dem blinkenden Cursor und fragt sich: Warum bin ich heute so blockiert?!
Damit der Flow leichter passiert, hilft vor allem eines: Ablenkungen minimieren. Gut, ich weiß, der Tipp ist inzwischen längst ausgehöhlt und ein alter Hut. Aber trotzdem verbirgt sich dahinter eine wesentliche Wahrheit.
Tipp Nr. 1 - Social Distancing statt Social Media!
Das Smartphone ist heutzutage ja immer dabei. Überall. Ständig ist es in unserer Reichweite und verleitet uns zu allem möglichen Kram - außer der Arbeit. ;)
Also ist es für den Flow natürlich unerlässlich, das Handy wegzulegen. Damit meine ich nicht, es einfach nur neben sich oder in eine Tasche zu stecken.
Ich meine, es ganz aus dem Blickfeld und der Reichweite der eigenen Arme verschwinden zu lassen. Am besten liegt es in ein anderes Zimmer am anderen Ende der Wohnung. Dann lenkt es uns nicht länger (bewusst UND unbewusst) ab.
Tipp Nr. 2 - Vergiss die Zeit!
Ich erlebe es regelmäßig, dass ich beim Schreiben auf die Uhr schiele, die unten rechts in der Taskleiste des Desktops angezeigt wird. Dann sehe ich die Zeit, denke prompt (oft wenig bewusst): "Mist, schon so spät! Schreib endlich schneller, aber zackig, sonst ist der ganze Tag hinüber!"
Das Ergebnis: Druck und Stress.
Das hemmt und blockiert, die Konzentration nimmt ab. Deshalb gewöhne ich mir aktuell an, die Taskleiste automatisch ausblenden zu lassen. Dann seh ich die Uhr nicht länger und sie kann mir nicht länger auf den Zeiger gehen (haha, welch ein Wortspiel, lol).
Tipp Nr. 3 - Vergiss den Wordcount!
Auch das passiert mir immer wieder, ob ich will oder nicht. Besonders bei beruflichen Texten, die sich mehr mit Fakten statt Fiktion befassen, behalte ich konstant den Wortzähler im Auge.
Das lenkt nicht nur vom Wesentlichen (dem Text) ab, sondern macht ähnlich wie die Uhr unnötigen Druck. Z.B. mault direkt der innere Kritiker: "Sieh nur, wie wenig du geschafft hast! Leg mal zu, sonst wird das nix! Und überhaupt: Was für ein Versager bist du eigentlich, dass du nicht mehr in kürzerer Zeit schaffst?!?"
Zugegeben, diese inneren Monologe, die einen nur fertigmachen und aufhalten, bemerke ich erst seit kurzem so deutlich. Deshalb gewöhne ich mir auch hier an, den Wordcount auszublenden. Dadurch seh ich ihn erst, wenn ich mir die Tagesstatistik anzeigen lasse. Das verringert (hoffentlich) den inneren Druck und Stressmacher. ;)
Tipp Nr. 4 - Lenk dich nicht selbst ab!
Habt ihr Fotos oder Spiegel in eurer Nähe? Ich schon. Die Fotos zeigen nicht mich, sondern meinen Partner. Ich habe festgestellt, dass ich ihm gegenüber nicht "versagen", sondern Ziele erreichen will, damit er stolz auf mich sein kann.
Ein ganz simpler Gedanke eigentlich. Aber auch das kann unnötigen Druck verursachen und uns unbewusst hemmen.
Deswegen habe ich alle Fotos rund um meinen Schreibtisch entfernt bzw. umgedreht, damit ich sie nicht mehr sehe. Auf diese Weise fühlt sich mein Gehirn weniger stark unter Druck gesetzt, "Großes leisten" zu müssen. ^.^
Das gleiche funktioniert im Übrigen auch, wenn es sich um Fotos von z. B. der immer kritisierenden Mütter/Väter/Mentoren/etc. handelt. Auch die können uns unbewusst stressen und hemmen.
Tja und beim Spiegel?
Da sehen wir unseren inneren Kritiker praktisch direkt in die Augen - und stören das freie, entspannte Schreiben schlichtweg selbst ganz massiv (Showdown am Schreibtisch, lol).
Tipp Nr. 5 - Sei unnahbar!
Ihr kennt das sicher auch: Ihr habt euch gerade hingesetzt, um zu schreiben, da klingelt der Postbote. Also macht ihr die Tür auf und setzt euch danach abermals an den Tisch - als es erneut klingelt und ein Paket anzunehmen ist. Natürlich für die Nachbarschaft. Und so verrinnt der Tag zwischen euren Händen...
Konzentriertes Arbeiten ist da kaum möglich. Deshalb gewöhne ich mir an, sowohl die Türklingel als auch das Telefon stumm zu schalten. Auf diese Weise ist es, als ob ich gar nicht zuhause wäre (vor allem im Homeoffice ist dieses Vorgehen ratsam, um Unterbrechungen zu vermeiden).
Tipp Nr. 6 - Sorg für Struktur!
Das ist nun ein Tipp, der vor allem für die Chaoskings und Chaosqueens geeignet ist. In meinem Fall habe ich bislang immer viel Zeit und Energie ins Multitasking gesteckt.
D.h. ich habe an einem Text gearbeitet und daneben Recherche-Quellen im Internet offengehabt, um mir die nötigen Infos direkt beim Schreiben der entsprechenden Stellen rauszusuchen. Ich pendelte also konstant zwischen zwei Phasen hin und her:
Schreibphase
Recherche/Planungsphase
Das kostet viel Zeit, wie gesagt. Denn das Gehirn muss sich immer wieder neu auf die verschiedenen Quellen und den Text einstellen.
Es ist ineffizient, auf diese Weise zu arbeiten.
Deshalb gewöhne ich mir jetzt an, ERST zu recherchieren, alle nötigen Informationen stichpunktartig zu notieren, und DANN den Text anhand der Stichpunkte zu verfassen. Vermutlich ist auch das schon längst ein alter Hut für viele von euch.
Ich habe bisher (naiverweise) gedacht, ich sei einfach so gestrickt, weil ich auch zu Schulzeiten so chaotisch meine Aufsätze bearbeitet habe. Es wird also höchste Zeit, dass ich meine Arbeitsweise neu gestalte, um in Zukunft Kraft und Zeit zu "sparen". :)
Bonustipp zum Flow - Wasser, Wasser, Worte!
Ich bin schon einmal vor einiger Zeit auf die Thematik eingegangen. Aber ich sag es gerne noch einmal: Dein Gehirn braucht Wasser! Es ist wichtig, genug zu trinken, um z.B. Unkonzentriertheit zu vermeiden. Fokussieren ist also wichtig.
Der ganze Flow-Zustand ist im Grunde nichts anderes als höchst-effektive Konzentration auf eine Sache (z. B. auf diesen Blogbeitrag, haha!).
Damit die Worte frei fließen können, brauchen sie genügend Flüssigkeit als Grundlage. Achte also darauf, ausreichende Mengen Wasser bzw. ungesüßte Getränke zu trinken.
Fazit
Damit endet auch schon wieder mein Praxistipp für euch. Ich hoffe, ihr konntet ein paar hilfreiche Informationen für euch mitnehmen - mich würd’s freuen! d(^.^)b
Verratet mir gerne, sofern ihr mögt, ob ihr beim Schreiben den Flow-Zustand erfahrt? Erlebt ihr ihn womöglich täglich? Oder nicht so häufig? Selten? Wann stellt sich dieser Zustand bei euch ein? Und wie gelangt ihr dahin?
Ich habe lange nachgedacht, wie ich diesen Blogpost heute gestalten möchte. Über was ich reden will und warum. Da mich gestern eine Migräne-Attacke komplett lahm gelegt hat (ich konnte erst nach 17 Uhr langsam wieder aktiv sein und das Bett verlassen, meh), befinde ich mich in einer Art gedanklichen “Zwischenraum”.
Das ist die Phase, in der der Kopf vom höllischen Schmerz zurück zur Normalität überwechselt und sich der Körper/Geist von der Zwangspause erholt. In diesen Zeiträumen schwanke ich ganz oft zwischen einem enormen Tatendrang und einer geistigen “Denkpause” (ist das überhaupt möglich, nicht zu denken?).
In solchen Phasen kommen mir meistens die besten Ideen für die nahe Zukunft und ich fühle mich dann auch am meisten inspiriert und motiviert, wenn ich ehrlich bin. Aber natürlich ist das nicht sonderlich gesund (oder produktiv, lol), nur auf die Erholungsphase nach einer Migräne zu setzen. Aufgrund dieser Dinge/Erfahrungen möchte ich hier das Thema Selbstfürsorge aufgreifen.
Bedeutsamkeit der Selbstfürsorge im Home Office
Besonders als Autor:in und Mensch im Home Office ist die Sorge für sich selbst ein wichtiger Baustein zu einem ausgeglichenen Lebensstil. Wer sich nicht um sich selbst kümmert, überfordert sich und den eigenen Körper, die eigenen Sinne, ganz leicht. Weil dann funktionieren wir nur noch und reagieren lediglich auf die (eigenen oder fremden) Ansprüche und Vorgaben.
Dann befinden sich die Nervenzellen in einem permanenten Zustand von Stress und erhöhter Aktivität, sodass man dazu neigt, zu “vergessen”, wie Erholung und Entspannung überhaupt noch funktionieren (Workaholics und Perfektionisten kennen das Gefühl besonders gut). Reminder: Menschen sind keine Maschinen. ;)
Ideen für mehr Selfcare im Arbeitsalltag zuhause
Wie lässt sich also die Selbstfürsorge (neudeutsch: Selfcare) trainieren? Was muss ich tun, damit ich entspannt und trotzdem produktiv sein kann?
Hierzu habe ich ein paar Ideen. Wenn sie einer/einem von euch helfen, freut mich das. :)
Versorgung sicherstellen. Die körpereigenen Zellen entspannen, indem die Ernährung auf die persönlichen Bedürfnisse und die des Körpers ausgerichtet wird (z. B. mehr Nüsse, gesunde Fette und Vollkornprodukte bei gleichzeitig geringerem Zuckerkonsum im Alltag - sprich: stärker als bisher auf Vitamine und Nährstoffe achten).
Spaßfaktor erhöhen. Den Alltag mit Dingen füllen, die einem selbst und ganz persönlich Freude bereiten (z. B. Hobbys wie Basteln, Spielen, Kochen, Backen, Malen, Häkeln oder das freie Schreiben ohne jeden Anspruch). Das entspannt den Geist und fördert zugleich die Kreativität. Das steigert letzten Endes auch die Produktivität.
Bewegungsmangel vermeiden. Das hat sicher jede:r schon einmal gehört: Sport ist gesund und gehört in einen gesunden Lebensstil hinein. Anstatt sich aber andauernd zu trietzen und zu sagen “Ich will unbedingt schlanker sein und aussehen wie XY”, sollten wir mehr Fürsorge betreiben und den “Bewegungsstress” (Sätze á là “ich muss heute noch XYZ an sportlicher Aktivität betreiben, um mein Ziel zu erreichen, obwohl ich müde bin”) abschalten. Im Prinzip ist es doch so: jede Form von Bewegung ist gesund. Wir müssen nicht Stunde um Stunde über Asphalt oder durch Wälder rennen, um uns wohlzufühlen. Wichtig ist doch vielmehr, auf das eigene Befinden zu achten und nicht darauf, was uns anspruchsvolle Fitness-Gurus und ambitionierte Freizeitsportler:innen erzählen wollen. Um also entspannt und trotzdem gesund durch den Arbeitsalltag zuhause zu kommen, genügt es bereits, sich schlicht und ergreifend regelmäßig moderat (!) zu bewegen. Eine halbe Stunde pro Tag soll schon genügen, um den aktuellen gesundheitlichen Zustand zu halten oder sogar zu verbessern. Es ist keine Perfektion gefragt, um gesund zu leben. Ich habe zudem die Erfahrung gemacht, dass ich mich deutlich besser zu Bewegung motivitieren kann, wenn ich nicht den Anspruch verfolge, unbedingt abnehmen zu müssen oder super-fit zu werden. Vielmehr geht es um Selbstliebe. Sich selbst etwas Gutes tun. In sich hineinhorchen und zu spüren: Das gefällt dem Körper!
Den frühen Vogel vergessen. Ganz oft heißt es, um produktiv zu sein, müssen wir eine Morgenroutine pflegen und gaaanz früh aufstehen (am besten schon um 5 Uhr), um den Tag optimal zu nutzen. Ich sage, das ist ziemlicher Blödsinn. Ok, ich sage das unter Vorbehalt. Denn es ist für all jene Menschen Blödsinn, die einfach keine Frühaufsteher sind! Klar, ich kann wochenlang um 5 aufstehen und den Körper durch anhaltende Wiederholung und Gewöhnung auf diese Uhrzeit konditionieren. Kann man machen. Aber ich sage: wenn der eigene natürliche Biorhythmus viel lieber erst ab 10 Uhr aufstehen möchte, dann sollten wir ihm das auch gestatten (sofern das Umfeld uns auch lässst, natürlich). Was bringt mir das Aufstehen um 5 Uhr, wenn das Gehirn um diese Uhrzeit bloß auf Standby läuft und die erste wirklich produktive Handlung erst ab 8 oder 9 Uhr passiert? Ich halte also nichts davon, den Körper in ein enges Korsett zu zwängen mit dem Anspruch, dass er sich darin gefälligst entfalten soll.
Aktive Entspannung trainieren. Damit die Selbstfürsorge im Home Office funktioniert, ist die regelmäßige Entspannung das A und O. Es ist wichtig und gut, sich ganz bewusst Auszeiten und Denkpausen zu nehmen, die Verpflichtungen für kurze Zeit zu “vergessen” und ausschließlich an die eigenen Bedürfnisse zu denken. Kleine Oasen der Stille, Ruhe und Einkehr schaffen, die nicht von den tosenden Alltagsgeplänkel durchbrochen sind. Das kann das abendliche Schaumbad sein, ein Hörbuch, das ohne Nebentätigkeiten gehört wird, oder das Lesen eines Zeitungmagazins. Auch der tägliche Spaziergang an der frischen Luft kann erholsam sein. Hier sind die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse gefragt, um herauszufinden, was die Spannungen in Kopf und Körper löst, bevor sie entstehen.
Diese 5 Tipps haben euch hoffentlich einen Eindruck vermitteln können, was ich unter Selbstfürsorge verstehe (im Übrigen gehören auch halbwegs regelmäßige Check-ups beim Arzt dazu - just sayin’).
Wie praktiziert ihr Selfcare und die eigene Fürsorge? Kommt ihr im Home Office dazu? Oder habt ihr im Alltag zu viele Verpflichtungen bzw. werden zu viele Forderungen an euch gerichtet, um euch effektiv zu entspannen?
In jedem Fall wünsche ich euch eine erholsame Zeit!
Das letzte Jubiläums Update brachte Chromebooks und Smartphones enger zusammen. Die Funktion nennt sich Phone Hub. Was bedeutet das aber für Chromebooks Nutzer in der Praxis? Hier ein Tipp, wie Ihr die Funktion nutzen könnt.
Zunächst muss die Funktion erstmal aktiviert sein. Das könnt Ihr in den Einstellungen eures Chromebooks unter dem Menüpunkt "verbundene Geräte" machen. Ist die Funktion aktiviert habt Ihr noch weitere Einstellungen zur Auswahl. Beispielsweise Smart Lock. Damit könnt Ihr dann das mit eurem Chromebook verbundene Smartphone nutzen um euer Chromebook zu entsperren. Instand Tethering erlaubt es euch das Smartphone zu nutzen um darüber eine Verbindung ins Internet für eurer Chromebook herzustellen.
Wer also sein Chromebook gerne dabei hat und unterwegs Zugriff aufs Internet braucht nutzt sein Smartphone dafür und kann vom Chromebook aus den Hotspot aktivieren! Die Funktion Messages schickt, wenn eingerichtet, die SMS Nachrichten als Benachrichtigungen auf eurer Chromebook. Und dieser Komfort wird nun durch Phone Hub erweitert. Wie gut ist die Internetanbindung des Smartphones zeigt ein kleines Symbol und ein weiteres informiert über den Ladezustand des Smartphone Akkus.
Benachrichtungen die eurer Smartphone aussendet können optional nun auch auf dem Chromebook gelesen werden und was sicher auch eine sehr witzige Geschichte ist, ist die Funktion "Zuletzt geöffnete Chrome-Tabs". Ruft Ihr unterwegs eine Website in eurem Smartphone Chrome-Browser auf könnt Ihr diese also offen lassen. Dann jedenfalls könnt Ihr später auf dem Chromebook mit einem Klick diese Website öffenen und eure Recherchen fortsetzen.
Möchte man ferner nicht vom Smartphone bei der Arbeit am Chromebook gestört werden kann man es über Phone Hub stummschalten oder auch das Smartphone suchen. Ein klick auf Smartphone suchen und es fängt an zu klingeln. nun wisst Ihr beispielsweise, ob es sich im Rucksack oder in der Jackentasche versteckt hat.
Ich hatte bereits in einem älteren Beitrag die Phone Hub Sache erwähnt und versprochen noch weiter darauf einzugehen. Versprochen hiermit eingelöst! Ferner bin ich ziemlich sicher, dass die funktion in Zukunft noch weitere Merkmale erhalten wird. Wenn es denn soweit ist bekommt Ihr von mir natürlich auch mehr dazu!
Praxistipp: mehr Ausgeglichenheit im Corona-Alltag
Geht es euch gut? Es entsteht leicht der Eindruck, die Welt sei ein schlechter Ort. Der Glaube an die Menschheit gerät ins Wanken, wir schwanken wie auf hoher See oder wie ein Blättchen im Frostwind. Wie soll man solchen Zeiten entgegentreten? Ich habe deswegen lange nachgedacht, was für einen Blogbeitrag ich dieses Mal mit euch teilen möchte. Ich habe mich gefragt: Was ist lesenswert? Was interessiert mich, aber eben auch ganz besonders euch?
Mein Eindruck ist, dass die mentale Gesundheit, unser aller “Seelenheil”, seit dem Ausbruch von Corona eine besondere Bedeutung bekommen hat. Lockdown, Kontaktbeschränkungen ... all das ist nicht leicht zu ertragen und auszuhalten. Wie bleiben wir also psychisch gesund und entspannt? Darum soll es diesmal gehen.
Wie immer kann ich nur aus eigener Erfahrung sprechen. Was hilft, wenn ich mich angespannt, rastlos und gestresst fühle?
Hinweis: In diesem Artikel lassen sich Überschneidungen zum Beitrag “Praxistipp: Selbstfürsorge im Home Office” nicht ganz vermeiden, denn die psychische Gesundheit (neudeutsch: mental health) ist natürlich eng mit der Selbstfürsorge (Selfcare) verknüpft.
1. Hobbys betreiben, bei denen die Zeit wie im Flug vergeht
Ich habe viele Interessensbereiche und dementsprechend kommt bei mir regelmäßig ein Gefühl der Hektik, des Getrieben-sein auf, da ich unbedingt alles am besten zur gleichen Zeit machen möchte - ihr kennt dieses Gefühl vielleicht auch. Dann scheint der Tag gar nicht genug Stunden zu haben, die als echte Freizeit durchgehen.
Aber trotz allem Wünschens: Ich widme mich in stressigen Zeiten einem Hobby, bei dem ich den Kopf weitgehend ablenken kann von allen negativen Grübel-Attacken oder Sorgen. Das ist oft leider Netflix, lol. Ich verkrieche mich ebenso gerne in Bücher. Überhaupt sind kreative und kulturelle Dinge (Filme/Serien/Musik/Theater/Bücher/Zeitschriften/Bilder etc.) in meinen Augen perfekt, um auf andere Gedanken zu kommen.
2. Selfcare, um mich und meine Gefühle zu wertschätzen
Ich habe vor 2 Wochen schon über “Selbstfürsorge im Home Office” gesprochen. Da habe ich euch 5 Tipps gegeben, wie die Selbstwertschätzung im Alltag funktionieren kann. Um mehr Ausgeglichenheit zu finden und sich auch im sorgenvollen Tagesablauf entspannt zu fühlen, helfen mir gezielte Selfcare-Aktivitäten, wie z.B. ein langes Schaumbad mit einem Buch in der Hand, bis das Wasser kalt wird. Oder ganz bewusst zelebrierte Körperpflege/Haarpflege/Gesichtspflege. Das ist übrigens nicht nur für die weibliche Bevölkerung eine Methode! Auch Männer können (und sollten, btw) bewusst mehr Zeit für sich und den eigenen Körper einplanen, meiner Meinung nach. ^.^
3. Innere Monologe führen [(Selbst-)Gespräche]
Okay, der Tipp klingt auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen creepy, lol. Was ich meine ist folgendes: Wir sind ganz oft so sehr mit äußeren Umständen, anderen Menschen und dem Drumherum beschäftigt, dass wir nicht auf unsere eigene innere Stimme hören. Wir funktionieren bloß noch und das ist oft sehr stressig für uns (d.h. für die Psyche ebenso wie für den Körper).
Damit wir tagtäglich entspannt bleiben, lohnt es sich, zwischendurch innezuhalten, Luft zu schöpfen, und zu fragen: Wie geht es mir jetzt gerade? Was fühle ich? Ich finde, das konkrete Benennen der eigenen Emotionen ist bereits sehr hilfreich, um SOFORT aus einer Stressspirale herauszukommen. Denn sobald klar ist, welches Gefühl einem gerade Energien raubt, lässt sich damit auch bewusst und gezielt umgehen. Das ist wie bei einer Wasserleitung: Platzt ein Rohr, sprudelt das Wasser überallhin, ohne Ziel und ohne Kontrolle. Mit einem passenden Ventil und einer stabilen Leitung lässt sich das Wasser an den gewünschten Ort lenken und der Druck nimmt ggf. ab.
Ein Beispiel, um es konkret zu veranschaulichen: Ihr lest einen Artikel in den Nachrichten und habt sofort schlechte Laune (Nachrichten sind ja eher selten positiver Natur). Dann könnt ihr euch fragen: “WIE fühle ich mich beim Lesen/Hören/Sehen dieser Nachrichten?” Antwort: “Ich bin wütend/genervt/verärgert/enttäuscht/traurig...”
Im nächsten Schritt könnt ihr dann fragen: “WAS und WARUM ärgert/nervt/enttäuscht mich denn?” und eurem Empfinden auf den Grund gehen. Solch ein innerer Austausch mit euch selbst muss kein stundenlanger Monolog sein. Das geht meist ganz schnell - besonders wenn ihr ein bissche Übung damit habt.
Warum solltet ihr das machen? Ich finde, das konkrete Einordnen der eigenen Gefühlswelt ist wichtig, um überhaupt entspannen zu können. Es hilft gleichzeitig, die eigenen, mitunter ungesunden Gedankenketten zu identifizieren und mit der tatsächlichen Realität abzugleichen. Ganz im Sinne von: Ist es angemessen/passend, so zu denken/fühlen? Nehme ich die Nachrichten (um beim Beispiel zu bleiben) verzehrt wahr (das geht schneller, als man denkt!)? Warum denke ich so-und-so über xyz?
Oft liegen die Ursachen bei irgendwelchen Begebenheiten in der Vergangenheit, aber es können auch ganz persönliche Momentsituationen sein, die uns stressen. Die Möglichkeiten sind immens. Das Wetter, Krankheiten, grundlose Launen/Stimmungsschwankungen, Konflikte mit anderen oder ungelöste Aufgaben können das Stress-Barometer rasch ansteigen lassen. Ist einem dieser Zusammenhang erst bewusst, fällt die Anspannung deutlich leichter von einem ab.
Übrigens, solche Gespräche können auch mit anderen geführt werden. Entweder ihr habt eine Vertrauensperson, die gerne mit euch solche Themen bespricht und die ihr z. B. anrufen könnt, oder ihr nutzt externe Hilfsangebote (z.B. Telefonseelsorge, Kirchen, Mediziner:innen und therapeutische Angebote). Egal, was euch innerlich stresst und beschäftigt - ihr seid niemals allein damit, ok.
4. Externe Hilfen aus der Natur: Heilkräuter gegen Stress
Nicht nur in der Frauenheilkunde finden sich etliche Kräuter, die die innere Balance fördern können. Während Johanniskraut oft bei leichten depressiven Verstimmungen und nervlichen Belastungssituationen zum Einsatz kommt (wendet euch bitte an Mediziner:innen zu , falls ihr glaubt, betroffen zu sein!), hilft bspw. Baldrianwurzel bei innerer Unruhezuständen, indem es beruhigend wirkt. Melisse gilt als ein weiteres Mittel neben Lavendel, um mit natürlich nachwachsenden Mitteln zur Ruhe zu kommen.
Wichtiger Hinweis: Wie bei allen Heilmitteln ist es natürlich auch hier unglaublich wichtig, dass ihr vorher mit eure Mediziner:innen des Vertrauens in Kontakt tretet! Denn Naturheilkunde kann trotz aller Natürlichkeit ebenso wie andere Medikamente Nebenwirkungen haben oder von Laien falsch dosiert werden!! Ich erwähne diese Mittel an dieser Stelle lediglich der Vollständigkeit halber, da sie, wenn sie richtig dosiert und korrekt angewendet werden, durchaus wertvolle Helferlein in stressigen Zeiten sein können.
Der Mensch ist nicht nur ein soziales Wesen mit komplexen Gruppendynamiken - ein klassisches Herden- bzw. Rudeltier, wenn man so will. Menschen sind außerdem Gewohnheitstiere. Wir lieben gewisse Automatismen und Routinen. Fällt all das weg, wie es durch die Pandemie für ganz viele im kleinen wie auch großen Umfang geschehen ist, führt das langfristig ganz selbstverständlich zu innerer Unzufriedenheit, Frustration und Stress.
Ausgeglichenheit ist dann für ganz viele Menschen nur schwer herzustellen. Es fehlen die sozialen Kontakte oder die üblichen Routinen (z. B. Besuche bei Freunden/Familien, Shopping, Essen in Restaurants oder Eisdielen, kulturelle Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände etc.).
Ich habe die Weiheit nicht mit “Löffeln gefressen”, aber ich finde, wenn das Bewusstsein für all diese Zusammenhänge vorhanden ist, dann lässt sich auch leichter an einer Lösung für sich selbst arbeiten. Die Corona-Pandemie kann insofern als Chance begriffen werden. Eine Gelegenheit, sich mit sich selbst zu befassen, den eigenen Wünschen/Zielen/Emotionen. Es ist die Gelegenheit, den Weg zu einem verständigeren, ausgeglicheneren und schöneren neuen Miteinander zu bahnen.
„Unsere Gedanken formen die Welt.“ (Buddha)
Fazit - der Wert der Psyche
Mein Eindruck ist, dass die Welt selten vorher so stark auf psychische Themen eingegangen ist. Die mentale Gesundheit ist eines der wichtigsten Dinge im Leben und Stress neben Hass der mächtigste Feind in unseren Herzen. Damit der Ausgleich gelingt, sind Methoden wichtig, die für jede:n individuell funktionieren. Im Zweifelsfall können professionelle Therapeuten helfen, um wieder ins Gleichgewicht zurückzufinden.
Jedenfalls bietet die heutige Welt einen einzigartigen Reichtum an, um sich zu erholen und im Alltag Entspannung zu finden - vom klassischen Tagebuch über modernere “Morgenseiten”, Yoga und Pilates, Laufen ohne Ende und gemütlichen Spazierengehens, bis hin zum “Netflix & Chill” und “bingewatchen”.
Wie gelingt euch der tägliche Ausgleich zum Stress? Ich hoffe, mein Beitrag konnte euch ein paar Ideen gegeben, warum innere Balance so wertvoll ist und wie sie sich trotz all der Negativ-Schlagzeilen und Pandemie-Situation bewahren lässt!
Der heutige Beitrag ist diesmal leider einen Tag verspätet, da mich Kopfschmerzen und Migräne zwei Tage lang heimgesucht haben (*bedankt sich bei ihrer eigenen Sensibilität*). Nächste Woche geht es dann wie üblich weiter: dienstags geht die Blogreihe “Koreanische Welle” weiter, donnerstags teile ich Schreibtipps, Fundstücke, Praxistipps und Schreibupdates mit euch. :)
Bei Xing ist es jedem Mitglied möglich, eine Gruppe zu gründen. Doch wie kann man eine Xing-Gruppe wieder löschen? #xing #howto #praxistipp https://steadynews.de/socialmedia/xing-gruppe-loeschen-anleitung-fuer-moderatoren?utm_source=SteadyNews&utm_campaign=9095aee376-EMAIL_CAMPAIGN_2019_05_20_04_31&utm_medium=email&utm_term=0_cad613a6f1-9095aee376-310567249&mc_cid=9095aee376&mc_eid=f26d0584a7