Den richtigen Fantasy-Namen für deine Hauptfigur finden
Eine Anleitung in 17 einfachen Schritten. (Oder so…)
Schritt 1
Motiviert an die Arbeit gehen. Ein paar Buchstaben zusammenmixen. Silben kombinieren. Anagramme bilden.
Schritt 2
Deine letzte Liste frustriert in kleine Stücke zerfetzen.
Schritt 3
Erstmal einen Kaffee (optional: Tee) trinken.
Schritt 4
Erneut versuchen.
Schritt 5
Je nach Temperament – entweder innerlich oder gut hörbar schreien. Optional: Kreatives Fluchen.
Schritt 6
Erstmal aufgeben und einen Platzhalter für den Namen verwenden.
Schritt 7
Es erneut versuchen. Aber in Albernheit abrutschen und nur noch absolut alberne Namen finden.
Schritt 8
Erstmal einen Kaffee oder Tee trinken.
Schritt 9
Sich für den Namen entscheiden, der einem schon am Anfang in den Sinn kam.
Schritt 10
Feststellen, dass man den Namen nicht verwenden kann. Weil es ihn schon gibt. Oder weil er etwas wirklich Beleidigendes in einer anderen Sprache bedeutet. Oder aus anderen Gründen. (Es gibt hier so viele Möglichkeiten. 🙌)
Schritt 11
Wieder von vorne anfangen.
Schritt 12
Ernsthaft in Betracht ziehen, den Platzhalter als Name zu verwenden.
Schritt 13
Alle möglichen absurden Methoden erfinden, mit denen man Namen erstellen könnte.
Schritt 14
In Betracht ziehen, im Kaffeesatz oder in den Teeblättern einen Namen zu finden.
Schritt 15
Bloß nicht aufgeben!
Schritt 16
Aufgeben.
Schritt 17
Durch eine Verkettung von Zufällen und unmöglichen Ereignissen doch endlich, endlich, endlich den Namen finden. Alternativ: ihn einfach so finden. Wie auch immer.
Bei Verwendung meiner Inhalte bitte credits geben! <3
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1. Lasst eure Leser warten! Achtung: Das Warten muss sich lohnen!
Die größten Fehler beim schreiben von enemies-to-lovers sind, wenn die Figuren ihren Hass zu schnell beiseitelegen und man keinerlei Chemie zwischen den Beiden spüren kann. Eure Leser wollen mitfühlen und im Laufe der Geschichte immer wieder Gedanken und Gefühle der Figuren gezeigt bekommen; kreiert ein unterhaltsames slow burn. Überstürzt nichts! Im echten Leben werfen zwei Feinde ihren Hass auch nicht innerhalb weniger Tage/Stunden über Bord, um sich dann zu verlieben. Versucht die Dynamik zwischen euren Figuren auch später noch beizubehalten (wenn sie schon verliebt sind), gerade dieses hitzige und prickelnde macht einen guten enemies-to-lovers Roman aus.
2. Emotionale Achterbahnfahrt
Werft eure Leser in einen sogenannten emotional rollercoaster. Enemies-to-lovers ist sehr komplex und ihr müsst es hinbekommen, dass eure Leser mit euren Figuren mitfühlen. Die Gefühlswandlung von Hass zu Liebe ist wichtig und sollte nachvollziehbar rübergebracht werden. Es ist unverzichtbar, dass eure Leser den Hass (am Anfang) spüren und den Gegenpart am besten selbst aus vollem Herzen hassen. Sobald Gefühle ins Spiel kommen sollten eure Leser in der Lage sein, diese Wandlung zu fühlen und zu verstehen.
3. Gebt euren Figuren einen guten Grund sich zu hassen
Eure Leser müssen verstehen, warum die Figuren so empfinden. Unterschiedliche Moralvorstellungen, verschiedene Werte, andere Meinungen oder vielleicht auch ein Konkurrenzkampf im Job? Überlegt euch etwas realistisches und tiefergehendes, sodass der vermeintliche Hass gerechtfertigt ist. Weiterhin muss es nachvollziehbar sein, dass dieser Hass über einige Zeit anhält. Den Konflikt könnt ihr mit mehr Problemen anheizen (z.B. Feind bekommt eine Beförderung etc.), sodass die Dynamik eurer Figuren klar zum Vorschein tritt. Arbeitet diese Differenzen und Unterschiede, die eure Figuren voneinander trennen, sauber heraus. Immer daran denken: der Leser kann nicht in euer Gehirn hineinschauen, ihr müsst alles beschreiben!
4. Richtiger Zeitpunkt um Gefühle zu entwickeln
Was bringt diese beiden Feinde denn nun dazu, sich zu mögen? Es muss etwas realistisches sein. Haben sie z.B. ein gemeinsames Ziel? Oder treffen sie in einem Moment der Verletzlichkeit aufeinander? Vielleicht ist es auch ein Moment erzwungener Nähe (forced proximity)? Egal was es ist, überlegt euch diesen Grund gut! Die Figuren sollten die Chance bekommen offen zu reden und Missverständnisse und Ähnliches zu klären. Optimal wäre es, wenn eure Figuren den jeweiligen Gegenspieler dann aus „anderen Augen“ sehen würden, sodass man als Autor darauf aufbauen kann.
5. Achtung: Die beiden werden kein perfektes Liebespaar sein
Von Hass zu Liebe? Das geht nicht ohne ein paar kleine Streitereien. Wenn bei euren Figuren sofort alles prima ist und die beiden im siebten Himmel schweben, dann wird es eines: und zwar langweilig. Eure Figuren zeichnen sich ja gerade durch unterschiedliche Meinungen oä. aus, also ist es nur normal, wenn es in einer Beziehung auch mal „knallt“. Diskussionen, Meinungsverschiedenheiten und Konflikte sind vollkommen normal in jeder (!) Beziehung. Es wäre also ziemlich unrealistisch, wenn zwei ehemalige Feinde aus dem nichts ein Herz und eine Seele sind. Lasst die beiden an ihrer Beziehung arbeiten und greift vielleicht frühere Differenzen erneut auf.
Praxistipp: Flow - lass los und die Wörter fließen
Ihr habt sicherlich alle mal vom Flow-Zustand gehört, oder? Das ist ein Zustand, in dem ihr bei einer Tätigkeit vollkommen das Zeitgefühl verliert, weil sie euch gleichermaßen fordert, erfreut und motiviert.
Meistens sind das so Aktivitäten, bei denen wir voll und ganz im "machen" aufgehen. Heute möchte ich euch ein paar Tipps verraten, wie ich leichter in diesen Zustand hineinfinde.
Inhalt
Was ist der Flow - und was nicht?
6 Tipps für den Flow
Bonustipp
Fazit
Was ist der Flow - und was nicht?
Klären wir doch erst einmal diesen Begriff "flow". Was heißt das eigentlich? Abgesehen davon, dass wir in diesem Zustand völlig das Gefühl für Zeit und Raum vergessen, weil wir so in einer Tätigkeit aufgehen, lässt sich der Flow, also der Zustand des "Fließens", noch anders beschreiben. Wissenschaftlich. Denn der Zustand ist tatsächlich mess- und nachweisbar. Dazu habe ich mir gestern die entsprechende Folge des Podcasts "Betreutes Fühlen" angehört und einiges darüber gelernt. Hört sie euch ruhig an, sie ist sehr gut!
Zum Beispiel lernte ich, dass sich die Hirnwellenaktivität verändert.
Im bewussten Zustand dominieren bestimmte Hirnwellen, während der flow-Zustand viel stärker dem Zustand ähnelt, wenn wir uns im Tiefschlaf befinden (REM-Phase) - andere Hirnwellen sind dann stärker aktiv. Es ist eine Art des Träumens/Schlafens, ein unbewusster und ablenkungsfreier, gleichzeitig unheimlich effizienter Zustand. Wir nutzen in der Zeit unsere Energie am optimalsten, könnte man sagen.
Für Schriftsteller ist diese Zeitspanne das absolut Beste eigentlich, das Nonplusultra der modernen, hektischen Welt voller Distraction. Dann fließen die Worte nur so aus einem heraus und in einem Rutsch aufs Papier. Wir sind mega-konzentriert, gleichzeitig sind wir uns unserer selbst viel weniger bewusst. Wie lässt sich dieser traumhafte Zustand nun aber erreichen? Täglich? Immer wieder? Dafür habe ich die folgenden Tipps notiert.
6 Tipps für den Flow
Der Flow-Zustand ist ein bisschen wie die kreative Muse, die Inspiration. Viele Menschen hoffen, dass dieser Moment im Laufe eines Tages vorbeischaut, aber es passiert einfach nichts. Wie blockiert verharrt man dann mit steigender Frustration vor dem blinkenden Cursor und fragt sich: Warum bin ich heute so blockiert?!
Damit der Flow leichter passiert, hilft vor allem eines: Ablenkungen minimieren. Gut, ich weiß, der Tipp ist inzwischen längst ausgehöhlt und ein alter Hut. Aber trotzdem verbirgt sich dahinter eine wesentliche Wahrheit.
Tipp Nr. 1 - Social Distancing statt Social Media!
Das Smartphone ist heutzutage ja immer dabei. Überall. Ständig ist es in unserer Reichweite und verleitet uns zu allem möglichen Kram - außer der Arbeit. ;)
Also ist es für den Flow natürlich unerlässlich, das Handy wegzulegen. Damit meine ich nicht, es einfach nur neben sich oder in eine Tasche zu stecken.
Ich meine, es ganz aus dem Blickfeld und der Reichweite der eigenen Arme verschwinden zu lassen. Am besten liegt es in ein anderes Zimmer am anderen Ende der Wohnung. Dann lenkt es uns nicht länger (bewusst UND unbewusst) ab.
Tipp Nr. 2 - Vergiss die Zeit!
Ich erlebe es regelmäßig, dass ich beim Schreiben auf die Uhr schiele, die unten rechts in der Taskleiste des Desktops angezeigt wird. Dann sehe ich die Zeit, denke prompt (oft wenig bewusst): "Mist, schon so spät! Schreib endlich schneller, aber zackig, sonst ist der ganze Tag hinüber!"
Das Ergebnis: Druck und Stress.
Das hemmt und blockiert, die Konzentration nimmt ab. Deshalb gewöhne ich mir aktuell an, die Taskleiste automatisch ausblenden zu lassen. Dann seh ich die Uhr nicht länger und sie kann mir nicht länger auf den Zeiger gehen (haha, welch ein Wortspiel, lol).
Tipp Nr. 3 - Vergiss den Wordcount!
Auch das passiert mir immer wieder, ob ich will oder nicht. Besonders bei beruflichen Texten, die sich mehr mit Fakten statt Fiktion befassen, behalte ich konstant den Wortzähler im Auge.
Das lenkt nicht nur vom Wesentlichen (dem Text) ab, sondern macht ähnlich wie die Uhr unnötigen Druck. Z.B. mault direkt der innere Kritiker: "Sieh nur, wie wenig du geschafft hast! Leg mal zu, sonst wird das nix! Und überhaupt: Was für ein Versager bist du eigentlich, dass du nicht mehr in kürzerer Zeit schaffst?!?"
Zugegeben, diese inneren Monologe, die einen nur fertigmachen und aufhalten, bemerke ich erst seit kurzem so deutlich. Deshalb gewöhne ich mir auch hier an, den Wordcount auszublenden. Dadurch seh ich ihn erst, wenn ich mir die Tagesstatistik anzeigen lasse. Das verringert (hoffentlich) den inneren Druck und Stressmacher. ;)
Tipp Nr. 4 - Lenk dich nicht selbst ab!
Habt ihr Fotos oder Spiegel in eurer Nähe? Ich schon. Die Fotos zeigen nicht mich, sondern meinen Partner. Ich habe festgestellt, dass ich ihm gegenüber nicht "versagen", sondern Ziele erreichen will, damit er stolz auf mich sein kann.
Ein ganz simpler Gedanke eigentlich. Aber auch das kann unnötigen Druck verursachen und uns unbewusst hemmen.
Deswegen habe ich alle Fotos rund um meinen Schreibtisch entfernt bzw. umgedreht, damit ich sie nicht mehr sehe. Auf diese Weise fühlt sich mein Gehirn weniger stark unter Druck gesetzt, "Großes leisten" zu müssen. ^.^
Das gleiche funktioniert im Übrigen auch, wenn es sich um Fotos von z. B. der immer kritisierenden Mütter/Väter/Mentoren/etc. handelt. Auch die können uns unbewusst stressen und hemmen.
Tja und beim Spiegel?
Da sehen wir unseren inneren Kritiker praktisch direkt in die Augen - und stören das freie, entspannte Schreiben schlichtweg selbst ganz massiv (Showdown am Schreibtisch, lol).
Tipp Nr. 5 - Sei unnahbar!
Ihr kennt das sicher auch: Ihr habt euch gerade hingesetzt, um zu schreiben, da klingelt der Postbote. Also macht ihr die Tür auf und setzt euch danach abermals an den Tisch - als es erneut klingelt und ein Paket anzunehmen ist. Natürlich für die Nachbarschaft. Und so verrinnt der Tag zwischen euren Händen...
Konzentriertes Arbeiten ist da kaum möglich. Deshalb gewöhne ich mir an, sowohl die Türklingel als auch das Telefon stumm zu schalten. Auf diese Weise ist es, als ob ich gar nicht zuhause wäre (vor allem im Homeoffice ist dieses Vorgehen ratsam, um Unterbrechungen zu vermeiden).
Tipp Nr. 6 - Sorg für Struktur!
Das ist nun ein Tipp, der vor allem für die Chaoskings und Chaosqueens geeignet ist. In meinem Fall habe ich bislang immer viel Zeit und Energie ins Multitasking gesteckt.
D.h. ich habe an einem Text gearbeitet und daneben Recherche-Quellen im Internet offengehabt, um mir die nötigen Infos direkt beim Schreiben der entsprechenden Stellen rauszusuchen. Ich pendelte also konstant zwischen zwei Phasen hin und her:
Schreibphase
Recherche/Planungsphase
Das kostet viel Zeit, wie gesagt. Denn das Gehirn muss sich immer wieder neu auf die verschiedenen Quellen und den Text einstellen.
Es ist ineffizient, auf diese Weise zu arbeiten.
Deshalb gewöhne ich mir jetzt an, ERST zu recherchieren, alle nötigen Informationen stichpunktartig zu notieren, und DANN den Text anhand der Stichpunkte zu verfassen. Vermutlich ist auch das schon längst ein alter Hut für viele von euch.
Ich habe bisher (naiverweise) gedacht, ich sei einfach so gestrickt, weil ich auch zu Schulzeiten so chaotisch meine Aufsätze bearbeitet habe. Es wird also höchste Zeit, dass ich meine Arbeitsweise neu gestalte, um in Zukunft Kraft und Zeit zu "sparen". :)
Bonustipp zum Flow - Wasser, Wasser, Worte!
Ich bin schon einmal vor einiger Zeit auf die Thematik eingegangen. Aber ich sag es gerne noch einmal: Dein Gehirn braucht Wasser! Es ist wichtig, genug zu trinken, um z.B. Unkonzentriertheit zu vermeiden. Fokussieren ist also wichtig.
Der ganze Flow-Zustand ist im Grunde nichts anderes als höchst-effektive Konzentration auf eine Sache (z. B. auf diesen Blogbeitrag, haha!).
Damit die Worte frei fließen können, brauchen sie genügend Flüssigkeit als Grundlage. Achte also darauf, ausreichende Mengen Wasser bzw. ungesüßte Getränke zu trinken.
Fazit
Damit endet auch schon wieder mein Praxistipp für euch. Ich hoffe, ihr konntet ein paar hilfreiche Informationen für euch mitnehmen - mich würd’s freuen! d(^.^)b
Verratet mir gerne, sofern ihr mögt, ob ihr beim Schreiben den Flow-Zustand erfahrt? Erlebt ihr ihn womöglich täglich? Oder nicht so häufig? Selten? Wann stellt sich dieser Zustand bei euch ein? Und wie gelangt ihr dahin?
Was löst dieser Satz in euch aus? Was seht ihr, wenn ihr ihn lest?
Ich sehe eine etwas linkische Figur vor mir, die die Katze gerade noch eben so im Arm hält, bevor besagte Katze sich dazu entscheidet, sich umzudrehen, der Figur das Gesicht zu zerkratzen und dann wegzuspringen. Alles in allem eine ziemlich alltägliche Szene oder?
Würdet ihr aber auch daran denken, dass dieser Satz ein probates Mittel ist, um die unliebsame Hauptfigur eures Buches netter zu machen?
Ja, ich hätte da auch nie daran gedacht, bis ich es in einem Schreibratgeber gelesen habe, als ich für Pola recherchierte, um sie beliebter zu machen. Der Ratgeber meinte, wenn man es mit einer unliebsamen Hauptfigur zu tun hat, die bei den Lesern nicht gut ankommt, die zu kalt oder zu böse wirkt, die dringend gute PR braucht, dann gibt es einen einfachen Trick: man lässt die Figur „nett“ sein, etwas Nettes tun, wie zum Beispiel das Retten einer Katze, und schon ist die Welt mit ihr versöhnt. Und wenn die Figuren sich weigert, irgendwas oder irgendwen zu retten, nun, dann kann man ihr einen schlimmen Hintergrund andichten. Früh verstorbene Eltern. Oder Konkurrenz unter Geschwistern. Besondere Talente, die ausgenutzt werden, bis die Figur nicht mehr anders kann, als sich rigoros ihrer Haut zu wehren. Wenigstens eine schief gegangene Ehe, die die Figur bis ans Ende ihrer Tage gezeichnet und vor weiterer Verantwortung, sowie einer zweiten Ehe zurückschrecken lässt. Hauptsache, es ist etwas, dass die Aktionen der Figur erklärt, rechtfertigt und sie verletzlicher erscheinen lässt.
Tja nun, was soll ich sagen, nachdem ich es einmal gesehen hatte, konnte ich es nicht mehr ignorieren und es fiel mir überall auf. In Büchern, Filmen, Serien… Egal wie gemein der Bösewicht ist, es gibt immer etwas, das sein Herz erweicht. Oder er hat etwas, dass seine Fiesheit erklärt. Eine Art Achillesferse.
Bei Loki, einer Figur, die ursprünglich mal als reiner Spaßvogel konstruiert wurde und für seine „Scherze“ keine Erklärung brauchte, war es eine traumatische Kindheit und die Rivalität mit seinem Bruder, die ihn werden ließ, was er ist und die ihn tun lässt, was er tut.
Bei Thanos, ist es Gamorra, ein Mädchen, das er als seine Tochter annimmt. Während er den Rest ihres Volks abschlachtet, um dem Universum Balance zu bringen, so dass alle überleben können. Also alle, die nicht seinem Massaker zum Opfer fallen.
In die „Spiegelreisenden“ ist es Ophelia, die Thorns weicher Punkt ist und ihn verletzlicher und nahbarer macht. Während er gegenüber allen anderen bestenfalls sehr reserviert ist, öffnet er sich bei Ophelia, nachdem er im dritten Band seine Zurückhaltung ihr gegenüber aufgegeben hat.
In „The Night Manager“ ist es Sophie, die den Hauptcharakter tätig werden lässt und Jemimah, die Freundin des Mafiabosses, ist das, was ihn fast den Kopf kostet.
Ach und selbst Sherlock, hat seinen Watson, der ihn angreifbar macht.
Doch warum ist das so? Warum akzeptieren Leser keine kalten, distanzierten Figuren bzw. warum dürfen diese Figuren kein gutes Leben haben? Warum wollen Leser diese Figuren entweder leiden sehen oder aber erleben,wie sie sich verändern, vorausgesetzt sie verändern sich in die Richtung, die sie sie verletzlicher, menschlicher werden lässt. Warum müssen Bösewichte einen traumatischen Hintergrund oder ein edles, wenn auch irgendwie dummes Ziel haben und können nicht einfach nur Böse sein?
Ich für meinen Fall stoße mich ziemlich daran.
Zum einen, weil ich selbst Figuren habe, die nicht dem Standard entsprechen, weil sie zwar kalt sind, aber keine traumatische Kindheit, keine Rivalität vorweisen können. Sei es, weil sie keine haben oder weil sie es mir nicht sagen. Zum anderen störe ich mich daran, weil ich denke wir sollten über unseren Tellerrand hinaus lesen. Wir sollten Figuren eine Chance geben, die nicht unserem Standard entsprechen und auch nie werden. Wir reden viel über Toleranz, trotzdem können wir noch nicht mal tolerant gegenüber fiktiven Menschen sein, sondern brauchen für ihre Handlungen und ihr Sein eine Erklärung, wenn sie von unseren Vorstellungen abweichen.
Wer kennt es nicht. Man steht an der Kasse im Supermarkt, ist gleich an der Reihe und aus dem Nichts taucht eine brillante Idee für eine Geschichte auf. Daraufhin redet man sich ein, dass die Idee ja wohl nicht in fünf Minuten verloren geht. Kaum hat man dann die Einkäufe bezahlt und eingepackt, ist die Idee wieder in das Nichts verpufft, aus dem es gekommen ist. Hier sind einige Tipps, damit diese nicht vergessen gehen!
Tipps zum Merken von Ideen
Trage immer ein Notizbuch mit dir herum. Du solltest die Idee aufschreiben.
Dazu gehört natürlich auch irgendein Stift.
Falls du keine Möglichkeit hast, ein Notizbuch dabei zu haben, schreib die Ideen in den Notizen auf deinem Handy nieder.
Oder schreib sie jemandem (oder dir selbst) als SMS/E-Mail.
Führe die Idee genügend aus, sodass du später noch verstehst, was du gemeint hast (vertrau mir, ich habe unzählige Ideen, die ich nicht mehr verstehe aufgrund von Abkürzungen oder ungenügenden Beschreibungen).
Hast du keine Möglichkeit die Idee festzuhalten, erzähle jemandem davon. So festigt die Idee sich in deinem Gedächtnis und du kannst allenfalls die andere Person fragen, woran sie sich noch erinnert.
Steht dir auch das nicht zur Verfügung, so versuche, die Idee mit möglichst viel aus deinem Alltag zu verbinden.
Wiederhole die Idee immer wieder in deinem Kopf, damit es langsam im Kurz- und dann Langzeitgedächtnis gespeichert wird, was du ja erreichen möchtest.
Versuch die Informationen möglichst kurz zu halten.
Falls es viel Infos auf einmal sind, versuch sie in Gruppen einzuteilen. So kannst du dir brockenweise mehr merken.
Ich hoffe dieser Post hilft jemandem!
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Who hasn’t experienced it. You’re standing in line at the grocery store, about to pay, when suddenly a brilliant idea plops into your head. You start telling yourself that you’re gonna remember it, five minutes of talking to a cashier won’t make it disappear. But as soon as you have payed for and packed away your things, you notice that the idea is gone. Here are a few tips on how to remember them!
Tips on how to remember ideas
Always carry a notebook with you. You probably want to write down that awesome idea.
Obviously you’ll need a pen, too.
If you do not have a notebook with you (or cannot write in it), type the idea into the notes app on your phone.
Or send it to someone (or yourself) as a text/E-Mail.
Write down enough of infos, so you still understand what you meant (trust me, I’ve written down a bunch of ideas that made absolutely no sense after reading them again).
If you can’t write down the idea, tell someone all about it. That way it is stuffed into your memory and the other person might remember a few parts of it, too.
If you’re alone and none of the above is possible, connect the idea with as many things in your everyday life as possible.
Keep on repeating the idea in your head, so it can be saved in your short term and eventually long term memory, which is what you should be striving for.
Try to keep the information as short as possible, as this is easier to remember.
If it is a lot of information at once, try to split it up into groups. That way your brain can store them better, so you can remember more of it.
Wenn dich jemand fragt, was für ein Buch du schreibst, wirst du oft zunächst das Genre nennen. Durch diese Antwort bekommt dieser Jemand eine Vorstellung, über die Elemente deines Romanes.
Welchen Problemen muss er/sie sich entgegenstellen? Evtl. Traumata oder ähnliches? Damit erreichst du, dass dein Leser sich in die Figur hineinversetzen kann und wissen möchte, wie die Handlung vorangeht. Vermeide aber sowas wie: „Hey, ich bin Hannah, 23 Jahre alt und 1.67m groß!“ Die Vorstellung der Hauptfigur sollte ungezwungen von statten gehen und mehr so nebenher.
2. Beginne mit der Sichtweise einer Nebenfigur
Suche dir eine interessante Nebenfigur aus, die aus ihrer Sicht die Geschehnisse schildert. Das funktioniert aber nicht in jedem Buch! Ist aber ein guter Weg, um das Interesse für die Handlung zu wecken und eine andere Perspektive einzubauen. Wichtig ist, dass die Nebenfigur im Laufe des Buchs weiterhin erwähnt wird.
3. Starte direkt mit Action
Werfe den Leser direkt mittens in’s Geschehen (ohne viel zu erklären). Das erzeugt Spannung und man möchte dann natürlich weiterlesen. Hier kann man alles mögliche an Action verwenden: Kampf-, Streit- oder Smutszenen. Suche dir das aus, was am besten zu deinem Buch passt.
4. Cliffhanger
Man kann am Anfang des Buches auch eine spätere Handlung vorwegnehmen (und diese mit einem Cliffhanger enden lassen). Möglicherweise ein eskalierender Streit, bei dem das Ende ungewiss ist. So wird der Leser zum weiterlesen angeregt, da man ja wissen möchte, wie die Szene letztendlich ausgeht. Achte aber darauf, dass du die Handlung nicht zu sehr spoilerst oder die Spannung wegnimmst. Cliffhanger sind die besten Freunde des Autors.
5. Schocke den Leser
Beginne mit etwas unerwartetem, zum Beispiel dem Tod, einem Unfall oder ähnliches. Damit hat man sofort die Aufmerksamkeit des Lesers, da dieser wissen möchte, was passiert ist. Achte aber darauf, dass die Handlung realistisch bleibt und nicht gezwungen/aufgesetzt wirkt.
6. Einordnung der Geschichte
„Es ist fünf Minuten nach sechs Uhr morgens, die Sonne ist noch nicht aufgegangen. Eine Katze huscht durch den großen Garten und erklimmt dann die Stufen zum Haus unserer Nachbarin Frau Kärcher.“
Die Situation wird hier klar wiedergegeben und der Leser bekommt einen Eindruck, um was es geht. Man beschreibt genau, was passiert und wann. Umso präziser, desto besser. Diese Art des Anfangs ist geradeheraus, genau und abstrakt. Zu erwähnen ist, dass dieser Einstieg in die Geschichte nicht zu jedem Buch passt.
Bei Verwendung meiner Inhalte bitte credits geben! <3
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1. Zeige, wie deine Hauptfigur sich entwickelt hat
Dein Protagonist hat sich sicherlich im laufe der Handlung verändert, oder? Stelle sicher, dass du die Veränderung (sei es negativ oder positiv) aufzeigst und den Lesern deutlich machst.
2. Cliffhanger für einen zweiten Teil
Wenn du einen Folgeband schreiben möchtest, dann lasse deine Leser über etwas im dunkeln (z.B. ein überraschendes Ereignis, dessen Folgen nicht ersichtlich sind). Überlege dir diesen Cliffhanger gut, da er im folgenden Teil bestenfalls eine wichtige Rolle spielen sollte. Hierbei funktioniert es immer gut, z.B. erwachte Superkräfte oä. mit einzubauen, auch neue Bösewichte oder veränderte Liebesbeziehungen eignen sich wunderbar.
3. Schließe die Handlung ab
Jedes Buch hat ein offenes Ziel, das es im laufe der Handlung zu erreichen gilt. Sei es den Bösewicht auszuschalten, die verschollene Prinzessin zu retten oder einen verschwundenen Schatz zu finden. Am Ende sollte der Leser eine Antwort bekommen, ob das Ziel erreicht wurde oder nicht. Schließlich ließt man das Buch, um genau das herauszufinden.
4. Plottwist
Vorhersehbare Enden können wirklich langweilig sein, vor allem wenn man das schon x-mal in verschiedenen Büchern gelesen hat. Ein spannender Plottwist oder ein überraschendes Ende, können durchaus erfrischend für den Leser sein. So bleibt dein Buch länger (positiv) in Erinnerung. Beachte aber, dass dadurch der Inhalt deines Buches nicht „zerstört“ wird, sei vorsichtig mit solchen Wendungen.
5. Zuerst die Nebenhandlung beenden
Vergesst auf keinen Fall die ganzen kleinen Nebenhandlungen, die es in eurer Geschichte gibt. Vor dem großen Finale, sollten diese Handlungen zu einem gebührenden Ende gebracht werden. Andernfalls könnte das den Leser stören oder sogar verärgern, da man auch an diesen Nebenhandlungen interessiert ist.
6. Spiegelt euren Anfang
Euer Buch kann eine tiefere Bedeutung bekommen, durch eine Wiederholung von Dialogen, Sätzen usw. vom Anfang der Handlung. Natürlich sollte genau dieser Satz dann eine neue Bedeutung mit sich bringen, sodass man eine Art „Aha-Effekt“ hat. Das kann man gut nutzen, um die Leser an die moral der Geschichte zu erinnern.