Ich bin anscheinend so gut darin, alles wegzustecken, einfach weiter zu machen oder mir nichts anmerken zu lassen. So “gut” darin, dass keiner wirklich nachhakt, obwohl alles in mir bröckelt vor Überforderung…
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Ich bin anscheinend so gut darin, alles wegzustecken, einfach weiter zu machen oder mir nichts anmerken zu lassen. So “gut” darin, dass keiner wirklich nachhakt, obwohl alles in mir bröckelt vor Überforderung…
Du sitzt da und dir geht so vieles durch den Kopf, dass du nicht einmal merkst, wie dir die Tränen die Wange herunterlaufen.
- eigenes
BRÈVE | De l'appauvrissement du vocabulaire voici un siècle ➽ https://bit.ly/Appauvrissement-Vocabulaire En 1925, un chroniqueur des « Annales politiques et littéraires » s’indigne, non sans humour, de l’appauvrissement du vocabulaire de ses contemporains, observant avec consternation leur propension à employer avec une déconcertante facilité les mots « truc » ou « machin » au lieu de s’ingénier à puiser dans la richesse de la langue française... Paresse ? Manque d’éducation ?
Sometimes I just
RIP
Tod des apathischen Neurodermetikers
Meine Neurodermitis bringt mich um/
Meine Haut ist trocken und wund/
Ich laufe dauerhaft verletzt durch diese Welt/
Ich fühle mich oft gereizt bis gequält/
Es ist meine Haut die mich in den Wahnsinn treibt/
Es ist meine Neurodermitis, das alte Leid/
Seit ich circa ein Jahr alt bin, leide ich Qualen/
Keine Ergotherapie, kein töpfern, kein malen/
Drogen, Psychopharmaka oder Psychotherapie/
Depressionen, Psychosen oder Manie/
Skateboard fahren, Hanteln stemmen oder einfach chilln/
Nichts scheint irgendeinen Sinn zu machen, can you feel in/
Meine Haut ist wie ein kaputter Schutzwall gegen Feinde/
Es ist unerträglich, wie lange ich schon leide.../
Erreger kommen ungehindert rein und richten Chaos an/
Ich frage mich, wie lange ich das noch ertragen kann?/
Ich sehne mich nach Erlösung und Regeneration/
Ich will nicht ewig im Rad laufen zwischen Schmerz und Irritation/
Die Wunden heilen zum gewissen Grad, doch dann kratze ich sie wieder auf/
Unterdrückung der eigenen Art, Tag für Tag, in meinem eigenen Haus/
Jede Bewegung schmerzt, laufen, rennen Skateboard fahren/
Doch mein Gesicht verzieht sich nicht mehr, Unterdrückung bis zum Wahn.../
{Meine} Die Oberfläche meines Körpers ist krank, also lasst mich allein/
Ich will niemandem sehen, mit niemanden reden, lasst mich allein/
Bis ins hohe Alter Qualen erleiden?/
Das Leben mit seinem bunten Treiben/
Habe ich ausprobiert und es widert mich an/
Überall fröhliche Menschen, ich kann es nicht mehr ertragen, die Apathie zieht mich in Ihren Bann/
Die Apathie ist dem Tod am nächsten, gefühllos und kalt/
Deshalb gehört ihr meine Liebe, ich fliege zu ihr bis bald/
Bei ihr angekommen flüstert sie mir leise ins Ohr, das der Tod noch schöner sei/
Ich glaube ihr und greife zum Messer, abgelaufen ist meine Zeit/
Und so bringe ich mich selbst um, erlöse mich von meinem Leid/
Die Apathie beugt sich langsam über meinen Leichnam und flüstert, jetzt bist du endlich frei/
[geschrieben am Montag den 3ten Januar 2022, im Flugzeug, auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf (03.01.2022)]
edit am 04.01.2022
Apathie.
Nichts berührt mich,
nichts greift mich an.
Alles scheint erträglicher
und gleichzeitig irgendwie sinnlos.
Ich spüre nichts.
Alles zieht langsam an mir vorbei.
ich will mir das Phlegma vom Wesen wischen
aber ich schrubbe mit meinem Starren die Wand