Fakt des Tages:
Bei Personen, die sich in sozialen Medien als "kritische Denker" bezeichnen, ist es immer mit dem Denken kritisch.

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Fakt des Tages:
Bei Personen, die sich in sozialen Medien als "kritische Denker" bezeichnen, ist es immer mit dem Denken kritisch.
The Moon rises - Spacekin ᯓ★
The Moon rises, just as I sink
The stars shine bright, I can't even think
The darkness is growing, I am all alone
But somehow alone just feels more like home
My brothers, my sisters, the lights in the sky
So silver so lovely, I'm just
passing by
My wings are so light in the lights of the night
But nothing matters now, as I take
flight.
And I can't even comprehend why...
The vastness is calling
I'll answer, I'll see, I'll seek falling and falling
Oh darkness consume me, I know I belong
now silence this dragon and end my song
┊ ┊ ┊ ┊ ┊ ┊ ๋࣭ 𖤐 ‧₊ ˚ ⋅
┊ ┊ ┊ ┊ ˚★⋆。˚ ⋆
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┊ ┊ ★⋆
┊ ◦
★⋆ ┊ . ˚
˚★
Die Jule und die "everything shower" – eine kritische Analyse
Unser Kind hat zum 1. Geburtstag eine Toniebox geschenkt bekommen. Das sind quasi die Kassettenrekorder der heutigen Zeit. Auf einer der Figuren, die Musik abspielen, sobald man sie auf die Box stellt, ist der eingängige Song "Die Jule wäscht sich nie". Das Lied geht total ins Ohr und ich fange immer automatisch an, mitzusingen. Warum das Lied kritisch zu sehen ist, schauen wir uns mal zusammen an.
In dem Kinderlied geht es darum, dass ein schönes und schlaues Mädchen, das eigentlich von allen gemocht werden könnte, viel Ablehnung erfährt, weil sie sich nicht wäscht. Ihr Verehrer wird von ihrer Schönheit in den Bann gezogen, doch als er ihr näher kommt, schreit er "Ihhh", weil sie so stinkt und verlässt sie. Jule ist von der Ablehnung sehr verletzt. Doch glücklicherweise findet sie später einen Mann mit Schnupfen, der sie heiraten möchte. Vor dem Altar kann er jedoch wieder riechen und Jule wird erneut verlassen. Schließlich kommt eine gute Fee, die Jule in die Badewanne zwingt, sodass "die Schweinerei" von Jule endlich ein Ende hat.
Die Geschichte, die das Kinderlied erzählt, ist voll von gesellschaftlichen Erwartungen, die an Mädchen und Frauen gestellt werden. Schönheit ist ein großes Thema, das immer wieder betont wird. Jule bekommt Aufmerksamkeit von allen, weil sie so schön ist: "Sieht man sie kommen, heißt es : Hmm!". Jule ist außerdem schlau und kann toll sprechen. Der einzige Makel in ihrem Auftreten ist ihr Geruch: "Doch riecht man sie, dann heißt es: Ihhh! Denn Jule wäscht sich nie". Dass Jule sich nicht wäscht, erscheint als ein rebellischer Akt, sich den Standards, die an sie gestellt werden, nicht unterwerfen zu wollen. Trotz der verletzenden Ablehnungen, die sie erfährt, wäscht sie sich nicht. Ob sie das aus Unwissenheit oder aus Trotz macht, erfährt man nicht. Doch erst als die gute Fee sie in die Wanne zwingt und Jule gut riecht, ist "die Schweinerei" und auch das Lied zu Ende. Die Moral von der Geschichte: ein Mädchen sollte schön, schlau und sauber sein, um von einem Mann auserwählt werden zu können. Den Kindern wird also schön früh Wissen an die Hand gegeben, worauf Mädchen (und Jungs bei der Auswahl ihres Mädchens) zu achten haben.
Körperpflege ist eine große Aufgabe von weiblich gelesenen Personen. In letzter Zeit höre ich in den Sozialen Medien von Frauen immer wieder den Ausdruck der "everything shower". Das ist die Dusche, bei der nicht nur der Körper gewaschen wird, es findet eine Kernsanierung statt. Die Haut wird gepeelt und enthaart, die Haare werden in Conditioner gebadet, Masken werden aufgetragen, es wird eingeweicht, geschrubbt und gecremt. Dafür sind etliche Tiegelchen und Geräte, Handtücher und noch mehr Zeit notwendig. Und man braucht auch das Wissen darum, die verschiedenen Lotionen und Werkzeuge richtig anzuwenden. Die Frauen berichten im Anschluss an diese intensiven Reinigungsrituale fast schon erleichtert davon, wie gut sie sich jetzt fühlen. Ähnlich wie im Lied bei Jule, hat "die Schweinerei" der ungezähmten Körperbehaarung, der Falten und Schuppen, Spliss, Schweiß und trockenen Haut nun endlich ein Ende gefunden.
Diese Berichte von Frauen in den sozialen Netzwerken haben die gleiche Funktion, wie das Kinderlied über Jule. Vermeintlich unschuldige, lediglich der Unterhaltung dienende Medieninhalte tragen bedeutsames Wissen unserer Gesellschaft in sich, wie sich Mädchen und Frauen zu verhalten haben, um akzeptiert zu werden. Dieses Wissen, das wir alle bereits in uns tragen, wird so immer wieder wiederholt, ergänzt, verbreitet und verfestigt.
Es ist wichtig, dass wir solches Wissen immer wieder hinterfragen. Frauen stecken sehr viel Zeit und sehr viel Geld in die Pflege ihres Körpers. Doch ist das wirklich notwendig? Möchte ich mich rasieren, weil die nachwachsenden Härchen jucken oder weil ich Sorge vor den irritierten Blicken der Anderen habe? Diese Dinge sind oft gar nicht mehr voneinander zu trennen, weil wir die gesellschaftlichen Regeln und Erwartungen an unser Geschlecht so tief in uns verankert haben. Handelt es sich bei der everything shower wirklich um Selfcare oder ist es nicht viel eher ein Akt, den weiblichen Körper (gesellschaftlich) zu kontrollieren? Diese Fragen kann letztlich nur jeder für sich selbst beantworten. Aber um sie ehrlich beantworten zu können, brauchen wir das Wissen um diese gesellschaftlichen Erwartungen und Zwänge. Und wir sollten bereits bei den ganz Kleinen darauf achten, welche Geschichten wir ihnen über Mädchen und Jungen erzählen.
Den vollen Songtext findet ihr hier: https://www.gerhardschoene.de/lieder/jule.html
6.4.2022
Geld
Demokratie ohne Vision
Mittlerweile fühlen sich alle nur noch miserabel. So schnell wie in diesem Jahr ist die Weihnachtszeit noch nie zuvor vergangen. Und irgendwie konnte es auch keiner so wirklich genießen. Keine Weihnachtsmärkte, kein Kakao mit Rum, keine Pilzpfanne mit Knoblauch, kein Weihnachtsshopping; Statt einer besinnlichen Weihnachtszeit gab es für viele nur bare Melancholie. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass alle wahnsinnig geworden sind. Während die politischen Ränder Macht- und Geltungskämpfe auf dem Rücken der Demokratie führen und unsere Gesellschaft nachhaltig gefährden, umhüllt sich die gesunde Mitte der Bevölkerung in Verunsicherung und Schweigen. Am Anfang, als die Pandemie begann, wurden wir von vielen Instanzen betrogen, mittlerweile betrügen sich die Leute sogar selbst. Die meisten Menschen, die moralisierend und belehrend von Verantwortung und Respekt reden, sehen sich selbst für nichts verantwortlich, geschweige denn sind sie dazu in der Lage Respekt zu zeigen.
Die Demokratie in Deutschland ist im Grunde sehr instabil, denn sie Fußt nicht auf Inspiration oder großen Ideen, auch nicht auf einer gemeinsamen Vision von Vielfalt, Fortschritt und Freiheit, sondern lediglich auf gekränkte Blicke in die dunkle Vergangenheit und dem verzweifelten Versuch sich von ihr Abzugrenzen. Die Pandemie offenbart die Heuchelei eines Deutschen Volkes, dem Demokratie nie ein wahrer Begriff oder Wert war. Eine Gesellschaft, in der Trennung und Abgrenzung von vermeintlich Bösen oder Dummen wichtiger erscheint, als gemeinsame Werte und Wege. So wirklich ernst nehmen tut das doch keiner. Die meisten sind nur solange Demokraten, wie es ihnen von Nutzen ist. Das ist doch die Wahrheit. Jene Menschen, die Demokratie leben, verteidigen, die Demokraten aus Überzeugung und nicht etwa aus schlechten Erfahrungen sind, lassen sich nicht spalten. Ihr schon!
Man weiß erst wie krass man unter einer Sozialen Angst leidet, wenn man damit konfrontiert wird.
Hab mich heute angemeldet, für eine Fahrschule.
~ Donnerstag 23.06.2020 ~
Liefde
Liefde, wat is het?
Ik probeer al heel mijn korte leven te zoeken naar liefde.
Maar ik had misschien eerst moeten uitzoeken wat liefde is?
Is liefde iemand helpen in nood? Of het laten vallen van belangrijke dingen om een ander een goed gevoel te geven?
Ik weet dat ik al verliefd ben geweest, dat ben ik honderd procent zeker. Ik kon de lach op mijn gezicht twee jaar lang niet verbergen. Maar heb ik ooit al eens liefde ervaren? Dat blijft mijn grote vraag. Ik had steeds het idee dat wanneer die verliefdheid overgaat het kan uitkeren op twee manieren; er volgt liefde of je komt tot het besef dat je die baard toch niet zo aangenaam vindt en dat je het toch een groot probleem vindt dat hij liever in het café zit te drinken tot hij zijn eigen naam niet meer kan uitspreken. maar de eerste uitweg ben ik nu aan het bewandelen. Het zit namelijk zo dat ik al 4 jaar een vaste relatie heb, met een man die me door mijn meest moeilijke periode in mijn leven sleurde en die me altijd een veilig gevoel wist te geven.
In de Engelse taal hebben ze de zin “making love”, die ze gebruiken om ‘seks hebben’ te omschrijven. Hoe mooi is dat niet verwoord: ‘liefde maken’ Is seks dan liefde? Want mijn persoonlijke vriendenkring zou dan enorm veel liefdeservaringen hebben gehad met verschillende personen. Seks is voor veel mensen in deze digitale tijd, iets doodsgewoon. Alsof je zou vragen aan je buurman/vrouw om een fles melk te lenen. De APPS maken het de mens zo makkelijk om seks te hebben met elkaar. Je hoeft niet meer elkaar beter te leren kennen, je kan alles dat je mogelijks zou willen weten aflezen op een klein schermpje. De computer laat jou weten of je een match bent. Hoe gek is dat? We laten een computer, een voorwerp zonder emoties, bepalen welke mensen het best bij elkaar passen?
Op vlak van romantiek is de mensheid enorm lui geworden.
Cadeau’s? bestellen we snel online de avond voordien.
Etentjes uit? gewisseld door afhaalmaaltijden.
Afspraakjes? ingeruild voor een profiel op een datingsapp.
Waar gaan we naar toe?
Hoe moet ik in zo’n wereld ontdekken wat liefde is?