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@aujourdhuisanssouci
so süß...
Für Sie
Heute mal also diese Zeitung aufs Korn genommen.. Kleiner Annonce- Bereich, aktueller Bericht über Cluburlaub und Sommer- Outfit- Vorstellung, alles nichts Neues, aber auch nichts, was aufregt. Bis dahin war ein entspanntes Lesen möglich. Die Büchervorschläge waren auch ganz gut gemeint, allerdings etwas zu kurz gefasst, da hat man keinen Eindruck gewinnen können. Dafür war die Filmvorstellung “High- Rise” umso besser, den hab ich mir gleich gemerkt und den muss ich mir wirklich anschauen. Dann kommt aber etwas, was ich niemals gut finde und auch niemals gut finden werde: Die hauseigenen Produkte. Wir reden hier von einer Zeitschrift für Frauen aus der Mittelschicht. Keine politischen Meinungsäußerungen, keine Kritik, nur einfache Berichterstattung, die niemanden verletzen kann. Ich meine, warum sollte man sich “Für Sie”- Pralinen bestellen? Weil das Sommerkleid so schön aussieht oder weil man einen Frisurenvorschlag bekommen hat, der gut passt?? Ich gebe wirklich gerne zu, dass der Konfitüren- Rezept- Teil unglaublich inspirierend war und auch die Gartenparty- Ideen toll und praktisch sind. Aber auch das bringt doch keine eingefleischten Fans, oder etwa doch??? Sind wir nur noch mit Mittelmäßigkeiten zu beeindrucken, mit Oberflächlichkeiten? Ich brauche schon etwas mehr Waghalsigkeit, um mir ein Fan- Artikel zu sichern..
Another oldish thing I don’t think I’ve posted before? Now that it’s getting warmer I just want to eat a lot of desserts….
Solche Zeichnungen machen mich immer glücklich und hungrig.. Jetzt. Sofort. Ein. Dessert!!! :-)
Das schnulzige und klischee- hafte Cover hat das Fürchten gelehrt. Dann noch die mädchenhafte Kapitelübersicht und der Titel generell zeigen eigentlich auf ein Mädchen- Roman, was man in einer Viertelstunde in der Badewanne lesen kann und dann wieder verschenkt oder vergisst, was in keinem Fall Jana Himmel gefallen dürfte. Aber trotz dieser Warnzeichen muss ich gestehen, hat das Buch durchaus Spaß gemacht. Es war kein Krimi, der einem Angst und Bange werden lässt. Aber witzige Momente hat er unbedingt. Die nicht immer sympathische Laura Sand ist auch kein Charakter mit dem man sich identifizieren möchte, allerdings ist die Geschichte so anders als alles, was man bisher gelesen hat, dass es spannend wirkt. Dabei durchschaut man die Problematik sehr schnell. Jana Himmel hat auf mehrere verschiedene Handlungsstränge gesetzt, wodurch das Buch an Tiefe gewinnt und nicht zu flach wirkt. Ein leichter Roman, der keinen Preis gewinnen wird. Ob es sich lohnt verschiedene Bände zu haben, kann nur der Einzelne für sich entscheiden, ich allerdings hatte einen netten Abend mit guter Lektüre, die es aber nicht unbedingt in mein Bücherregal schafft.
1959 Advertisement for Frigidaire Appliances
Technik, die begeistert. Ich bin ja noch so ein alter Hase, der einen Bräter hat und gerne den Kloßteig alleine kneten will. Die einzig- verrückte Anschaffung in der Küche soll die Kitchenaid sein, da halten sich Überraschungen in Grenzen. Und dann gab es diesen wundervollen Artikel: Kühlschränke mit App- Zugang, damit man beim Einkauf Bilder zugeschickt bekommt, was noch so fehlt.Spülen, die per Handy genau gesagt bekommen, wie viel Wasser einlaufen soll. Und der Hightech- Backofen sendet Bilder direkt ans Smartphone oder ans Tablet, dann spart man den Gang zum Ofen..Hauptsache, die Dinger gehen auch noch an. :-)
Time lapse with #liquitex from @artsnacks boxes. And #watercolor #pentel #illustration Photo by @nwalmn http://ift.tt/1sKuDMG
ArtSnacks is like a magazine subscription but instead of a magazine you get a curated box of 4 or 5 different art products.
Every month they challenge you to create a piece of art using only the supplies that came in the box.
Learn more about ArtSnacks here.
Wahnsinn..
So, jetzt ist sie endlich mit der Zeitung durch.
Kennt ihr das? Wenn ihr stundenlang an einer Zeitung sitzt und dann kaum Infos daraus bekommt? Viele wertvolle Stunden einfach weg. Ich hatte mich an der neuen LandLust versucht, die an sich eine gelungene Zeitung ist: Tolle Landschaftsbilder, gute Haushaltstipps und dann so witzige Ideen. Es gab mal einen Beitrag zu einem Kindergeburtstag, bei dem selbst die Kirmesbuden selbst hergestellt wurden. Es gab dort die roten Zuckerguss- Äpfel, leckere Saftmischungen, Spiel- Ideen. Ich war restlos begeistert. Dieses Mal allerdings kam ich nicht so recht in Stimmung. Schon die Leserbriefe machten mich fix und fertig. Da kritisierte ein Mann das letzte Titelbild. Immerhin waren da Menschen in sommerlichen Sachen gezeigt und das obwohl doch empfohlene Kleidung in der Natur Zecken- sicher sein sollen. Das ist ein Titelbild. Es soll schön aussehen und soll den Leser dazu bringen, genau die gleiche Beschäftigung machen zu wollen. Das wäre, als wenn man die Dosensuppen- Hersteller ermahnt, weil das abgebildete Essen nicht so gut aussieht, wie das Essen im Topf. Oder bei Maklern anmerkt, nur hübsche Immobilienbilder ins Netz zu stellen. Naja, danach konnte mich nichts mehr retten. Es war mir zu viel Werbung drin, zu viele Inserate, zu wenig Kreatives. Aus so einer dicken aktuellen Zeitungsausgabe habe ich mir drei Seiten herausgerissen. Ein Rezept für einen Baiserkuchen, Obstbäume als Spalierpflanzen und ein Rezept für einen Kirschauflauf. Und ich glaube, ich habe bereits in tolles Rezept für Obstauflauf. Gut, dass die nun aussortiert ist.
Der Umzugstrubel
Wir sind ja mitten in dem Wechsel zwischen alter Wohnung, Pärchen- Lebensraum und der neuen Lebensabschnittsphase. Wie das so passt, wird sich erst zeigen, aber die Zeichen zeigen einen leichten Trend abwärts. Denn schließlich kommt vor dem “Hurra, die neue Wohnung” das schöne Kisten- Trauma. Was nimmt man mit, was verschenkt man und wovon will man sich überhaupt trennen? Ich habe ein Prinzip: Trennen ist nicht schlecht, man behält die Herzensdinge und wenn Socken kaputt sind, werden die einfach in den Müll geschmissen, wenn sie nicht repariert werden können. Anders mein Mann: Er versteckt schon kaputte Dinge und versucht sie vor der Müll- Tante zu retten. Meistens ohne Erfolg. Das deprimiert natürlich unglaublich, also meinen Mann. Ich bin ja die Gewinnerin in der Schlacht! Jetzt kommen wir aber an den Punkt, wo wir alle Socken besprochen haben und an die wirklich harten Sachen gelangen: Das mottenzerfressene Sofa oder eine Trilogie von halb- kaputten Sesseln, die alle in den letzten Jahren nicht oder nur kaum benutzt wurden. Ich sehe, wir brauchen einen Kompromiss. Ich rette das Sofa, die Sessel kommen weg. Du sortierst deine Bücher, was ein sehr perfider Plan war, dafür, und ich atme jetzt schwer, werfe ich meine Zeitungen weg. Und wir reden nicht ausschließlich von Frauenzeitungen. Ich bin ja der Meinung, dass es solche Einschränkungen wie geschlechtliche Vorurteile gar nicht gibt. Nur weil die Brigitte gekauft wird, ist es doch nicht verboten den Spiegel ebenfalls einzupacken. Der neue Batman- Comic passt perfekt zur Landlust. Und die Forstzeitung liegt unter der Zeit. Aber einfach nur ausmisten und in den Müll werfen kann ich nicht, sie waren zu lange meine Freunde. Darum gehe ich jetzt Zeitung für Zeitung durch und finde den Grund, warum ich sie aufgehoben habe. Das passiert nur, wenn auch wirklich ein toller Artikel oder Beitrag dabei war, den ich noch nicht in mein grünes Buch geklebt habe. Möge die Suche beginnen. Ich werde natürlich die Mitteilungen über diverse Fundstücke online stellen.
Kochen und andere Tücken
Kochbücher werden eine immer schwierigere Geschichte: Klassiker sind schwer nachzukochen, die Bilder entsprechen selten dem eigenen Gekochten und machen sich eigentlich in ihrer Perfektion lustig über einen. Dann gibt es die Neuen: Diät- Kochbücher, schnelle und einfache Küche und Fingerfood- Geschichten. Klar, das klappt schon besser: Aber meistens schaut man für die einfachen Sachen ins Internet und liest sich kurz das kleine Rezept durch und braucht sich nicht mal Notizen zu machen, kocht es nach, fertig. Nur die eingefleischten Hobby- Köche haben noch Literatur in der Küche. Bei den meisten anderen Schnellkocher ist es eher Deko. Und nun kommt die Marktlücke: Comic- Kochbücher. Komplizierte Speisen, Lebensmittel oder gar Rezepte werden bildlich lustig dargestellt. Es ist solch eine Abwechslung und so spielend einfach, etwas über Ernährung zu erlernen, dass ich ganz begeistert davon bin. Guillaume Long ist ein Illustrator davon und inspiriert mich immer wieder. Die Schwierigkeits- Level- Aufteilung ist klug, die einzelnen Abteilungen der Aufklärung zum Thema Fischkunde oder Utensilien der Küche können mit den Klassikern mithalten. Wer sich immer fragt, wo die fehlende Komponente zwischen Internet und zu- schwieriger Lektüre ist, ist nun hoffentlich fündig geworden. Oder zum Thema Schokolade, ohne die ein Leben überflüssig wäre: Franckie Alarcon. Leckerbissen ist sogar eine Graphic Novel, die über die frühkindliche Erziehung in einer Familie spricht, die fürs Essen lebt. Ich bin wirklich Fan und fühle mich animiert, etwas mehr über die Erziehung meiner Tochter nachzudenken. Was ich ihr alles beibringen kann und womit ich sie alles füttern kann!!!! :-)
Angebote der Versöhnung
Die Welt ist mir eindeutig zu schnelllebig geworden. Ich sitze an einem Sonntag vor dem Computer und frage mich, warum es so ruhig ist. Es gibt kein überquellendes E- Mail- Postfach. Keine Bauarbeiter im Haus und keine nervenden Autohupen, die bei stockenden Verkehr auf den Straßen durch mein geöffnetes Fenster kreischen. Nur Ruhe. Das war so seltsam, dass mein Mann die Lautsprecher aus einen gepacktem Karton genommen hat und Musik angemacht hat. Wir sind diese Ruhe überhaupt nicht mehr gewöhnt. Und das, wo wir in den nächsten Wochen unseren Umzug aufs leise Dorf geplant haben. Ich bin gespannt. Wahrscheinlich ziehen wir in die einzige und winzige Shoppingmeile im Ort, damit wir trotzdem etwas zu meckern haben.
Dabei meckere ich momentan ohnehin viel zu viel. Das muss geplant werden, jenes muss gemacht werden und alle Schritte am besten sofort und schnellstmöglich. Vielleicht sollte ich mir den Sonntag freihalten, nachdenken, zur Ruhe kommen und wieder ein Kochbuch durchschnuppern, damit nächste Woche auch etwas neues Kulinarisches auf dem Tisch landet und mein Partner mich nicht aus Mangel an Gegenargumenten verlässt. :-)
Was derzeit mein Lieblingskochbuch ist? Tatsächlich ein Klassiker von Jamie Oliver. Cook clever mit Jamie sollte eigentlich auch meine nächste Challenge werden und wird es auch: Angeregt von Julie und Julia wollte ich mir ein Kochbuch schnappen und jede Woche Gerichte daraus zaubern. An festen Tagen und alle Gerichte, ob es sich dabei um Lebensmittel handeln, die ich sonst gerne meide oder überhaupt nicht mag, sollten erprobt werden. Julie hat das zwar jeden Tag gemacht mit Julia Childs Gerichten, aber so verrückt bin ich nicht. Dafür ist der Alltag zu stressig. Aber die Challenge kommt nach dem Umzug mit neuer Küche und vielleicht weniger Gedanken im Kopf. Letzens lag das Kochbich geöffnet auf der Theke und mein Hasenzahn fragte schon ganz aufgeregt, ob es jetzt gestartet wäre, das Projekt. Und ich konnte nur sagen: Nein, aber es gibt ein Reisgericht, was so ähnlich aussieht, aber überhaupt nicht das ist. Ich fühlte mich etwas schlecht als Hausfrau. Ich mach mal lieber Versöhnungskekse. :-) Und blättere weiter in dem Kochbuch, um mich schon mal aufzuwärmen. Vielleicht habt ihr ja auch ein Lieblingskochbuch und nutzt den Sonntag, um euch an etwas zu wagen. Ich würde es mir wünschen.
Bitte erscheine endlich!!!
OH JA!!!!!
Es ist die höchste mögliche Bewertung, die ich vergeben würde, und ich bin normalerweise alles andere als schnell beeindruckt.. Candy Bukowski hat allen Respekt verdient. Es gibt Autoren, die unbedingt Romane schreiben, weil sie sich als Autoren bezeichnen wollen. Und hier haben wir endlich eine Frau, die sich bitte aufgrund ihres Talentes als eine bezeichnen sollte. Autorin.
Der Helden- Roman ist anders. Endlich haben wir etwas Neues. Charaktere, die nicht auf der ersten Seite sowohl äußerlich dargestellt als auch komplett beschrieben werden in all ihren Facetten. Eine Geschichte, die sich nicht gleich abzeichnet. Eine Kapitelaufteilung, die so herrlich ist, dass man das jeweilige Lied den gesamten Abschnitt über im Ohr und im Kopf hat. Und gelegentliche Zukunftsvisionen, die einiges erahnen lassen, aber trotzdem nicht zu viel preisgeben. Spannend, von der ersten Seite an..
Und von dem sprachlichen Stil könnte ich stundenlang schwärmen.
Drei mal Unglück irgendwie.
Ich habe das Buch eher wegen seines Covers ausgesucht. Es ist eine Liebesgeschichte und ich fand es sehr drei verschiedene Verlaufsgeschichten zu erfahren. Meistens hört ein Buch ja bei dem bekannten Happyend auf und nun ließ die Autorin die Geschichte einfach weiterlaufen.
Nun ist es nicht so einfach, vier oder fünf Seiten zu lesen und dann im nächsten Kapitel sich sofort auf eine neue Geschichte einzulassen. Das war tatsächlich eine große Hürde, weil ich oft nicht mehr wusste, welche Version war jetzt die erste, zweite oder dritte? Manchmal sind meine eigenen Tage so anstrengend, da erinnere ich mich nicht mal an das Frühstücksgespräch mit meinem Mann. :-)
Aber es tat gut, dieses Buch zu lesen. Es war eine andere Sichtweise auf das unvermeidliche gute Ende. Denn wir sagen zwar oft, dass die meisten Liebesgeschichten sehr unrealistisch sind, wollen aber die Realität ausklammern. Laura Barnett hat jetzt die Wahrheit ins Buch gebracht: Sie kriegen sich von Anfang an, sie heiraten, kaufen das lang- ersehnte Haus und.. kommen mit dem Alltag nicht klar und verlieren einander durch Betrug und Fehlentscheidungen. Oder sie finden erst gar nicht zueinander, lernen sich erst am Ende ihres doch erfüllten Lebens kennen und genießen die viel zu kurze Zeit. Und die dritte schmerzliche Erfahrung: Sie lieben sich und trenne sich aus den Vernunftgründen, werden unglücklich und leben erst in der Mitte ihres Lebens miteinander zusammen, aber lassen alle anderen mit diesem Entschluss leiden.
Jede Entscheidung führt zu weiteren und zu Lebensveränderungen. Es gibt kein festgesetztes Ende und alles ist in der Schwebe. Wir können nur ehrlich sein, das Beste hoffen und hart für arbeiten. Und versuchen glücklich zu sein.
Die neue Zeit.
So, da ist sie scheinbar wieder. Diese Frau, die hier offensichtlich öfter etwas geschrieben hatte, hat sich doch nicht verkrümelt sondern war einfach in ihrer Alltagswelt gefangen: Hochzeitsstress, Umzugsträume, Karrierepläne und dann noch ein unerwarteter dicker Bauch. Dieses Jahr ist chaotisch und ungeplant, für mich als Organisationsfreak gerade eine ziemliche Herausforderung.
Das Gute: Das letzte Projekt war fertig geworden. Wir haben es geschafft!!! :-) Und ihr seid treue Leser gewesen und habt auf mich gewartet, das ehrt mich umso mehr. Und ich war auch nicht wirklich faul: Ich habe viele Bücher gelesen und habe sehr viele Meinungsäußerungen parat. Auch der Zeitungskorb ist unglaublich voll und wartet nur darauf, wichtige und schöne Infos für euch zu bündeln. Es geht jetzt in die neue Ära. Wir zusammen.
Starten werden wir mit Bücherrezensionen, über Zeitungsnews und Auswertungen. Und nur mal so nebenbei: Das mit dem Trink- Vorhaben ist auch umgesetzt. Die ausreichenden Liter gehören zu meinem Alltag. Wäre doch gelacht, wenn wir 2016 nicht hinkriegen würden. :-)