Liebe Reiseverfolger, wer hätte es gedacht, wir sitzen im Flieger nach #AUCKLAND. Wir haben alle Papiere noch, Arme und Füße wurden uns nicht abgeschnitten und die Moneten sind auch noch alle auf dem Konto. Weder Tollwut, Bandwürmer oder Maden haben uns gefressen, noch haben uns kleine Kinder mit Waffen die ganze Knete abgenommen. Wir sind am Ziel des Südamerika Abenteuers angekommen und sind einfach nur fasziniert und manchmal auch sprachlos gewesen. In #QUITO wurden die letzten Zeilen geschrieben und ab da möchten wir auch an unsere Geschichte anknüpfen. Eins noch, wir sind selbst erschrocken wie schnell die Zeit verging und wann wir das letzte mal berichtet haben. Daher könnte es mit diesem Eintrag ein bisschen mehr zu lesen geben. 😁 Also dann, haltet euch gut fest, denn es geht hoch hinaus und genau so schnell wieder runter, das gilt übrigens auch für die Temperaturen. In #QUITO, hatten wir das Glück von Maurizios Papa (Maurizio ist ein ehemaliger Kollege von Dirk aus Heidelberg) durch #QUITO geführt zu werden. Galo holte uns mit einem alten Mercedes Benz S Klasse ab. Wir fuhren mitten in die City und es ging durch unglaubliche Kirchen, welche nur so von Gold überzogen sind. Museen, welche die Geschichte Ecuadors und Südamerika sehr gut beschreiben. Wir haben unheimlich viel über die Spanier lernen dürfen und bekamen ein mega Hintergrundwissen erzählt. Am Abend landeten wir dann bei Galo zu Haus und bekamen nicht nur Rum Cola angeboten, sondern auch das er uns mit seiner Frau zum nächsten geplanten Stopp fährt, nämlich nach #TENA. Wir konnten gar nicht anders als annehmen, sonst währen die Beiden super sauer gewesen. Also wurden wir am nächsten Tag in der Früh mit dem nächsten geilen alten Mercedes abgeholt. Eine Benz G Klasse, der absolute Hammer mit so einem Teil durch die Anden und Ecuador zu pfeifen. Es ging hoch auf 4000m und mitten durch den neu gepflanzten Nebelwald. Übrigens, Galo spricht perfekt Deutsch, da seine Mutter aus Deutschland kam, somit war die Verständigung diesmal kein Problem. In #TENA angekommen, trafen wir einen guten Freund von Galo, Paplito mit seinem Cousin und deren Freundinnen. Es ging schnell ins Hostel und dann in die #LAGUNA AZUL, GUAYSAYACU, Galo und seine Frau fuhren zurück nach Quito und wir blieben mit Paplito und Kollegen in der Lagune. Na und siehe da, man ist mitten im Nebelwald, glasklares Wasser und natürlich haben die hohen Felsen wieder zum Sprung in die Fluten gereizt. Zurück ging es dann auf der Laderampe von Paplitos Pick up, mit noch ein paar Einheimischen die wir auch noch aufgeladen haben. So funktioniert das halt in Südamerika und ohne einen Pfennig zu zahlen. Retour im Hostel durften wir per Mail lesen das unsere morgige Rafting Tour mal eben abgesagt wurde. Es war 20 Uhr…. Da standen wir nun, voller Vorfreude aufs Rafting und nun voller Enttäuschung. Ein paar kurze WhatsApp mit Paplito, haben die Enttäuschung aber ganz schnell verblassen lassen, denn schon waren wir auf seiner morgigen Tour mit im Boot. Und wir glauben das war auch gut so, denn es war Schweine geil. Morgens wieder von Paplito und Kumpanen abgeholt, natürlich standesgemäss auf der Laderampe, ab in die #CAFETERÍA HAMILTÓN zum ecuadorianischen Frühstück. Wir empfehlen euch dringendst den Tag zu vor nichts gegessen zu haben. Meine Herren, Reis, mit Ei, mit Rind, mit Erbsen, mit weis der Geier mit was allem noch drin. Dazu noch ein frisch gemachten #JUGO (Saft) und die Rafting Tour kann los gehen. Wir haben das mit #KAYAKECUADOR gemacht, geniale Guides, sicheres und neues Equipment und ein Haufen Spaß. Einweisung und dann ab in die Boote. Unser Guide wollte die Befehle, links, rechts, vorwärts etc. auf spanisch geben, nach 2 Proben hat er sich spontan für englisch entschieden, da Zwei Vollpfosten ständig entgegengesetzt pattelten 😂. Kategorie III war die Tour, was schon ordentliche Stromschnellen bedeutet, die haben wir dann auch schnell zu spüren bekommen. Richtig schön war es aber für Alex, der mitten in einer Stromschnelle das Boot verlies und auch paar Sekunden länger nicht wieder auftauchte. Selbst der Guide wusste grad nicht so schnell was er tun sollte. Habt ihr schon einmal einem fallenden Rafter bei dem unfreiwilligen Ausstieg aus dem Boot in die Augen geschaut, herrlich sag ich euch. Danach gab es Tränen zu lachen. Alles gut gegangen und nichts passiert. Am nächsten Tag wollten wir eigentlich nur schnell einen kurzen Stopp in #BAÑOS machen um die sensationelle Schaukel auf 2700m Höhe aus zu probieren. Der Ort hat uns gleich so gefallen, also Hostel suchen, buchen und bleiben. Es ging mit einem Minibus hoch zur Schaukel. #COLUMPIO FANTASIAS DE VOLAR. Schon beim Anblick wurde es Dirk ein wenig mulmig, Alex ist da leicht entspannter. 10$ in die Hand des Betreibers und schon hatte Alex den Gurt um den Hintern und saß auf dem Ding. Ein kurzer Schrei und man fühlt sich wie der König der Welt, zumindest scheint man kurz darüber zu fliegen. An 2 gefühlten 20m Seilen und einem Holzbrett unterm Arsch fühlt man sich doch gleich viel sicherer mit dem Abgrund vor Augen. Dirk lies sich nicht lumpen und tat Alex gleich. Wir wissen noch nicht ganz genau welche Beine mehr danach gezittert haben. Angefühlt hat sich es wie Butter. Wieder unten im Ort brauchten wir Stärkung, das geht am besten im #MERCADO DE BAÑOS, wurde uns verraten. Auftakt zum wirklichen Fooderlebniß Südamerikas. Die älteren Damen pruzeln dir irgendwas, in völlig verkrusteten Pfannen in ihren Mini-Ständen zusammen. Fleisch, Fisch, Gemüse und und und, liegt alles offen da, die Fliegen freute es und uns genau so. Wir wurden verköstigt mit einem #YAPINGACHO, ein echt leckerer Teller und vor allem, alles was da drauf war so frisch, man hat es schon fast vom Baum oder vom Rind direkt gegessen. Lecker lecker lecker und wie schon gesagt, dem Magen oder Darm hat es auch nicht zerpfiffen. Von Baños aus nach #RIOBAMBA, natürlich mit dem Bus. Aber sprecht mal Riobamba 3x ganz schnell nacheinander aus, dabei das letzte Riobamba in die länge ziehen. Ihr werdet nicht mehr vor Lachen, das durften wir uns 20 Minuten während des Wartens auf den Bus anhören. Denn so werden die Bustickets verkauft. In Riobamba gleich den nächsten Bus nach #CUENCA da der eben mal so rum stand und dann gleich noch den Nachtbus nach #CHICLAYO PERU. Wer danach keine Thrombose hat, ist fit. Wir hatten sie nicht.😛😛😛 Es ging die Anden hoch und wieder runter, wieder hoch und wieder runter. Traumhafte Landschaften zogen an uns vorbei und man mag es kaum glauben, es kämpft sich sogar ein Zug dadurch. Dies ist auch wieder ein absolutes Meisterwerk der Ingeneurskunst. In #ALAUSI gibt es die sogenannte Teufelsnase. Der Zug kämpft sich die Strecke im Zick Zack nach oben, dabei fährt er vorwärts und dann wieder Rückwärts. Lkw’s kämpfen sich durch die Berge, man erlebt die tollsten Überholmanöver, zumal der Bus immer der schnellste war. Selbst Autos kamen da nicht mit. Es steigen alte Frauen mit den tollsten Trachten ein und aus und immer wieder stellt man sich die Frage wie sie hier oben Leben können. Am nächsten Morgen erwacht man völlig „ gerädert“ schaut aus dem Fenster und dir fliegt die Kugel aus dem Deo Roller. (ist Dirk übrigens passiert, wegen dem ganzen Druckunterschied und so Zeugs) Wüste, nix als Wüste und das ganze Grün aus Ecuador war verschwunden. Doch dann wird plötzlich Reis angebaut, von Hand natürlich. Menschen versuchen gemeinsam mit Spaten in der Hand ihre Äcker umzugraben, Pflüge werden von Pferden gezogen und wieder mal hat der Müll die Landschaft unter Kontrolle. Straßen in den Städten ohne Belag, Taxis sind nur noch Dreiräder und das in Massen, VW Käfer rollen wie Ameisen durch die Straßen und wenn etwas von beiden kaputt war, wird es einfach kurzer Hand auf der Straße repariert. Die Duschen hier sind der Hammer, durch Strom im Duschkopf wird das Wasser auf Temperatur gebracht, also entweder ganz heiß oder ganz kalt. Nicht versuchen die Temperatur am Duschkopf zu verändern, Dirk hat es erlebt, wunderbar so ein Stromschlag unter der Dusche😂😂😂. Wir sind dann mal an die Küste gefahren, nach #PIMENTEL, ein Fischerdorf, wo sie mit zusammengeschnürten Bastbooten fischen. Eine Brücke ragt weit in den Pazifik rein und der ganze Strand ist in einer versandeten Gicht gehüllt. Da wir schon an der Küste Perus sind wollten wir natürlich unbedingt die peruanische #CEVICHE probieren, welche ja die beste der Welt sein soll. Mädchen und ältere Damen haben uns an der Promenade schon fast in Ihre Restaurants rein geschliffen. Dann kam unsere Bestellung. Wir hatten den Kurs und die Währung noch nicht ganz auf dem Schirm und dachten das wären alles kleine Portionen, somit haben wir von jedem was bestellt. Die Kellnerin schaute uns schon komisch an, aber erfüllte unsere Wünsche. Letztendlich war der Tisch voller Platten Ceviche und Seafood und wir mussten danach erst mal ein kleineres Nickerchen am Strand machen. Letztendlich war es uns mehr peinlich als wie alles andere. Der vollgestopfte Minibus brachte uns zurück in die Stadt und wir konnten weiter verdauen. Der Bus nach #LIMA ging, aber was für einer. Platz ohne Ende, Ledersessel, TV, Internet, Abendessen (nicht schon wieder essen), Frühstück……und das alles serviert von einer männlichen Stewardess. Da hat es uns doch mal wieder richtig weggehauen. Das Land arm wie die Sau aber die Busse der pure Luxus. In Lima gab es ein kurzes Frühstück und dann gings schon ab mit dem Flieger nach #CUSCO. Ist wer schon mal auf 3300m gelandet zwischen den Anden? Der Wahnsinn. Man denkt nun, mhhhh… 3300m über dem Meeresspiegel, da gibt’s doch nun nicht alles und wie soll denn nur die Stadt dort oben funktionieren? Ist ganz schnell beantwortet, nicht anders wie überall auf der Welt. Der Taxifahrer, welcher uns zum Hostel brachte hat uns schön abgezogen, dafür hat uns das Hostel umso mehr überrascht. Dan der Manager vom #CUSCOPACKERS, welcher gebürtig aus Slowenien kam, nahm sich mehr als nur eine halbe Stunde Zeit um uns alles zu erklären. Zwischendurch sollten wir immer wieder eine Tasse #COCATEA trinken, das wäre gut gegen die Höhe. Übrigens die Höhe spürst du ganz ganz schnell in den Knochen. Treppensteigen bringt deine Herzfrequenz mal ganz schnell zum Explodieren und deine Adern und Venen werden mal wieder ordentlich durchgefeuert. Wie man sieht haben wir auch das überlebt. Willkommen in Cusco, heißt auch ein #PISCOSOUER zu trinken, Achtung #COCKTAILGASMUS. #PISCO, ein Schnaps gemacht aus Trauben aus dem Süden von Peru. Ebenso haben wir noch eine Pizzeria gefunden, welche uns den Gaumen glühen lies und uns geschmacklich völlig aus der Bahn geworfen hatte. Man war die gut, so gut das wir am nächsten Tag nochmal hin mussten. #CUSCO, man was für eine imposante Stadt. Auf der free walking tour durch die Stadt wurde uns so einiges verraten über die #INCAS, ihre unglaublich entwickelte Architektur, ihren König und das damalige Incareich. Aber viel interessanter war zu erfahren wie die Spanier damals einritten, einfach alles platt machten (von Glauben bis zur Kultur und den Bauwerken) um danach wieder zurück nach Europa zu gehen. Wir genossen noch ca. 30 weitere Coca Teas und warteten auf die Bestätigung am nächsten Tag zum #MACHUPICCHU zu dürfen. Taadaa Dan the Man bestätigte uns die Tour, konnte uns aber nicht mitteilen ob wir am Morgen oder am Nachmittag hoch dürfen. Dies spielte in erster Linie keine Rolle für uns, viel wichtiger war für uns eine Tour so kurzfristig gefunden zu haben, bei gefühlten 600 Tourcompanies war das schon Glück. Am nächsten Morgen standen wir wie verabredet um 7:50 Uhr parat, nach peruanische Uhr dann um 9:00 Uhr Abfahrt, mit dem Mercedes Sprinter gings mal wieder die Anden hoch und auf der anderen Seite wieder runter, plötzlich Links rein und Asphalt auf der Straße war für die nächsten 1.5 Stunden Geschichte. Nicht nur das, durch die Frontscheibe sahen wir wie die Straße weiter verlaufen sollte. Bolivien, Deathroad…… wir dachten wir würden schon darauf fahren. Links vom Auto gings 300m den Abgrund runter und rechts 2000m hoch. Ein Auto hatte noch Platz für entgegenkommende wars mehr ein Glücksspiel. Wie schon des Öfteren bei unseren Busfahrten, hatten wir wieder einmal ein kleinen Michael Schuhmacher am Steuer, welcher sich nicht groß um Steine, Staub, Löcher usw. auf der Straße kümmerte. Irgendwann an der Endstation, der #PERURAIL, der Zug welcher sich nach #AQUASGLIENTE durch das Tal quält, angekommen, haben wir den Weg zu Fuß nach Aquas Galiente in 3 Stunden zurück gelegt. Zwischendrin sei noch gesagt, wir hatten für die ganze Tour weder ein Ticket noch irgendein Papierstück, welches belegte das wir die Tour gezahlt haben. Daher fragten wir uns die ganze Zeit, wie wir wohl da oben unsere Unterkunft finden würden. Angekommen im besagten Ort, wurde uns die Antwort auf diese Frage recht schnell geliefert. Auf dem Marktplatz wurden einfach die Namen so lange geschriehen, bis sie alle Teilnehmer zusammen haben. Genial einfach – einfach genial. Und da sind wir wieder bei der Einfachheit…., welche wir so sehr lieben. Die Unterkunft mit erotischer Tigerbettwäsche war ausreichend für die kurze Nacht, denn um 4:20 Uhr am Morgen gings los. Abwärts laufen, sodass man die Eingangsbrücke bis 5:00 Uhr am Morgen erreicht hat. Anstellen in der Schlange (mit dem „modernen Touristen“ von heut. Diesen werden wir später noch ausführlich beschreiben) und dann geht’s 1700 Höhenmeter nach oben. Und die solltest oder musst du in 1.5 Stunden schaffen, denn sonst ist dein Tourguide am Eingang vom Machup. weg. Über den Aufstieg könnte man ein separates Buch schreiben, denn der „moderne Tourist“ von heute ist entweder ein Franzose, oder ein Idiot, oder halt beides. Hauptsache du bist ausgerüstet bis unter die Zähne und siehst aus als ob du den Mount Everest besteigst. Soviel schon mal vorneweg….. . Alex hat den Aufstieg in einer Stunde hingelegt, Dirk kam ne halbe Stunde später an, das lag aber am Touristenverkehr auf dem schmalen Trail nach oben😂. Wie beschrieben wartete unser Tourguide schon oben am Eingang, 3 Stunden gings durch die Stadt, dabei sei gesagt, die Stadt ist nicht Machu Picchu, sondern der Berg dahinter. Das interessierte aber die ganze Meute eigentlich sehr wenig, denn das wichtigste an so einer Tour sind natürlich die Selfie Fotos und selbst im richtigen Licht zu stehen. Wir fanden es höchst interessant was uns so über die Inkas und deren Geschichte erzählt wurde. Eins sei gesagt, die Jungs waren schon mega intelligent, zumal sie es geschafft haben so eine Stadt auf dem Berg zu errichten. Bis 11:00 Uhr hatten wir Zeit, also gings ein zweites mal hinein, Alex hat den Aufstieg zum Sungate hin gezwirbelt, während sich Dirk auf der Hälfte des Weges die Sonne auf den Ranzen hat scheinen lassen. Warum nur bis 11:00 Uhr? Ganz einfach wir mussten pünktlich um 15:00 Uhr wieder am Ausgangspunkt von vor einem Tag sein um den Minibus zurück nach Cusco zu erwischen, das war genau so gekonnt wie oben im Ort, irgendwo schrie irgendwer unseren Namen und zack, hatten wir unsern Platz im … ratet mal … richtig, Mercedes Sprinter. Verrückt wie doch immer wieder alles so funktioniert. Auf der Fahrt nach Cusco musste auch noch 20min Stopp gemacht werden, um den Minibus zu waschen, man schätzt auf 3500m Höhe. Ist verständlich, mit so einem dreckigen Bus kann man ja auch nicht zu Haus ankommen, gell. Einen Tag durften wir dann nochmals Cusco erleben, aaaach, was eine herrliche Stadt. #SANPEDROMARKET, wo die alten Frauen zwischen ihren Säcken voller Gewürze, Kisten mit Obst und Gemüse sitzen und wahrscheinlich ihre Töchter, versuchen dich mit schönen Augen zu fangen, um bei ihnen am Stand eine frisch gepressten/gemixten Saft aus Früchten zu trinken, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Auch Perus Produktvielfalt hat uns dazu verleidet mal ein vegetarisches Restaurant zu probieren, heidenei, wir wurden mehr als weggeblasen. Im #ORGANIKA wurde Frische ganz neu auf den Teller gezaubert. Wahnsinn. Eine Nachtbusfahrt stand mal wieder an, von Cusco nach #PUNO, am #TITICACASEE. Früh um 5:30 Uhr waren wir da und man höre und staune, nun auf 3812m. Somit sind wir am höchstgelegenen See Südamerikas gelandet. Er ist 15,5 mal so groß wie der Bodensee, und Peru und Bolivien streiten sich darum wem hier am meisten Fläche gehört. Wir haben uns am Abend zuvor noch schnell eine kleine Tour für 10$ gebucht um euch auch hier wieder ein paar tolle Insigths geben zu können, aber in erster Linie das wir Ihn gesehen und erlebt haben. Wir sind nach unserem organisierten Frühstück ins Hostel gefahren wurden, dort hatten wir nicht mal unsere Rucken abstellen können, schon stand der nächste Fahrer vor der Tür welcher uns zum Boot brachte. Hoppi hoppi, aufi aufi und schnell schnell, so ist das nun mal bei gebuchten Touren. Vamos! 😉 Mit dem Boot gings raus zu den schwimmenden Schilf Inseln der „Urus“. Ja ganz richtig, es leben Menschen auf kleinen Schilf Inseln mitten im See. Ca. 4000 Personen leben so. Ernähren sich von kleinen Fischen und geschossenen, getrockneten Enten. Ursprünglich sind sie da raus gezogen um sich vor den feindlich kommenden Spaniern zu schützen. Es gab keine Zeit zu verlieren, aber dafür ein Telefon eines weiteren fotogeilen Touristen, welcher sein IPhone im See versenkte. 😂😂😂 Weiter gings zur Insel #TAQUILE, eine Insel wo noch alles stimmen zu scheint. Geheiratet wird nur einmal im Leben, Coca Blätter werden unter Freunden getauscht und verschiedene Trachten zeigen den Beziehungsstatus eines jeden Mannes (ganz ohne Facebook😮). Nach einem tollen Lunch ging es auch schon wieder zurück nach Puno. Endlich war es dann soweit, das langersehnte und immer wieder empfohlene Meerschwein stand auf dem Speiseplan für das Abendessen. Mhhhh man kann sich darüber streiten, aber für uns war es definitiv nichts und die Erwartungen waren höher. Eine schnelle Nacht im Hostel und ab durch die Mitte nach Bolivien. #BOLIVIAHOPP hat sich dabei sehr gut um uns gekümmert und die ganze Strecke von Cusco nach La Paz waren wir mit ihnen unterwegs. Wir möchten das erwähnen, weil es die erste lange Busfahrt war bei der eigentlich nur junge Reisende dabei waren und die muss man ordentlich pampern. Beim ersten check in bekommt man ein 10seitiges Pamphlet in die Hand gedrückt, indem unter anderem steht das man doch bitte das „zweite“, also größere Geschäft, bitte nicht im Bus verrichten solle. Wir haben es uns nicht komplett durchgelesen, aber vielleicht hätte man auch reinschreiben sollen, dass man beim Fernseher den Kopf einziehen muss wenn man drunter vorbei läuft. Eine junge asiatische Dame hat es tatsächlich 4 mal an einem Tag geschafft sich daran die Birne zu stoßen.😂 Es ging an die Grenze von Peru, halleluja, dachtest stehst in Afghanistan an der Grenze. Staub, Staub, Staub. Ein Haufen von Autos, Bussen, Mopeds und Menschen. Stempel Peru, Stempel Bolivien und schon gings im weniger komfortablem Bus weiter in den Ort #COPACABANA am Titicacasee See. Dort isst man wahrscheinlich nur riesiges Popcorn und allerhand Nüsse, denn das gab es zur Genüge. Wir haben den lokalen Markt besucht und uns von den älteren Damen bekochen lassen. Etwas gewöhnungsbedürftig aber lecker. Einzelheiten gibt’s erst nach der Reise dazu. Der Bus ging, weiter nach #LAPAZ. Eindrückliche, schneebedeckte Vulkane waren zu sehen und die Straße war auch kurz mal zu Ende, denn der Bus musste auf ein Holz Floß und wir ins Wassertaxi, um auf der anderen Seite wieder einzusteigen. Angekommen in La Paz, erinnerte uns das stark an Medellín, wahnsinnig hoch gelegen, die höchste Seilbahn der Welt steht hier und rund 2mio. Menschen sind hier zu Haus. Aberrrrr, es ist nicht die Hauptstadt. Die Regierung sitzt zwar hier und es ist die größte Stadt Boliviens, aber die Hauptstadt ist #SUCRE. Das Hostel war schnell erreicht und schon lagen wir auch in der Heija, denn den nächsten Tag sollte es turbulent werden. In der Früh wurden wir natürlich mit dem Minibus abgeholt. Aber der sah diesmal ein wenig anders aus, denn, oben auf dem Dach standen die Bikes, welche wir für die Abfahrt der #DEATHROAD brauchten. Ja ja die Deathroad, bis 2007 war sie die gefährlichste Straße der Welt, heute ist sie zwar noch geöffnet, aber mittlerweile gibt es eine Umgehungsstraße, auf der sich die LKW die Anden hoch und runter mühen. Auf 4700m gibt’s ne Sicherheitseinweisung, Schutzkleidung und jeder darf sich sein Bike schnappen. Die ersten paar Kilometer geht es asphaltiert nach unten. Nicht nur, denn ein kleines Stück ging es wieder bergauf. Jeder konnte sein Rad wieder aufs Dach des Busses schnallen und wurde gemütlich das kleine Stück nach oben kutschiert. Nicht unser Alex, er wollte die kurzen 8 KM unbedingt mit eigener Kraft schaffen. Hat er auch, aber völlig außer Atem, denn hier oben ist dann doch der Sauerstoff etwas knapp. Räder wieder runter, aufsitzen und ab gings. 4 Stunden lang, mit paar Päuschen hier und da, krassen Abhängen, schottriger Straße mit guten Löchern, geilen Bikes und mega Geschwindigkeit runter auf 1570m. Der absolute, geniale, shitty, megaduper, sensationelle Ride. Fast unten angekommen, wurden wir gefragt ob wir für einen kleinen Obolus, noch einen single ride machen wollten, 4 Mann sagten ja und runter gings. Der war allerdings jetzt wirklich etwas haarig, eng, steil, aber auch verdammt geil. Hier darf man ruhig von richtig krassen Downhill sprechen. Völlig verschwitzt und mit zittrigen Knien ging es in ein nahegelegenes Hostel, dort gabs eine gute Dusche, einen Pool und richtig gut zu Essen, bis es wieder zurück nach La Paz ging. Am folgenden Tag haben wir uns wieder einmal einer Stadttour angeschlossen, wenn ihr so etwas mal in irgend einer Stadt lesen solltet, macht es unbedingt mit, denn die Geschichten und Insights sind wirklich amüsant, interessant und schlicht weg saugut. Hier erfährt man was wichtig ist um sich eine bolivianische Frau zu angeln, das dem jetzigen Präsidenten ein paar Latten am Zaun fehlen und Bolivianos gegen alles demonstrieren was ihnen nicht gefällt. Die Stadt hat unserer Meinung nicht viel interessantes zu bieten, aber trotzdem ist es spannend die Straßen und Gassen zu sehen. Autos werden neben Bäckereien lackiert, das Öl aus dem Motor wird die Straße runter gespült und während die Bremsen gewechselt werden, steigt man gar nicht erst aus dem Auto aus. Alles für #PATCHAMAMA. MUTTER NATUR. Mhhhh so ganz ist das wohl nicht wahr oder. Der Nachtbus stand parat um uns nach #UYUNI zu bringen, in die #SALTFLATS, die Salzwüste. Morgens um 6:00 Uhr war Ankunft, wir konnten es bloß nicht sehen, da die Scheiben gefroren waren. Uyuni ist eine Stadt wie aus einem schlechten Western, es fehlten nur noch die Strohbüschel, welche über die Straße rollen. Aber es gibt Ampeln in der Wüste, ein absolutes Muss um den „strengen“ Verkehr hier zu Regeln. 10:30 Uhr, aufsatteln, nicht auf die Pferde sondern in einen Toyota 4x4 Jeep. Das Gepäck und Verpflegung für 2 Tage waren auf dem Dach gesichert und wir zu 6 im Auto. Los gings mit insgesamt 4 Fahrzeugen, erst auf den Eisenbahnfriedhof #CEMENTRO DE TRENES nahe Uyuni. Europäer hatten hier die Rohstoffe ausgebuddelt und mit der Bahn zum Pacific gefahren. Als das irgendwann mal wieder zu Unstimmigkeiten führte, hat man es aufgegeben und die ganzen Waggons und Züge einfach stehen lassen. Heutzutage natürlich ein tolles Motiv für den „modernen Touristen“ da kann man richtige gute und viele Selfies machen. Wieder aufgesattelt, in einem kleinen Dörfchen halt gemacht um die gebauten Salzhäuser zu sehen und Souvenirs zu kaufen, ging es weiter in die Salzwüsste. Viele von euch haben die Bilder schon gesehen, aber da zu stehen und das alles live und in Farbe zu sehen ist wirklich sowas von beeindruckend. 1/3 der Weltweiten Salzvorkommen sollen hier liegen. Die Paris Dakar, welche vor einigen Jahren hier stattfand, hat sie eigentlich erst so bekannt gemacht. Hier Entfernungen abzuschätzen ist quasi unmöglich, aber durch die schier unendlichen Weiten, bekommst du die genialsten Fotos gebacken. Fast genau in der Mitte hat es wie eine Insel welche mit bis zu 1000 Jahren alten Kakteen bewachsen ist. Wir wussten gar nicht das man aus Kaktusholz, halbe Häuser bauen kann. Beeindruckend, genauso wie den Sonnenuntergang und die Temperaturschwankungen zu erleben. Wir befinden uns nämlich immer noch auf über 3000 Metern Höhe. Die Übernachtungen der nächsten 2 Tage waren mehr als ein Abenteuer. Häuser, wie gesagt nur aus Salz, ebenso die Bettunterbauten, sowie Tische und Stühle. Strom, nur von 19-22:00 Uhr. Aber unsere Guides und Fahrer waren mehr als nur bemüht, dass es uns an nichts fehlte. Bei der Kälte haben wir uns halt nach dem Zwiebelchenprinzip gekleidet und damit waren die Rucksäcke fast leer. Während der 2.5 Tage Tour, hat sich Mutter Natur einmal mehr gezeigt und uns die Augen schwellen lassen, so groß wie Tennisbälle. Vulkane soweit das Auge reicht, rote und grünfarbene Seen, Flamingos in Hülle und Fülle, Schnee, Eis, Gletscher, Trockenheit, Lamas und Tiere wo keiner mehr weis wie sie heißen, Geysire und und und. Ein absoluter Wahnsinn. Und das unglaublichste, oben auf 5000m, 2 Deutsche und ein Schweizer auf Fahrrädern. Irre. Wir wurden am Morgen des dritten Tages an der Grenze nach Chile abgesetzt, ein kleines Häuschen mitten in der Wüste und eine Bolivianische Flagge verriet, aha, hier hört Bolivien auf und fängt Chile an. Ab in en nächsten Bus und rüber nach Chile. Booooooom, ein Unterschied wie Tag und Nacht, neuste asphaltierte Straßen, gute Busse und nobles Grenzgebäude. Es ging runter nach #SAN PEDRO DE ATACAMA. Ein, wie soll man es beschreiben, am besten mehr oder weniger als Aussteigerdorf. Hippies, die die es mal werden wollen und Massen an Touristen. In dieser Stadt wohnen 6000 Menschen, 1000 Hunde und es gibt über 200 Touragencies. Völlig verrückt, jeder will dir das gleiche und immer wieder verkaufen. Wir haben uns einzig und allein auf eine warme Dusche und saubere Kleidung gefreut. Als schweineteuer haben wir Chile empfunden und auch nicht wirklich viel sehen können, denn ab jetzt hing uns wirklich die Zeit wie Irre im Genick. Eine kleine Tour haben wir in die Atacama gemacht, den Sonnenuntergang mit geschätzten 1500 Anderen auf einem kleinem Berg angeschaut und mal wieder herrlich über falsch gekleidete Touristen gelacht. Nach diesen ganzen Tagen und Erlebnissen war unser Adrenalinspiegel erst einmal gedeckt und es ging nun ziemlich unspektakulär von #CALAMA, mit dem Flieger nach #SANDIAGO DE CHILE, direkt weiter nach #BUENOS AIRES, der Hauptstadt #ARGENTINIENS und des #CARNES also Fleisch, yummy yummy yummy Die Stadt selber ist mehr als nur ergreifend. Ein ellenlanger Markt, auf dem alles, aber wirklich alles verkauft wird, handgefertigtes, einzigartiges und Antiquitäten soweit das Auge reicht. Ein absoluter Wahnsinn. Kleine Musikbands spielten auf der Straße, gekleidet wie in den 60ern, wieder mal beeindruckende Häuser, man fühlte sich irgendwie 50 Jahre in der Zeit zurück versetzt. Mitten drin, ein riesiges, altes Ölfass, halbiert, Kohle rein, Fleisch drauf, Livemusik und fertig war das geile Feeling. Auch hier haben wir uns wieder einer Stadt Tour angeschlossen um diesmal den spektakulären Friedhof zu bestaunen. Gräber und Grabstätten die so individuell gestaltet sind und das teuerste 5 Millionen $ gekostet hat. Auch Eva Peron #EVITA, soll hier liegen, mhh na gut. Nach dem Besuch in Buenos Aires gab es eigentlich fast jeden Tag und zu jeder Tageszeit Rindfleisch. Es ist aber auch verdammt gut hier, wenn man es fast frisch von der Kuh runter geschnitten bekommt. Man muss aber sagen, das Uruguayische hat dabei am besten abgeschnitten. Das durften wir während 2 Tagen in der Hauptstadt #MONTEVIDEO feststellen. Zum Glück, denn es hat uns Anfangs erst einmal 2 Stunden gebraucht um hier Geld aus den Automaten zu ziehen, was mal wieder die Spannung etwas steigen lies. Nach Montevideo sind wir mit der Highspeed Fähre gekommen, mit gefühlten 80kmh sind wir übers Wasser gedonnert. Von Montevideo aus nach #PASODELOSTORROS, eine Nacht im, naja, noch Hotel, weiter nach #RIVERA und ab über die Grenze nach #BRASILIEN. AHHH, stopp mal, es gab nicht wirklich eine Grenze und unsere Stempel mussten wir uns in einem Duty Free Super Store abholen. Wenn ihr das gesehenen hättet, ihr hättets net geglaubt. Von hier ging es dann nach #SANTAMARIA. Und hier gibt es wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Ein Metzgerladen, welchen wir zufällig am Nachmittag entdeckten, lies uns nicht mehr in Ruhe. Also mussten wir nochmals vorbeischauen. #DRYAGEDBYNAVILA, Leute….., ein Metzger der seinen eigenen Laden aufgemacht hat, Fleisch trocken reifen lässt, selber in der Metzgerei die Steaks die er schneidet brät, dich mit einem Lachen begrüßt und dir die Hand schüttelt, einfach traumhaft und unbezahlbar. Der Typ weis ganz genau wie man so einen Laden führt und war ein absolutes Goldstück. Weiter ging es nach #PORTOALEGRE, natürlich …. Im Bus!!! Und jeder der das Datum ein wenig mit verfolgt hat, es war der 5.09.2017 also einen Tag vor Alex Geburtstag. Wir haben einfach deutsche und lokale Zeit kombiniert und somit hatte er 31 Stunden Geburtstag. Das schönste Geschenk an diesem Tag hatte wohl der Manager vom Hostel gemacht, als er uns die Empfehlung für ein typisches Brasilianisches Restaurant gab. Anschnallen Leute, denn genau so hat es sich dort drin abgespielt wie wir jetzt schreiben, ihr müssts einfach bissel schneller lesen. Ankommen durch die Tür, setzen, Kellner kommt mir riesen Tablett, Zwiebeln gehackt, Zwiebel ganz, Reis, Pommes, Salatblatt, nächste Kellner, was zum trinken? Nächste Kellner mit nem Spieß Rind in der Hand, welches Stück, abschneiden, nächster Kellner, Spieß mit Schwein, Stück ja/nein, abschneiden, Spieß mit Hühnerherzen, nächster Spieß mit Hühnchen, nächster Spieß mit Rinderfilet……………..?....?...?.......?....?..? Und so ging das die ganze Zeit, bist du denen gezeigt hast es reicht, oder du den Kopf auf deinem Fleischteller liegen hattest. Verrückt, genial, absolut irrrrrrrrrrrreeee. Mit Nahrung für die nächsten 2 Tage im Bauch ging es nach #RIO DE JANEIRO mit dem Flieger, juhu. Wie immer hat uns der Taxi Fahrer übers Ohr gehauen und wir sind in unserem letztem Hostel und der letzten Station unseres Südamerika Abenteuers angekommen. Der reine reine Wahnsinn. Hoch auf den Zuckerhut mit aber Millionen verrückten „modernen Touristen“, dann die Christos Statue mit noch mehr verrückten Touristen, an der #COPACABANA vorbei mit noch viel mehr mehr Verrückten, und nicht nur Touristen. Rio ist wohl die stinkendste Stadt die wir bis jetzt auf unserer Reise riechen durften und die Schere zwischen Arm und Reich ist hier sowas von groß, das man damit glaub einfach und locker Bäume schneiden könnte. Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen ein paar Caipirinha zu schlürfen und Hintern in Strings nachzuschauen. Das wars, das war Südamerika…….das war der Hammer und schwer zu übertreffen. Wir würden hier gern noch und wie immer unsere persönlichen Eindrücke und Gefühle anhängen, aber glauben, dass es diesmal ein wenig zu lang wird und ihr die Lust verlieren werdet zu lesen. Daher möchten wir uns das gern ein wenig aufheben, aber euch demnächst in knallharten Artikel rüber bringen. Der „moderne Tourist“, „Busfahren in Südamerika“ und „Südamerikanische Feelings der #colouredheads. Das sollen die Überschriften der kommenden Artikel sein. Und wir müssen uns das einfach von der Leber schreiben, ebenso glauben wir diese Themen haben auch definitiv mehr als nur eine Überschrift verdient. Nur soviel schon vorab, stellt bitte sicher das keiner ein Comedyprogramm draus macht, dass möchte, Dirk übernehmen. Bis Morgen Ihr lieben, aus Neuseeland. Es grüßen, nicht verzankt und ohne Retourkutschen Eure #colouredheads. Alex & Dirk