Genug Entscheidungen sind durch Einfluss anderer gefallen. Es wird Zeit für eigene Entscheidungen.

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Genug Entscheidungen sind durch Einfluss anderer gefallen. Es wird Zeit für eigene Entscheidungen.
Sie sind wichtig für andere Menschen. Man hört auf Sie. Sie können Einfluss auf andere ausüben.
Stell dir vor du bist ein Segelschiff und treibst auf dem offenen Meer. Wann gehst du unter? Genau, wenn das Wasser ins Innere schwappt. Wenn du dich also von anderen Menschen beeinflussen lässt und dir alles zu Herzen nimmst, wirst du früher oder später untergehen.
Irgendjemand zu mir.
Wie viel Gewalt kann ein Mensch nur mit seiner Anwesenheit ausüben?
- Hommella
Wie oft hast du an früher gedacht? Und dich kaputt gelacht, weil du früher nur mist gemacht hast, nur an dich gedacht hast, dich verliebt hast und dich wieder getrennt hast, dich verarschen gelassen hast, die Schulzeit endlich abgeschlossen hast, Freundschaften geschlossen und wieder welche verloren hast?...Witzig, wenn ich an früher denke und wie sehr es mich beeinflusst hat...
Krass wie sehr ein Mensch einen beeinflussen kann.
“Aber eins weiß ich mit Sicherheit: dass wir das Leben führen, für das wir uns entscheiden. Dass wir so tief fallen, wie wir es zulassen, dass wir so weit sehen, wie wir es wagen, die Augen zu öffnen.”
— Splitterfasernackt, Lilly Lindner
Der Grund, warum umgekehrte Psychologie funktioniert, liegt in dem gefühlten Wegfall von Optionen, der mit einer Handlungsvorgabe (Verbot, Vorschrift, Gesetz, etc.) einhergeht.
Solche Handlungsvorgaben erzeugen das psychologische Phänomen der Reaktanz.
Je unsinniger, ungerechter oder ungerechtfertigter eine Vorgabe subjektiv empfunden wird, desto stärker ausgeprägt ist die psychologische Reaktion.
Reaktanz beschreibt eine innere Abwehrhaltung, die über verschiedene Wege abgebaut werden kann. Zum Beispiel durch:
Das Abwerten der weggefallenen Option (Saure-Trauben-Effekt).
Aggression (Bekämpfung der Vorgabe mittels Empörung und Protest).
Eine Trotzreaktion (also das gezielte Hinwegsetzen über die Handlungs-vorgabe).
Sind die zu befürchtenden Konsequenzen gering oder ist die zu erwartende Belohnung hoch, so ist eine Trotzreaktion wahrscheinlich.
Genau dieses psychologische Wirkprinzip macht sich die umgekehrte Psychologie zu Nutze.