Jim und ich rennen durch irgendeine Großstadt. Es ist Nacht und es regnet, Straßenlaternen und Leuchtreklame reflektieren auf der nassen Straße. Wir hetzen um die Ecke, in eine kleine Nebengasse. Verdammt. Eine Sackgasse. Am Ende ist eine Metalltür. Als wir sie erreichen, tritt Jim sie auf und wir sind in einer Garage. Es steht kein Auto drin, und auch sonst ist in der Garage nicht viel zu sehen, nur ein etwas einsam an der Wand stehendes Werkzeug-Regal und eine weitere Tür, diesmal aus Holz. Schnell reiße ich sie auf, wir rennen einen Wohnungsflur entlang und gelangen durch die Eingangstür ins Treppenhaus. "Runter!", ruft Jim, und wir rutschen das Treppengeländer bis in den Keller hinab. Doch dort, wo eigentlich langweilige Holzverschläge mit alten Staubsaugern, verstaubten Pornoheftchen, nicht mehr einsatzfähigen Röhrenfernsehern und geheimen Waffenverstecken sein sollten, ist eine riesige Halle, voll mit Menschen, die ihre Aufmerksamkeit auf eine Bühne gerichtet haben. Dort spielt eine Band eine seltsame Mischung aus Volksmusik und Death Metal mit Anleihen von Mozart und Bach in Kombination mit leisen Flötentönen. Während ich noch gespannt auf das Finale des Stücks warte, tippt Jim bereits einen Rücken an, der sich daraufhin von ihm abwendet. Jim diskutiert kurz mit der Vorderseite, bedeutet mir dann, näher zu treten. Wir werden hoch gehoben und crowdsurfen zur Bühne. Man legt uns vorsichtig dort ab, die Band zieht ihre Filzhüte und wir verschwinden ins Backstage.
Nach einem längeren Aufenthalt in total unlogisch verlegten Luftschächten und einem kurzen (und unglaublich freundlichen) Intermezzo in einem geheimen kanadischen Spionagebunker gelangen wir durch einen Schornstein wieder an die Erdoberfläche. Mittlerweile ist Tag geworden und wir werden von drei mürrisch dreinblickenden Herren in Anzügen mit Sonnenbrillen und noch mürrischer dreinblickenden Glocks empfangen. Jim erwidert die überschwängliche Begrüßung mit ein paar von Herzen kommenden Tritten in die Brust- und Magengegend während ich mich auf das verschießen von höflichen Laserstrahlen aus meinen Augen verlege. Daraufhin leihen uns die netten Herren ihren Düsenjet.
Ein paar Minuten später helfen uns wahrscheinlich andere nette Herren, die, die uns den Jet geliehen hatten, haben sich noch ein wenig schlafen gelegt, sogar bei der Landung, mithilfe einer bestimmt gut gemeinten Lenkrakete. Trotz dieser Freundlichkeit haben wir nie die Gelegenheit, uns zu bedanken, denn die Glocks, Raketenwerfer, Miniguns und Messer der netten Herren wirken dann doch etwas zu aufdringlich, so das wir uns elegant mithilfe von Fallschirmen aus der Affäre zu ziehen verstehen.