Die Erinnerungen werden Ewig bleiben.
Sie werden auf Ewig ein Kapitel meines Buches sein.
Das Buch welches sich mein Leben nennt.
Es ist noch nicht Vorbei.
Viele Weitere Kapitel werden noch Folgen.
Viele Erinnerungen werden geschaffen.
Ich werde unser Kapitel niemals vergessen.
Verblasst aber dennoch gut Sichtbar, wird die Tinte auf den Blättern verweilen.
Ich hielt mich an dem Kapitel fest.
Zitternd klammerte ich mich an die vollen Seiten, welche bis über den Rand vollgeschrieben waren.
Mit Hoffnunsvoller Miene blickte ich sie an.
Weinend.
Während das Buch wie von selbst seine Seiten umschlug und mir eine Leere Seite vor Augen legte.
Wie betäubt glitten meine Finger über das Leere papier.
Hinterließen schlirre meiner Tränen.
Mein Atem beruhigte sich allmählich.
Und während mein Herz schon lange realisiert hatte, dass es an der Zeit war das letzte Kapitel hinter mir zu lassen, so tat es ihm mein Kopf nach.
Kurz schloss ich meine Augen.
Ließ ein letztes mal meine Finger über dein Markantes Gesicht streifen.
Legte meine Lippen ein letzes Mal auf die deine.
Umschloss das letzte mal deinen Körper, während ich meinen Kopf in deine Halsgrube legte.
Ich flüsterte ein letztes mal „Ich liebe dich“, bevor ich mich entgültig umdrehte und ging.
Deine Hand streifte ein letztes Mal meine und ich sah dir ein letztes mal in die Augen.
Ich drehte mich nicht um.
Ich lief.
Wusste nicht wohin.
Verlor die Orientierung aber nicht meinen Glauben.
Dachte ein letztes mal an unser Kapitel zurück..
..und öffnete meine Augen.
Es war vorbei.
Ich hatte abgeschlossen.
Ein Teil von mir wird wahrscheinlich immer den Schriftzug unseres Kapitel im Gedächtnis behalten aber es sogleich nie wieder lesen.
Ich schnappte mir den mit Gold verzierten Füllhalter, der in dem Buch seinen Platz hatte und schrieb ein Wort.
Ein Wort.
Wenige Buchstaben. Mit einer jedoch bedeutsamen Aussage.
Anfang.
Denn jedes Kapitel war ein neuer Anfang und jeder Anfang war ein Schritt zu einem neuen Kapitel.
Ich schrieb und schrieb. Ließ meine Hände Taub werden. Umklammerte den Füllhalter mit jeglichem Anmut und mit jeglicher Hoffnung die in mir steckte.
Staar blickte ich auf die Seite.
Meine Hände öffneten sich und der Füllhalter flog zu Boden.
Hinterließ Tinte auf meiner Hand und zierte nun in Blauer Farbe getränkt den Boden.
Ich blinzelte und erwachte.
Kurz schielte ich auf die zuvor noch leere Seite, dessen Reihen nun gefüllt waren.
Ich lächelte.
Und ließ los.













