Lerne Fragen zu beantworten und dann Deinen Mund zu halten. Niemand will lange Anektoden oder Assoziationen hören, die Du mit der Antwort verbindest.

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Lerne Fragen zu beantworten und dann Deinen Mund zu halten. Niemand will lange Anektoden oder Assoziationen hören, die Du mit der Antwort verbindest.
Plötzlich streift mich ungefragt Ein kleiner Hauch von Dänemark Ein Herzschlag voll Sandstrand und Seebrise Softeis und Familienlachen Hundefell Dünen voller Seegraswiese Und eine gute Nase voll Ferienhausduft Dänemark, du erste Liebe meines Lebens Gerne würde ich noch einmal Deine Bunker sehn
Law and Imaging
1.
Normativität ist der Effekt operationalisierter Differenz, sie ist der Effekt eines Distanzschaffens. Sie kann im Distanzschaffen an jeder Stelle effektiv sein, sie kann Ausgangspunkt, Kondition und Folge des Distanzschaffens sein. Assoziationen haben Züge und machen Züge, sie trachten und tragen. Man sagt sogar, sie würden agieren und reagieren.
Der Mensch ist auch eine Assoziation, er besteht aus etwas und besteht dann darauf, Mensch zu sein. Nicht alles an ihm sei entscheidend, nicht alles an ihm menschlich, da machen Assoziationen schon Züge, wenn er so etwas sagt, begreift, aufschreibt und Bilder von macht, wenn er dann Sitten pflegt, Verträge schließt, sein 'Haus bestellt', Gesetze gibt, verwaltet, urteilt und entscheidet.
2.
In der Bild- und Rechtswissenschaft, der Rhetorik und in den Forschungen zu Recht und Kulturtechnik werden Normen als Stellen oder Passagen operationalisierter Differenz verstanden. Rechtstheorie ist in diesem Sinne eine Produktionstheorie oder eine Reproduktionstheorie, das ist eine Theorie der Konturierung, der Gestaltung und der 'Bildung', etwa des Definierens oder der Interpretation von Begriffen, die mal schärfer, mal unschärfer sein, immer aber mit Differenz umgehen sollen. Mit Bildung ist zwar auch Ausbildung, auch das Instituieren gemeint, aber auch ein Vorgang des Imaging, einer Bildung von "Einbildungskräften" oder einer Bildgebung, die Wissen, vis und Visualität konturieren und gestalten. Die Norm trennt und konturiert damit Wissbarkeiten. Das Wissen, das Bestand ist, und das Wissen, das vorgeht, beide sind konturiert. Beide sind normativ. Das ist Wissen, normativ nicht nur wegen der Zensur, die das Wissen durchgeht und zum Beispiel vom Unbewußten und vom Nichtwissen abgrenzt, normativ auch, weil es gestaltet ist. Die Norm trennt die Sinne, unterscheidet zum Beispiel, was nur Krach und was schon Sprache ist, was nur Augenreiz und was schon Gesehen ist.
Man kann die (menschlichen) Handlungen, Triebe und Referenzen behandeln, als ob es um Linien, Flächen und Körper ginge, so heißt es zum Beispiel bei Spinoza. Zugespitzt ausgedrückt: Anders geht es nicht, wenn man Normativität bild-und rechtswissenschaftlich, rhetorisch oder kultur-(technisch) betrachtet, also an einer Stelle die Betrachtung durch das Medium muss. Die rhetorischen Institutionen sind aus der Antike ein Beispiel, in dem Normativität als oratorische Praxis entfaltet wird, wobei darin jedes Medium immer schon sekundär ist. Das Sprechen ist ein sekundäres Medium, schon vor einer sog. 'sekundären Oralität', die oratorische Praxis ist nicht nur eine mündliche Praxis, sie ist auch eine 'graphische', sowohl choreographische als auch schriftliche oder gestikulierende Praxis (in der sogar die Gewänder, Möbel und Architekturen eine Rolle spielen). Was Sekundär ist, das ist nicht nur folgend, es lässt auch Folgen annehmen und Folgbarkeit 'bestreiten', es lässt auch was folgen. Normativität, Symbolizität und Sekundarität kann man als Synonyme behandeln. Das muss man nicht, das kann man aber - und man sollte es tun, wenn man unterstellt, dass Normativität der Effekt operationalisierter Differenz ist. Die Frage nach dem Gesetz ist danach, wie Ute Holl sagt, eine Frage nach der Remanenz der Zeichen, ihrer Widerständigkeit und ihrem Insitieren im Verhalten der Körper. Das Scheiden (sei es als Unterscheiden, als Entscheiden oder als 'Verabschiedung' (also Aufstellung von Zeichen) ist ein juridische Kulturtechnik, eine grundlegende dazu.
2.
Eine Norm ist verbindlich, weil sie 'trennt', also zum Beispiel etwas unterscheidet. Durch sie gehen Unterschiede, dank ihrer kann man unterscheiden. Sie kann ein Satz sein, wie derjenige, der sagt, was ein Vertrag ist und was kein Vertrag ist, was ein Käufer verlangen kann und was nicht. Sie kann eine Maske sein, ein Bild, wie diejenigen, die zeigen, was Personen sind und was Personen nicht sind. Die Norm kann ein Riss sein, auch im architektonichen Sinne oder im Sinne des römiscen pomerium, die kann ein Stadtplan oder ein Ausschnitt aus dem Katasteramt sein. Sie kann ein Begriff sein, sie kann ein Objekt sein. Die Norm kann ein Ideal sein, sie kann Material sein, die kann Form sein. Ein Keil kann eine Norm sein, wie ein Modell lässt der Keil nicht nur Handlungen aus bestimmte Weise durchführen, er lässt anderes Material auf bestimme Weise spalten, trennen, konturieren. Er ist auch das Modell und das Vorbild für andere Keile. Man kann mit Hilfe eines Keils sogar Keile machen. In dem Sinne ist die Norm so theoretisch wie praktisch, so stumm wie explizit, das gilt auch dann, wenn sie ein Rechtssatz ist oder ein technischer Standard. Der Richter kann eine Norm sein, darum streitet man auch, was er anziehen soll oder wie er sprechen und schreiben soll, wo er sitzen soll.
Die Idee der Verbindlichkeit wird in dieser Forschung nicht an die Durchsetzbarkeit geknüpft, sondern an eine Wahrnehmbarkeit, auch im Sinne einer Ausübung, die aus der Operationalisierung folgt und daran hängt. Verbindlichkeit meint Aufgreifbarkeit, Einsetzbarkeit, Verwendbarkeit und Wiederholbarkeit, Teilbarkeit und Übertragbarkeit. Normativität ist Effektivität, Symbolizität Sekundarität:: es ist der Effekt eines 'Distanzschaffens'.
Statt von Durchsetzbarkeit, einem Wert, von Geltung oder abstrakt einem Sollen zu sprechen wird in dieser Forschung von Konturierung, Gestaltung und Bildung. An Normen ist danach entscheidend, dass sie referenzierbar, auf etwas beziehbar, mit etwas assozierbar sind - in Vorgängen, wo etwas 'bestritten' wird, nicht nur im Sinne eines Konfliktes, sondern auch im Sinne parem esse, also auch im Sinne eines Haushaltes, der bestritten werden soll. Das gibt der Assoziation ihre Züge und den Züge ihre Assoziationen.
2.
Eugen Ehrlich ist einer der ältern Autoren, die solche Forschung in der Moderne und für die Moderne aufbereitet haben.
„Märchen, Mythen und Geschichten“: München vom 03.05. bis 11.06.2022
„Märchen, Mythen und Geschichten“: München vom 03.05. bis 11.06.2022
Das Erzählen von Geschichten ist eine Aufgabe, die traditionell der Literatur zugeordnet wird, aber auch die Musik oder die bildende Kunst können in ihrem Medium Geschichten erzählen. „Storytelling“ ist geradezu ein höchst aktuelles Thema, das sich in vielen Bereichen der Gestaltung wiederfindet. Auch im Kunsthandwerk, im gestaltenden Handwerk, in den angewandten Künsten kann erzählt werden.Die…
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DINGE ERZÄHLEN - Simone ten Hompel & Alessandra Pizzini: München vom 06.09. bis 12.10.2019
DINGE ERZÄHLEN – Simone ten Hompel & Alessandra Pizzini: München vom 06.09. bis 12.10.2019
Eine einzigartige Sammlung. Objekte unterschiedlicher Art. Ketten, Fotoschatullen, Schlüssel, Fundstücke, Schalen, Löffel, Broschen und vieles mehr reihen sich aneinander. Still und geborgen liegen die Dinge da.
Fundstücke und Artefakte sind aus anthropologischen Bedürfnissen heraus entstanden. Als zeitgeschichtliche Zeugnisse enthalten sie viele Informationen. Von Menschen geschaffene Dinge…
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Lernen lernen - ein Überblick zum Thema
Ein Überblick zum Thema Lernen Lernen - hier bekommst du mehr Informationen zu Motivation, Organisation, Konzentration, Lernmethoden und Mnemotechniken!
Eines der drei großen Themen auf BasicTools ist das Lernen Lernen, das vorwiegend in der Kategorie Lernen behandelt wird. Damit du dich bei den vielen Techniken und Beiträgen schneller orientieren kannst, bekommst du hier einen Überblick!
Einführung
Auch wenn Lernen meistens nur mit Schule und Studium in Verbindung gebracht wird, ist es heutzutage in nahezu jedem Bereichvon Bedeutung. Von…
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Please don´t forget! - George Stinney
Please don´t forget! – George Stinney
Ein 14-jähriger Junge landet auf dem elektrischen Stuhl – unschuldig. Dass es soweit kommen konnte, liegt unter anderem an den Glaubenssätzen der damaligen Zeit. Ein schwarzes Leben ist weniger wert, als das eines Weißen. Haben wir dieses Gedankengut in das 21. Jahrhundert mitgenommen oder können wir uns als Rassen-blinde objektive tolerante Gesellschaften sehen?
George Stinney Fotografie vor…
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