Du wachst auf. Oder? Du schlägst eine Fantabettwäsche zurück, liegst da in einem Fanta-Schlafanzug. Alles wie immer. Dann schlupfst du in deine Fantapantoffeln, schlurfst in die Küche und machst dir ein Glas Fanta. Fantastisch. Licht sickert durchs Fenster. Der Himmel über dir ist gelb. Wie schön. Schon dürstet der Fanta in dir nach Freiheit. Auf dem Klo fließt pure Fanta aus dir, du erkennst es am Geruch, der deine Nase frech umspielt. Beim Händewaschen streichelt Fanta deine Finger. Auf der Arbeit tippst du das Wort Fanta in jede Zeile der Exceltabelle. Das Ergebnis: Erfolg. Du lächelst. Beim Kochen nimmst du ein Hähnchen und bespritzt es über und über mit Fanta. Eine einzelne Träne rollte deine Wange hinab. Sie schmeckt fruchtig-süß. Auf einmal ist kein Dach über dir, nur der strahlende Himmel, als sei er ganz Sonne. Und dennoch öffnen sich Wolken, Bamboocha-Wolken. Ein Fluss sammelt sich, dann ein Meer und es stürzt auf dich zu, umspült dich, nimmt dich ein, der ganze geile gelbe Saft ist um dich und in dir. Kurz bekommst du Angst, schwitzt, doch du siehst deine Achseln hinab und auch dort rinnt nur Fanta. Du verstehst, gibst den Widerstand auf, lässt es geschehen. Du vergehst, wirst ganz Molekül. Ein einzelnes, kleines in der bunten Fantawelt. Alles wie immer. Alles. Wie. Immer. Guten Durst (Dieter, bleib immer hydriert)!















