Weltpremiere des Reichweiten-Champions: der Volkswagen ID.7
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Weltpremiere des Reichweiten-Champions: der Volkswagen ID.7
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Erstmal Danke. An Tumblr. Dass dieser Blog nach so vielen Jahren noch existiert, ohne dass ich einen Post verfasst hätte. Ist zum Glück auch mit meinen beiden anderen Blogs der Fall, so dass ich jetzt die Qual der Wahl habe: weiterführen oder einfrieren. Kontinuität oder besser Neuanfang?
Wie gut, dass es drei Blogs waren. Sind. So treffe ich ein entschlossenes, salomonisches Urteil: Ein Blog bleibt. Ein Blog entsteht neu. Einer… wartet auf die Entscheidung
Danke! Den Zuspruch brauchte ich jetzt. Denn für meine Follower(in) heißt das: Adieu, maidrei. Voilà, trotztesla. Ja, ich habe lange nach Namensalternativen gesucht. Denn mein i3, der bei maidrei Pate stand, ist Geschichte. Der zweite bereits, nachdem der erste (der Gute) mich 5 Jahre begleitet und der zweite (stylische) mich eineinhalb Jahre beschäftigt hat. Mit seiner Ladeelektronik. Aber ich schweife ab…
Mein Dritter ist kein i3 (ausgelaufen, habe den letzten im BMW-Werk Leipzig stehen sehen), kein i4 (sehr chic, war erst mein Favorit, dann aber 18! Monate Wartezeit angekündigt)
Davor das Kundenevent in Dresden mit der Premiere und Probefahrt des iX (sowas wie Liebe auf den ersten Blick in die falsche Konfektionsgröße) und etwas später der Besuch bei der BMW-Ausbildung in Leipzig. Spätestens da machte es Klick. Bei aller Sogwirkung von Teslas Modell 3 und Y, bei aller solider Beratung vor Ort im - allerdings abschreckend nüchternen - Tesla-Zentrum im Leipziger Westen, eins wurde mir klar: Ich möchte weiterhin ein Auto aus heimischer Fertigung (hat Tesla auch), am besten Leipziger (wie beim i3) mit hohem Anspruch an die Fertigungsqualität, an ressourcenschonende Produktion und die Rahmenbedingungen für Mensch und Arbeit. Dass mir bei Tesla geraten wurde, lieber das in China als in Brandenburg gefertigte Modell zu kaufen (Qualität), dass in Brandenburg eine (Wald)Steppe trockengelegt wird, während sich in Leipzig Windräder drehen, und dass schon BMW-Auszubildende mit Teamspirit glänzen, während Tesla-Mitarbeitenden ein Maulkorb auferlegt wird, das hat mir zu denken gegeben. Und so habe ich mich schließlich für ein neues Modell aus dem Haus BMW entschieden, das mich überzeugt hat - trotz oder wegen Tesla. Darum nenne ich meinen Nachfolgeblog „trotztesla“ und lade dazu ein, mir zu folgen. Wer erfahren will, warum ich mir herausnehme, einen subjektiven E-Mobilitätsblog zu kreieren, bekommt hier noch einen Vorgeschmack. Aber eigentlich ist das schon (eine ganz andere) Geschichte …
Oktober 2020
Es ist ja ein ganz kleines Auto, das schiebt sich sicher recht bequem
Mein Bruder hat sich ein Elektroauto gekauft. Da er ein vielbeschäftigter Mann ist und die Geschichte der Autoabholung wohl nicht mehr selbst fürs Techniktagebuch aufschreiben wird, rekonstruiere ich sie hier aus dem Familien-Chat.
Georg: Auto ist gekauft. 3 Jahre alter Renault Zoe mit 19000 km. Für unter 10000. Reichweite dürfte bei knapp 200 km liegen. Reicht also für Ingolstadt-Deggendorf. Am 14. kann ich das Auto abholen. (...) Ach ist halt ein Kleinwagen. Ohne Kupplung. Wenn man sich zusammenreißt und den linken Fuß von den Pedalen fern hält, dann fährt sich so ein Elektroauto so, wie man sich als Kind Autofahren vorgestellt hat. Gas geben, bremsen. Fertig. Ich hab aber auch schon ausprobiert, was passiert, wenn der linke Fuß den Weg auf das Bremspedal findet ... Der linke Fuß kann nämlich nur mit voller Kraft zutreten, weil er die Kupplung gewöhnt ist.
Das Auto muss bei einem Händler in Memmingen abgeholt werden.
Nathalie: Als wir die Schilder geholt haben, frage ich Georg: “Wieviel km sind es von Memmingen bis daheim?” Er: “oh, stimmt, das wollte ich nachsehen”. Google sagt 175 km. Er sagte: Oh, das letzte Mal als ich das Auto probiert hatte, hatte es genau 171 km Reichweite. Es könnte ein langer Techniktagebuch-Eintrag werden. Ich habe ihm geraten, im Zug schon nach E-Tankstellen auf dem Weg zu suchen ... Ich hoffe, es wird nicht nötig sein.
Georg: Also der Händler hat auch gemeint, dass es knapp werden könnte. Der richtige Einstand für die E-Mobilität. Entweder unterwegs Abendessen gehen oder hinter einen Lastwagen klemmen, Heizung aus und mit 80 cruisen.
Mutter: Tank lieber unterwegs! Hast Du Dich schon kundig gemacht, wo das geht?
Georg: Ja, das scheint inzwischen kein Problem mehr zu sein. Kann man ohne Vertrag bezahlen. Dauert halt etwas. ... Aber ich sehe schon, wie mein optimistischer Satz von oben später im Techniktagebuch stehen wird, als Einleitung für die Geschichte, bei der ich 36 Stunden für 175 km brauche. Vielleicht hätte ich zur Sicherheit alle Powerbanks mitnehmen sollen.
(...)
Mutter: Über München oder Augsburg?
Georg: Eher München. Mehr Zapfsäulen, weniger Ampeln und Landstraßen. Ist wohl sparsamer schätze ich.
Mutter: An was man alles denken muß!
Georg: Ach was. Die ersten Autos mussten in der Apotheke tanken.
Mutter: Hauptsache das Auto teilt Dir auf einer Anzeige mit, daß der Strom zur Neige geht.
Georg: Es zeigt mir sogar im Navi, wo ich tanken kann und schlägt sinnvolle Ladepunkte vor.
Kathrin: Das klingt alles sehr verheißungsvoll! Denkt dran, dass ihr die Heizung nicht anmachen dürft. Ich hoffe, ihr seid warm angezogen. (...) Die letzten 4 km kann man doch zur Not einfach schieben. Es ist ja ein ganz kleines Auto, das schiebt sich sicher recht bequem.
Georg: Nathalie ist zu Hause und schmeißt den Laden. Ich muss alleine schieben. Vielleicht passt es ja hinten in den VW Bus rein?
Nathalie: Ich versuche im Netz was dazu zu finden, ob es sich tatsächlich so verhält, dass das Auto sich nicht schieben lässt, wenn der Akku leer ist. Es muss dann wie ein großer Steinbrocken von einem Abschleppdienst mit Kran auf die Ladefläche hochgenommen werden. Finde aber noch nichts dazu.
Via Glympse verfolgt der Rest der Familie die Heimfahrt.
Mutter: Ich glaub, jetzt hat sein Handy keinen Saft mehr!
Kathrin: Haha, er kann das Handy ja auch nicht zum Laden ans Zigarettenanzünder-Ladekabel hängen. Das kostet sicher noch mal 500 m Reichweite.
Mutter: Er kann auch keine Hilfe holen, wenn das Auto keinen Saft mehr hat! Ist schon aufregend! Hoffentlich ist in dem Auto eine Warnweste!
Georg: Alles bestens! Bin gut daheim angekommen. Noch 70 km im Tank! Ohne zu tanken. Hurra! (schade fürs Techniktagebuch allerdings, da wäre die 36-Stunden-Saga besser gewesen.) Hab kalte Finger weil ohne Heizung gefahren. Und ich hab mich über jeden Lastwagen gefreut, weil ich mich mit 90 km/h dahinter klemmen durfte. Das spart die Hälfte Sprit! Beim Start hatte ich 185 km im Tank, und als das Auto gemerkt hat, dass ich Strom spare, ist die Reichweite auf 230 km gesprungen. Und jetzt sind noch ganze 70 km drin.
Kathrin: Verdammt, die Heizung ganz umsonst ausgeschaltet! Schnell alles aufschreiben! Später erinnert man sich ja doch schon bald nicht mehr an das Neuheitserlebnis, und deine Enkelkinder wollen sich schließlich auch mal so freuen wie ich über Großvaters Bericht von seiner ersten Flugreise.
(Georg Passig / Nathalie Passig /Gertrud Passig / Kathrin Passig)
BMW M GmbH und Hans Zimmer entwickeln gemeinsam den emotional bewegenden Antriebssound für elektrifizierte BMW M Modelle
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Die Zukunft der Fahrfreude ist elektrisch, lokal emissionsfrei und zugleich von einer BMW typischen Sportlichkeit geprägt, die sich nicht nur in dynamischen Fahreigenschaften, sondern auch in einem emotionsstarken Klangerlebnis ausdrückt. BMW IconicSounds Electric bietet ein unverwechselbares Klangangebot in BMW Modellen mit rein elektrischem beziehungsweise Plug-in-Hybrid-Antrieb. In der…
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Elektroauto vs. VW Lupo
Vor kurzem kam bei uns zu Hause die Diskussion auf bzgl. Umweltschutz und Elektroautos. Bzw. entstand diese Diskussion zwischen meinem Freund und seinem Vater. Was Umweltschutz betrifft, surft er da nicht ganz auf meiner Linie, weil ihm das eigentlich egal ist. Entsprechend vielen auch die üblichen Meldungen, die man sooft von Menschen hört, die dem Thema einfach nichts abgewinnen können. Ein Punkt den ich heute aber ansprechen möchte, ist, dass er meinte, wenn mir Umweltschutz so wichtig wäre müsste ich ein Elektroauto fahren.
Ich habe an der Diskussion leider nicht teilgenommen, sondern bekam sie nur erzählt, aber meine Antwort darauf wäre ein ganz klares: „NEIN!“
Warum nein?
Man darf nie vergessen, wir sind in einem System, das uns zwingt zu konsumieren, altes soll weg neues soll her, wir sollen nicht brauchen, wir sollen VERbrauchen. Daher nennt man uns auch so schön die VERbraucher. Und genau das wäre es was ich machen würde, würde ich mein altes Auto hergeben und mir ein neues holen. Der Industrie in die Hände spielen, aber nicht der Umwelt.
Ich fahre einen alten VW Lupo, 2002er Baujahr. Ein kleines Auto, wenn man so will, das damit, wenn es um Nachhaltigkeit im Individualverkehr geht schon einmal einen klaren Vorteil gegenüber manch anderem Auto besitzt, denn je weniger Masse das Objekt hat das ich bewegen will umso weniger Energie braucht es. Zudem kommt noch hinzu, dass es meinen kleinen Lupo ja schon gibt, für ihn wurden auch Rohstoffe und Energie bei der Herstellung verbraucht, er musste auch irgendwann produziert werden. Aber – und das ist sein entscheidender Vorteil – ihn gibt es schon, anders als vielleicht so manches Elektroauto, für das man bei jedem Bau wieder extra neu Energie und Ressourcen verbrauchen muss, für so manchen der sich ein reines Gewissen kaufen will und nicht merkt, dass ein neues Auto vom Band schon so viel Last mit sich trägt und jedes Mal wieder aufs neue so viel Schaden anrichtet, das es eigentlich nicht dafür spricht neu zu kaufen.
Elektroautos, sind ja auch noch relativ neu und werden nun millionenfach produziert, von ganz klein bis … naja … leider auch ganz groß. (Je mehr Masse in Bewegung umso mehr Energie braucht es diese Masse in Bewegung zu bringen – Nachhaltigkeitsgedanke dahinter?)
In einem Elektroauto sind seltene Erden verbaut, für die man anderorts zusätzlich zu dem Schaden den wir ohnehin schon angerichtet haben, nun noch mehr Schaden anrichten und wieder mal (das können wir ja gut) ganze Ökosysteme zerstören und Menschen ausbeuten. Lithium wird zum neuen Erdöl. Natürlich sieht man hinten nichts rauskommen und keinen Dreck aber ich frage euch trotzdem, glaubt ihr, dass es angesichts der Tatsache wie viel Schaden es anderswo noch anrichtet wirklich NACHHALTIG sein kann und wirklich GRÜN?! Mal abgesehen davon, dass soweit ich informiert bin auch die Entsorgung noch so manchen vor Probleme stellt.
Allem voran, dass unser Stromverbrauch auch so schon groß genug ist und unser Stromnetz (zumindest in Österreich) auch so oft schon kurz vor dem Kollaps steht. Müssen wir jetzt auch noch unsere Elektroautos damit füttern. Na ob das wirklich Zukunft hat? Und wenn ja wie nachhaltig ist sie?
Also fahre ich lieber meinen bereits existierenden VW Lupo den man nicht mehr extra neu für mich produzieren muss und diesen dafür aber mit bedacht. Heißt, kürzere Strecken zu Fuß gehen oder mit dem Rad und bei längeren Strecken alles in einem Rutsch erledigen, damit ich sie nicht doppelt und dreifach fahren muss. Wofür ich das Auto ja hauptsächlich brauche ist um zur Arbeit zu fahren, auch die Verbindung mit den Öffis hätte ich schon gecheckt, leider gibt es da keine passende. Wir wohnen ja relativ ländlich und Busse fahren dort nur alle Stunden mal – leider, die Bahn ist fast zu weit, das würde einen Mehraufwand von locker zwei Stunden für mich bedeuten, was ich mir – ja ich gebs zu – auch nicht antun will. Auch Fahrgemeinschaften mit Arbeitskollegen sind nicht wirklich machbar. Es bleibt mir nur, mit dem was ich habe, so sparsam wie möglich umzugehen.
Ich bin ja der Überzeugung, wenn es uns wirklich um den Nachhaltigkeitsgedanken geht, werden wir auf kurz oder lang ohnehin wieder wegmüssen vom Individualverkehr, das ist in meinen Augen langfristig betrachtet die einzig wirklich Platz- und Ressourcensparende und damit auch nachhaltige Lösung. Alles andere wird auf Dauer nicht funktionieren.
Zum Abschluss möchte ich noch gerne Roland Düringer zitieren:
Wir Diskutieren immer über das WAS! WAS ist richtig, WAS ist falsch. Wir diskutieren aber sehr selten über das WIE oder über das WIEVIEL! Und das ist die entscheidende Frage! Wenn ich Sie jetzt Frage, was ist besser für unsere Umwelt, ist es ein modernes Elektroauto oder ist es ein alter Citroän BX, Baujahr 1992 mit zweihundertachttausend Kilometer, Diesel, wo es schwarz hinten hinaus raucht. Was ist besser für die Umwelt?!
Warum könnte der Citroän besser sein? Genau! – Denn der muss nicht mehr produziert werden! Den gibt es schon! Aber wenn man mit einem alten BX fährt wo es hinten hinaus raucht, hat man ein schlechtes GEFÜHL! Weil in uns, durch Information ein Gefühl entstanden ist, das ich haben muss, wenn ich mit einem alten stinkenden Diesel Auto fahre und wenn ich jetzt mit dem neuen Elektroauto fahre – na dann bin ich ein Guter! Das heißt wir fühlen uns automatisch besser – obwohl es in unserem Kopf nur als Idee drinnen ist!
Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=xb-N4QULl6w
Zagato Zele electric microcar (1974–1976) at the PS.Speicher in Einbeck. In the US it was sold as Elcar. About 500 were built. #microcarmonday [Ad/Werbung, tagging unpaid/unbezahlt] #ZagatoZele #Elcar #Zagato #carrozzeriazagato #electriccar #electricvehicle #italiancar #ecar #electricvehicle #electriccar #microcar #bubblecar #smallcar #cutecar #rarecar #quirkycar #weirdcar #elektroauto #carspotting #carsofinstagram #carworld #instacar #carstagram #cargram #retrocar #classiccar #vintagecar #carmuseum #PSSpeicher (hier: PS SPEICHER) https://www.instagram.com/p/CFZioF3JFt8/?igshid=1n4mw0cj4o3t6
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