Just wanted to bring to your attention that the term whump was actually coined by the Stargate fandom specifically to describe making this guy suffer. He is the original Mr. Whump (no that's not his actual name). That's how torturable this guy is.
Everyone say mean things about him.
Here is a non exhaustive list of what he goes through in canon btw:
His parents get crushed to death right in front of him when he is a kid
He is forced to relive the memory of his parents death countless times
He dies and gets resurrected
His wife gets possessed
He fails to save her and she dies in his arms
He dies and gets resurrected again
He gets infected by a virus that makes him act crazy and gets put in an insane asylum
He dies and gets resurrected again
His ex gets possessed
He is exposed to a lethal dose of radiation
He dies and ascends to a higher plane, then gets kicked out of the higher plane and his memory is wiped
The one true character of all time, the suffering he must endure for us to be well fed. And I can't tell you how much this list cuts out, the SA, the other numerous deaths, the tortures, the addiction... He truly has done it all.
Er hat als Jugendlicher Leo dabei zugesehen, wie er Kriminalromane verschlungen hat, konnte sich damit aber nie so wirklich anfreunden. Er mochte aber die Idee, so in eine Welt gesogen zu werden.
Auf den Reisen hat er dann langsam damit angefangen, aber so richtig reingefunden hat er durch Karow. Er fand es unangenehm, dass er seine Referenzen nicht verstand, und fing an, die Bücher, die er in Witzen und Anmerkungen erwähnte, nachzulesen.
Und als er dann mit Vincent in eine WG zog, verfestigte sich die Routine. Vincents Empfehlungen waren eher auf seinen Geschmack zugeschnitten und er zeigte ihm, dass man eigentlich überall lesen kann, weil es in den seltensten Fällen jemanden stört. Er sieht bei Vincent das Lesen in Zügen, in Cafés, beim Warten, in der Küche, auf dem Sofa, im Bett – und gewöhnt es sich auch an.
more:
Hinter dem Buch kann er sich verstecken. Die meisten Menschen verstehen das Lesen als ein Zeichen, dass man nicht gestört werden möchte, und nur in den wenigsten Fällen wird es verpönt.
Am meisten liest er allerdings in den Nächten und Phasen, in denen er nicht schlafen kann. Er hat das Gefühl, durch das Lesen schiebe er den Schlaf nicht unnötig auf; beim Lesen würden ihm schon die Augen zufallen, wenn er wirklich schlafen könne.
Am liebsten liest er Klassiker – die, die er nicht auf Anhieb versteht. Die, bei denen er dann noch drei weitere Bücher lesen muss, um den Inhalt zu verstehen. Die, bei denen er jedes Wort aufnehmen und wahrnehmen muss, damit er die Handlung versteht. Die, bei denen all seine Gedanken dem Buch gehören.
Aber er liest nicht nur Klassiker. Er kommt gerne zu ihnen zurück, aber oft schaffen es auch Werke in seine Hände, die ihm empfohlen wurden. Er kommt selten noch einmal darauf zu sprechen mit den Menschen, aber wenn ihm jemand was empfiehlt, nimmt er es ernst.
Er liest sich still durch Pias Empfehlungen, nimmt immer mal wieder einen Thriller aus Leos Regal mit und hat, weil er keine Ahnung hat, was Esther eigentlich liest, irgendwann provisorisch die größten französischen Titel der Gegenwartsliteratur abgehakt.
Er redet aber nicht über das Lesen. Nur wenn es zeitlich gar nicht gepasst hat, fragt er Leo still und heimlich, ob sie noch eben bei einer Buchhandlung halten können, oder schweift kurz ab, wenn er einen Bücherschrank sieht. Er mag es auch überhaupt nicht, wenn man in seinen Büchern schnüffelt, obwohl er die Buchrücken bricht, sie in jede erdenkliche Tasche – manchmal auch in seine Hosentasche – steckt und unachtsam seinen Kaffee auf ihnen abstellt.
Eigentlich nutzt er keine Lesezeichen, aber für dickere Romane nutzt er ein Lesezeichen, das eigentlich mal Leos war. Auf dem Lesezeichen steht „Leo Lesemaus“ und darunter ist ein Bild von Leo bei seiner Einschulung. Er weiß, dass Leos Mutter das gebastelt hat. Das Lesezeichen lag in dem Kriminalroman, den Adam aus Leos Zimmer mitgenommen hat, als er schon wusste, er würde gehen.
There also needs to be a button for “this is the 5000th time I’ve read your fic because I’m having a horrible day and this is the only thing in the world that always brings me happiness.”
let’s be real the pressure to use AI as an adult is exactly what they said the pressure the do drugs as a teenager would be like but the people that told us that caved immediately for the AI and definitely did not just say no
man sometimes friendship really is just "I saw this and knew it would give you psychic damage. please respond with agony" and then they do. and it's great
It's taken a little longer than expected, but I finally finished English subtitles for Spatort episode 7, Das Böse in Dir!
With special thanks to @daleksandclowns for proofreading and @spatort for fixing the timing for the German subs, which I used to make this English version more readable (I hope that's okay).
This folder also contains the subs I made last year for episode 6, Das Ende der Nacht. If you are interested in English subs for episodes 1-5, please shoot me or @krukel a private message and we'll send you a link :)
Schaut mal wie smitten Karow da für eine Sekunde lächelt, während Nina nicht guckt😭 und sofort wieder sein Business Gesicht auflegt, wenn sie ihn ansieht (weil Angst vor Gespräch über Gefühle)
Eine Sache bei Tatort Berlin, die mir besonders gefällt, ist das Gefühl von Zu Besuch Sein. Da denke ich vor allem an die Ära mit Rubin.
Nach dem Ende von der Tetralogie (Das Muli, Ätzend, Wir-Ihr-Sie, Dunkelfeld) ist der größte Subplot der Wandel von dem Verhältnis zwischen Karow und Rubin. Von Apathie zu einer Art Vertrautheit, die sich jedoch immer noch vor emotionaler Ehrlichkeit scheut. Der Wandel findet hauptsächlich nicht vor laufender Kamera statt, stattdessen kann der Zuschauende anhand der veränderten Umgangsweise Schlüsse über den Stand ihrer Beziehung ziehen. So kann man auch vermuten, welche Momente in den Filmen eine Vertiefung ihrer Beziehung ins Rollen gebracht hat (z.B. the rare glimpse of emotional vulnerability von Karow in Das Leben nach dem Tod, was vermutlich langsam zu der Kollegen Plus Situation in Die Dritte Haut geführt hat). Was bei der Aufrufung dieses Gefühls auch hilft ist, dass manche (meistens private) Umstände einfach nicht im Dialog erklärt werden und man fast Detektivarbeit anstellen muss, um sich z.B. die außerordentlich schlechte Laune von Karow in Tiere der Großstadt erklären zu können. Die Filme wandern einen schmalen Grad zwischen dem Ausschluss des Zuschauenden und der Beteiligung, um ein Interesse an dem Bestehen der Charaktere zu wecken. Hauptsächlich werden Beziehungen nur im Zusammenhang mit dem Fall zur Schau gestellt (z.B. der Sex zwischen Rubin und Karow in Die Dritte Haut, der in Arbeit und Besprechungen verwickelt wird). Dabei wird dem Zuschauenden kaum Einstiegsmöglichkeit in die Veränderung gegeben. Man muss es hinnehmen, dass es nicht erklärt wird, denn man ist ja nur Besucher in ihrer Welt.
Das hat jetzt nur noch bedingt was mit der ursprünglichen Kernthese des Posts zu tun, aber: Darin liegt vielleicht auch der Grund, weshalb Berlin bei der durchschnittlichen Zuschauerschaft nur bedingt ankommt. Die Folgen fordern Mitdenken, um die Hintergrundhandlungen im Kommissariat zu verstehen. Wahrscheinlich mehr Mitdenken, als bei anderen beliebten Teams (denken wir da an Münster, wo einem der Subtext ja fast ins Gesicht gehämmert wird, oder auch Dieses Mal wird es Anders aus Köln, wo Ballaufs Emotionen mittels inneren Monolog aus dem Subtext explizit in den Text geholt werden). Wie wir das ja schon jährlich bei den Rezensionen von Saarbrücken lesen, akklimatisiert sich die Kern-Zuschauerschaft des Tatorts (Boomer) nur schwer an den Wandel des Formats. Und trotz dessen, dass Berlin für das grobe Verständnis des Falls nicht ganz so sehr eine Chronologie fordert wie Saarbrücken oder Dortmund, gehört er definitiv auch in die Generation Tatort, die die Möglichkeit eines rewatchs in der Mediathek aufnimmt und sogar einkalkuliert. Man sollte jede dieser Folgen mindestens zweimal gesehen haben. Nur leider ist das nicht die übliche Rezeptionsweise vom Tatort, der ja mehr als Massenunterhaltung am Sonntagabend verstanden wird. Schade eigentlich.
i think fat girls should walk around in crop tops booty shorts buzzcuts dyed hair piercings no bra killing and maiming all who stand in their way with weapons before sitting down for some yummy ice cream and so forth. it's the only way.
i mean he had been out here since 1988 dropping such bombs:
"'fandom' is a vehicle of marginalized subcultural groups (women, the young, gays, etc.) to pry open space for their cultural concerns within dominant representations; it is a way of appropriating media texts and rereading them in a way that serves different interests, a way of transforming mass culture into a popular culture"
Jenkins, Henry. “Star Trek Rerun, Reread, Rewritten: Fan Writing as Textual Poaching.” Critical Studies in Mass Communication 5, no. 2 (1988): 85–107. https://doi.org/10.1080/15295038809366691.
there are even some earlier works in fan studies but that’s what i have ready to hand.
Wenn ich Fanworks die komplett oder teilweise mit generativer KI erstellt wurden kategorisch ablehne, dann passiert das nicht, weil mir schlicht das Ergebnis nicht gefällt.
Wenn mir ein Ship nicht zusagt, der Artstyle einer Person, der Schreibstil in einer fic. Dann guck ich mir halt was anderes an und freue mich trotzdem, dass Menschen neue Fanworks kreiert haben. Natürlich werden die nicht alle meinen Geschmack treffen und das müssen sie auch nicht um zum Fandom zu gehören und hier Raum zu bekommen.
Aber KI Slop wurde nicht von Fans erstellt sondern von einer Maschine die auf gestohlener Kunst basiert. Auf genau den Fanworks, die in stundenlanger liebevoller Arbeit von den Fans erstellt wurden. Von Menschen. Von Künstlern. Ich liebe die Vielfalt, die Kreativität, die Leidenschaft die in diese Fanworks fließt ganz unabhängig davon, ob ich persönlich etwas mit dem konkreten Ergebnis anfangen kann oder nicht.
KI Slop ist nichts davon. Es ist seelenlos und respektlos und beinhaltet nichts von der genannten Leidenschaft und Kreativität die uns in Fandoms zusammen bringt. Und egal wie sehr die irrelevante Minderheit die uns so gerne ihren KI Slop unterjubeln will rumheult, ihr seid hier nicht willkommen. Das war und ist der Konsens in allen Fandoms in denen ich in den letzten Jahren unterwegs war und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Wir brauchen euren Slop nicht.
Ich muss mich auf der Arbeit mit Schreiben rumschlagen, die keinen Sinn machen, weil jemand nur ein paar Knöpfe gedrückt hat und was rausbekommen hat, was furchtbar schlau klingt, aber leider reiner Nonsense ist. Rechtlich wasserdicht beantworten muss ich sie trotzdem.
Die Medien sind voll mit "AI ist die Zukunft, wer jetzt nicht einsteigt wird für immer abgehängt!"-Berichten. Politiker*innen nutzen es, um Reden zu schreiben, statt sich zur Abwechslung einfach mal mit einem Thema inhaltlich auseinander zu setzen. Hilft bestimmt super gegen Politikverdrossenheit, das ist die Zukunft!
Jede fucking Glückwunschkarte auf der Arbeit und im Freundeskreis wird mit seelenlosen (und unsinnigen!) AI Sprüchen ruiniert. Suchanfragen sind das reinste Glückspiel, auch wenn man schon durch diverse Einstellungen den Rotz rausfiltert. Jedes Veranstaltungsplakat, jede Bildungsveranstaltung, selbst die scheiß Bandenwerbung bei der WM ist mit KI erstellt oder voll mit Werbung dafür.
Ich weiß nicht, wie viele Gespräche ich führe, die mich beim obligatorischen "ich hab mal die KI gefragt" innerlich zusammen brechen lassen.
Ich will einfach einen, nur einen kleinen Teil meines Tages mit Leuten verbringen, die die gleiche Leidenschaft wie ich haben und die ihre Kreativität und/oder Begeisterung für eine Sache, in diesem Fall spatort, mit mir teilen. Diese kleine Ausflucht aus dem Alltag ist mir wichtig, weil mir community wichtig ist. Klar wie Abendsonne sagt— mancher hc ist nicht meiner und ich mag auch nicht jeden Trope, der auf Ao3 veröffentlicht wird. Das ist normal und für Menschen mit genügend geistiger Reife auch kein Problem.
Kreative Menschen leben vom Austausch mit anderen Kreativen. Das war immer schon so (Plato&Aristoteles oder Schiller&Goethe, anyone?) und wird auch immer so bleiben. Fandom war und ist ein Ort an dem Kreative zusammen kommen und andere an ihren Werken teilhaben lassen. So entsteht ein Umfeld, das Kreativität fördert. Jede*r, der/die schon mal mit ein paar Leuten in den Kommentaren rumgesponnen hat, weiß, wie schön es ist, wenn Neues aus dem Miteinander entsteht, egal ob man selbst Autor*in, Künstler*in, gif maker oder einfach fan ist.
Fandom geht nur mit Menschen. Wir wollen und brauchen keine umweltzerstörende Plagiatsmaschine, die uns das wegnimmt, was uns Freude bereitet. Wozu auch? Wir lieben diesen Raum und deshalb verteidigen wir ihn. Wer das nicht aushalten kann und mit frustrierten rage bait Umfragen reagiert, sollte sich vielleicht mal fragen, ob da schon zu viel kritisches Denken an die KI abgegeben wurde.
Tldr: ich will einfach nur einen kleinen Teil meines Tages nicht mit KI Rotz zugeballert werden.