dirt enthusiast
Lint Roller? I Barely Know Her

Discoholic 🪩

No title available
Claire Keane
PUT YOUR BEARD IN MY MOUTH
KIROKAZE

JBB: An Artblog!
wallacepolsom
Xuebing Du

oozey mess
todays bird

PR's Tumblrdome
Jules of Nature
styofa doing anything
No title available
almost home
hello vonnie
Keni
he wasn't even looking at me and he found me

seen from Malaysia
seen from Türkiye

seen from United States
seen from United States

seen from United Kingdom

seen from Australia

seen from United States
seen from Germany
seen from Switzerland

seen from Spain
seen from China

seen from Germany
seen from United States
seen from Russia

seen from United States
seen from Japan
seen from United States
seen from France

seen from Australia
seen from Canada
@froschundadler
The Era of Re and Atopia
We arrived at a point in history where we’re looking in three directions at the same time.
We’re looking back, to where we come from.
We’re looking around us and in the mirror to see where we are now and what we’ve become.
US Government Shutdown – Anarchie ohne Flagge?
Eine Weltmacht legt sich lahm: achthunderttausend Staatsbedienstete sind im Zwangsurlaub. Parks sind geschlossen. Öffentliche Einrichtungen arbeiten auf Minimalbetrieb oder sind komplett dicht. Ökonomen rechnen mit 0,x Prozent Verlust des jährlichen BIP, den der Shutdown verursacht. Es liegt zwar keine Panik in der Luft, aber doch eine gewissen Anspannung. Es lässt sich niemand finden, der dem Shutdown etwas Positives abgewinnen kann. Stattdessen die Forderung, dass die Politiker_innen ihre Streitigkeiten überwinden und der Staatsbetrieb wieder auf Normalbetrieb geschaltet werden soll.
Werden Torsten und ich in eine Partnerschaft gehen
Es ist wie mit allem im Leben: wenn du es willst, kannst du es geschehen lassen. Viel Glück.
How to help others & yourself, or: let’s celebrate in the forest! Milk and honey is provided for!
What is it that makes for a good friend? And when do we feel content with ourselves?
I suggest the answer to these questions boils down to the very same thing.
Disclaimer: if you feel you’re indulging in oneness, simplicity, and empathy/love – you ought skip this essay and go have some ice-cream next to a lake or do anything else that pleases you. Now, if you think this is only fun when in company with somebody else – grab some friend(s) or make some new ones. Congrats: you really seem to have understood what it is about. BTW, I’d like having some ice-cream too…
Civilisation is traumatisation (April 2013)
Zivilisation ist nicht gleich zu setzen mit Fortschritt.
Zivilisation ist eine Doktrin, dessen Inhalt der Anspruch auf Überlegenheit ist. Zivilisation ist das Gegenteil von Gleichheit und Gerechtigkeit.
Fortschritt ist das Medium, um Zivilisation zu erreichen. Ein Medium kann viele Formen annehmen. Ein Medium kommt also immer im Plural. Mal als Waffe, mal als Vorschrift; mal als Gedanke, mal als Handlung. Oft als bewusst bedachte Tat, noch öfter als unbedachtes, aber nicht ganz unbewusstes Tun.
Denn wir wissen sehr wohl, was wir tun. Nur denken wir zu wenig darüber nach - und noch viel weniger handeln wir entsprechend.
Weg vom Trauma heißt weg von der Zivilisation - weg von der Zivilisation, wie wir sie kannten.
Nicht unsere Art zu leben.
Machen wir es kurz: was ist Demokratie? Es ist ein System, mit dem eine Gemeinschaft von Menschen ihr Zusammenleben organisieren kann.
Es gibt jedoch weder eine Blaupause der einen Demokratie, noch ist es die einzige Art, in der Zusammenleben organisiert werden kann.
Zusammenleben verändert sich immer. Die vielen Arten und Weisen, wie wir Menschen uns organisieren, sind immer Ausdruck einer bestimmten Kultur, die sich über die Zeit geformt hat. Und oft sind unsere Systeme auch geprägt von einer bestimmten Zeitpunkt oder einem Zeitfenster.
"Die Demokratie", wie wir sie kennen, ist da keine Ausnahme.
ratio und emotion - zwei Seiten derselben Medaille.
Stelle dir vor, du hast eine Münze in der Hand. Die meisten Münzen haben auf der einen Seite eine Zahl und auf der anderen ein Bild - oft ein Gesicht oder den Oberkörper einer Person. Stelle dir vor, die Münze in deiner Hand sei eine, die auch auf der Seite, wo für gewöhnlich die Zahl steht, ein Gesicht abbildet. Es ist also eine besondere Münze. Sie bildet zwei Wesen ab, auf jeder Seite eines. Es ist deine Münze.
Warum ich wütend und glücklich darüber bin
Wut ist, sich nicht mit dem abfinden, was ist.
Wenn jemand wütend ist, dann hält mensch erstmal Abstand zu dieser Person. Weil wütend sein u.a. damit verknüpft wird, dass ein Mensch aus seiner Wut heraus andere körperlich und verbal verletzen könnte. Aber dies ist nur eine Interpretation, eine Ausformung von Wut. Dazu müssen wir uns Gedanken machen, warum wir wütend werden.
Wut drückt meist extremes Unwohlsein mit einer Situation aus. Mehr noch. Wenn ich wütend bin, ist dies der Weg, emotional auszudrücken, dass ich mit einer Situation ganz und gar nicht einverstanden bin. Daran ist ja erstmal nichts schlechtes zu finden, v.a. wenn die Gründe nachvollziehbar sind. Aber warum haben viele Menschen dann - ebenfalls gut nachvollziehbar - Angst vor "Wüterichen"? Weil wir ganz verschieden mit Wut umgehen. Und ein Weg, damit umzugehen ist, unsere Wut an anderen auszulassen. Das ändert nicht wirklich etwas an den Gründen, warum mensch wütend ist.
Wut ist gut. Wut ist Energie - wenn wir es wollen
Es geht also darum, anders mit der Wut umzugehen. Nochmal: Wut ist nicht negativ. Es bedeutet zuvorderst, nicht gefühlstaub zu sein. Und das ist schon eine ganze Menge, in dieser gefühlstauben Gesellschaft. Und genau das wollen wir ja ändern.
Wir sollten Wut deshalb als etwas positives begreifen. Klingt erstmal komisch, macht aber Sinn. Denn, wir müssen uns durch Wut nicht lähmen lassen - sondern im Gegenteil: Wut ist wie Feuer. Klingt auch wieder erstmal gefährlich, aber wenn man sich an den Gedanken gewöhnt, dann kann uns Wut antreiben, wie eine Flamme. Wut ist also Kraft - eine Form von Energie. Und die braucht mensch, wenn mensch wütend ist, weil mensch was ändern will, was mensch stinkt.
Und um im (eben nur vermeintlich gefährlichen) Bild des Feuers zu bleiben: Waldbrände hinterlassen auch fruchtbare Böden, auf denen Neues wachsen kann. Zum Beispiel eine neue bzw. veränderte Gesellschaft (in der Regel brennt ja auch nicht der ganze Wald ab).
Wut hilft uns also loszulegen, statt die Hände in den Schoß legen. Aber wie?
Extrablatt: Kleines ist nicht weniger wert als Großes.
Das Gefühl, etwas tun zu wollen haben viele Menschen. Bei einigen ist es konkret und sie fangen an, irgendwie aktiv für andere zu werden. Viele davon im Kleinen. Einige im Großen. Beides ist nötig und vor allem: wir müssen davon weg kommen, uns kleiner zu machen als wir sind. Groß ist nicht besser. Die "große Politik" setzt sich aus vielen kleinen Handlungen zusammen. "Ich kann ja eh nichts ändern" - dieses Gefühl ist solange völlig nachvollziehbar, wie wir die falsche Vorstellung aufrecht erhalten, dass "du und ich", dass unser Handeln nichts bewirkt. Es wirkt. Darauf zu vertrauen, müssen wir lernen.
Lernen, Vertrauen zuzulassen
Zu vertrauen ist in uns angelegt. Wie die Wut. Wie zur Wut, müssen wir auch zum Vertrauen ein neues Verhältnis erreichen. Denn die kapitalistischen Mechanismen höhlen es aus. Schriftliche Verträge sind ein gutes Beispiel für Vertrauensverlust bzw. fundamentales Misstrauen. Verträge an sich sind natürlich nicht "böse" - denn sie sind "nur" die Verlängerung von Handschlag oder mündlich gegebenem "Wort". Es geht nicht darum, blind zu vertrauen. Es geht um ein bestimmtes Menschenbild und das alltägliche Handeln, dass sich daraus ableitet.
Womit wir wieder bei der Wut wären. Und einem neuen Denken über Wut. Das kommt nicht über Nacht und schon gar nicht von selbst. Aber schneller, als man denkt. Im Kleinen, wie im Großen.
Ich hoffe, wenn du diesen Text bis zum Ende gelesen hast, verstehst du, warum ich glücklich darüber bin, wütend zu sein.
Nachschlag: Muss man wütend sein, um loszulegen? Ja und nein. Wut ist meine Metapher für das Gefühl, etwas ändern zu wollen. Aber es ist eben ein sehr starkes Gefühl. Und es beruht auf der Erkenntnis, dass es unüberbrückbare Gegensätze gibt, die einen schlicht wütend werden lassen. Auch die Ohnmacht und das Hände in den Schoß legen, ist ein Ausdruck von Wut: von kalter, stummer Wut. Das in diesem Text ausgebreitete Verständnis von Wut soll eben helfen, diesen Zustand abzuschütteln und die Wut als Quelle der Energie zu verstehen.
Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann könnte auch der folgende dich interessieren: "Wissen heißt kämpfen, oder: Warum alle zuschauen und nur wenige etwas tun."
The new Pope is not going to save the day - and that's got nothing to do with him being NOT the devil
Like it states in the title: the Pope's not going to save the day. Who is? We are. Why? Because there's simply nobody else there, who could do it.
The new Pope might do things differently. But foreseeably he won't change much for the good. After all, he's a man. A man with power. White, powerful men - this combination is simply not known to be beneficial for most parts of the people, throughout most parts of the world and the "history of mankind" altogether.
The Pope is not the Devil. Hell no, he ain't (that bad)!
That doesn't mean, that white men are the incarnation of evil, nor are they devils by their very nature! G_d forbid! (what an irony...). It just means what it means. Just read the words. No more, no less.
And that's coming from a white man (some even told me that they thought that I was pale - but as long as I am not turning transparent, I think that's perfectly OK). And just in case that someone's rendering me a self-hating white...sorry to disappoint you (at the same time I begin to realize how valuable the lack of a built-in commentary feature is! Thanks, Tumblr, from keeping the trolls at comfortable distance).
Neither fish now fowl, or: fuck nationalism and its siblings
I consider myself to be free from such feelings. Why? Simply...because they are not there! I am mostly of German decent - a "Kartoffeldeutscher" (potatoe German), as some are ironically putting it.
Belonging to the (ever shrinking) younger cohort among the German population I neither claim nationalist pride in my membership in this "club" nor do I reject being given this sort of life-long ticket. I realize how beneficial it is for me (especially being a white, male, middle-class dude) and how others - especially people of somewhat other decent or "suffering" from any other kind of "being different" (e.g. religion/faith) from the white "German" majority - are getting excluded from this "team Germany". Say, Muslims - for any reasons that seems to make sense - not to me, but knowing about how mechanisms of power are all but in place to segregate "us" from "them".
The Pope as a sheperd - but what kind of sheperd, after all?
And well...that's the whole point: the new Pope is not going to change this in the realm of religion.
[Here, you should actually see a much longer explanation, why YOU and not the Pope, is going to save the day. Thanks to Tumblr.../§$%§%, this is obviously not the case...not yet, at least]
I doubt it. I really do. Strongly. And if he does, it's all the better.
So, let's get it on, our Holiness, Pope Francis. Prove me wrong!
Again: I doubt you will. Surprise me. Surprise us (even those not being member of your "club", nor your team of cheerleaders).
[I am not expecting him to read this post, ever. But that's not the point. And even though I assume you've understood this long ago - I felt I should make it clear. Just for the record. Because some people really do think that someone or something is actually going to stuff like this. And that's perfectly OK with me. Nothing bad about it. Really! Simply, I am not one of them. I think...everybody's got this by now :)]
[http://akinna-stock.deviantart.com/ takes credit for the incredibly cool wall-paper]
Not intended to help you keep up these false hopes about capitalism. And not being sorry for that.
A: "Did you hear that? China Inc. is up +12% in 2012!"
B: "Gee! Just in time: Buys us some days to stick with capitalism!"
Inspired by Wolfang Uchatius' piece "Jan Müller hat genug" (Jan Müller has enough of it), published in German weekly DIE ZEIT. Especially noteworthy and inspirational (regarding the coming into being of this meme) is the following part:
"Dass die deutsche Wirtschaft noch nicht schrumpft, liegt vor allem daran, dass sie sich neue Märkte erschlossen hat. Die Unternehmen verkaufen ihre Autos in China, ihre Waschmaschinen in Russland, ihre Duschgels in Brasilien. In Ländern, denen es am Überfluss noch mangelt."
Or, in English:
"The reason why the German economy is not shrinking yet is, because it has developed the 'new markets'. Corporations are selling their cars to China, washing machines to Russia, shower gels to Brasil. To countries that still lack abundance "
Feel free to share this meme :)
#bword, #nword - it's about power. nothing else.
Inspired from a tweet that I've seen during a discussion at The Stream (Al Jazeera English), that took place on February 20, 2013.
To read the actual tweet either check out the show at around 20:50 or follow the first link in this picture. Feel free to share!
10 Jahre Agenda 2010: Schulternklopfen für Schröder & Lollis für die SPD
"Der Arbeitsmarkt braucht einen Sektor mit niedrigen Löhnen, um gering Qualifizierten Arbeitsplätze verfügbar zu machen“ - Gerhard Schröder und Tony Blair, Der Weg nach vorne für Europas Sozialdemokraten (1999)
"Morgen jährt sich die Rede des damaligen Kanzlers Schröder zur Agenda2010. Ein Blick in die Mainstream-Medien zeigt: kaum Kritik, sondern Anerkennung überwiegt. Anerkennung für eine Politik, die prekäre Beschäftigung für Millionen von Menschen institutionalisiert hat. Eine Politik, die Armut schafft und zementiert. Die Menschen ausleihbar macht und systematisch ihrer Würde beraubt. Die „Hartz-Gesetze“ sind ein Lehrstück für die Übertragung von Marktprinzipien auf staatliche Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Aus Arbeitsämtern wurden Jobcenter, aus Arbeitssuchenden wurden KundInnen. Und was macht der mediale Mainstream? Von Kritik kaum eine Spur. Meine Medienanalyse.
Die Schleichende Islamisierung (März 2013)
Wovor haben "wir" eigentlich Angst? Ernst gemeinte Frage!
Leider bietet Tumblr keine tolle Kommentarfunktion (das kennen wir doch schon von den Fußnoten...sind die blöd?) - ist halt nur was für Hipstergesocks hier.
Ich werd mir was einfallen lassen. Sowohl gegen die Angst bzw. auf die Frage nach den Gründen für eben diese, als auch für die Kommentarfunktion.
Wissen heißt kämpfen, oder: warum alle zuschauen und nur wenige etwas tun.
Das Politische ist ein Kampf im Sinne von Chantal Mouffe [1]. Politik, die empirische Ebene des Politischen, spiegelt das wieder.
Aber wer will schon kämpfen. Heute [2]. Wahrscheinlich war es nie anders.
Friends are dead. So give me your job.
Dear friends. No. I'm sorry. Please, let me start again. We've got to get this fact straight.: friends, as we knew them, are dead. They all died. Now, DON'T CRY, you morons!
Facebook killed them.
Gestatten, mein Name ist Hase. Zu Funktionen von Namen.
Wozu benutzen wir Namen? Um andere identifizieren zu können. Aber auch, um sie kontrollieren zu können. Sogar, um Macht über sie auszuüben. Und uns von ihnen abzugrenzen - "sie" auszugrenzen.
Manche Menschen haben "gewöhnliche" Namen, andere "besondere" Namen. Warum? Weil Namen Ausdruck von Machtverhältnissen sind. Was passiert also, wenn Menschen keinen Namen haben? Oder, wenn ihr Name mehr über sie verrät, als ihnen lieb ist?
Um diese und andere Fragen geht es in einem Text, den ich parallel zu einer Veranstaltung zu Genderfragen begonnen und innerhalb von 24 Stunden fertig geschrieben habe. Klingt komisch? Macht aber Sinn. Denn meine Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Machtverhältnissen hat mir auch die Augen für viele weitere Bereiche geöffnet. Und in vielen dieser Bereiche sind die Verhältnisse von Macht und Hierarchie sehr ähnlich gelagert und daher jeweils unter- bzw. aufeinander übertragbar.
Da mir das Fußnotensystem von Tumblr zu kompliziert ist, bitte hier den Text herunterladen (PDF): http://bit.ly/namenundmacht.