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Südafrika 2021/22 - Tag 5
Herrschaften und Oukies!
Heute Morgen ließen wir uns von Holger zum Frühstück nett bewirten. Wir sind wieder die einzigen Gäste.
Gestern Abend konnte ich noch für den heutigen Tag ganz kurzfristig einen Termin im Chimp Eden vereinbaren. Eigentlich gingen wir sogar davon aus, dass das wegen der Corona Situation gar nicht möglich ist.
Doch welche Überraschung! Es meldete sich eine sehr nette Mitarbeiterin namens Odette und sie bestätigte uns eine Besichtigung für heute Mittag um 12 Uhr.
Aktuell kann man Touren nur per Email oder Telefon kurzfristig vereinbaren, da sich die Regeln ständig wieder ändern können. Von daher sind selbst mittelfristige Planungen schon zu weit in der Zukunft.
Von unserer jetzigen Unterkunft, der Thokozani Lodge, dauert die Anfahrt in etwa 1 Stunde.
Das Jane Goodall Institute (JGI) South Africa Chimpanzee Sanctuary liegt im 1.000 Hektar großen Umhloti Nature Reserve, 15 Kilometer außerhalb von Nelspruit, und beherbergt Schimpansen, die aus ihren natürlichen Lebensräumen in Afrika entrissen wurden.
Chimp Eden wurde 2006 von der bekannten Primatenforscherin Jane Goodall gegründet und ist das erste und einzige Schimpansenschutzgebiet in Südafrika.
Das Schutzgebiet bringt den Menschen die Welt der Schimpansen durch Bildung und Ökotourismus näher, was besonders wichtig ist, da Schimpansen in freier Wildbahn innerhalb der nächsten 10 - 20 Jahre aussterben könnten, wenn die aktuellen Trends nicht umgedreht werden können.
Schimpansen gelten als die engsten lebenden Verwandten des Menschen und sind für ihre Intelligenz bekannt. Sie sind interessante Lebewesen, die ein strukturiertes Sozialsystem und die Interaktion miteinander genießen.
Das Ziel des Schimpansen-Schutzgebiets ist es, Schimpansen zu retten, die den Buschfleischhandel überlebt haben und zu Waisen wurden, auf dem illegalen Heimtiermarkt gehandelt oder vor Quälereien in Zirkus, Strandresorts und Nachtclubs gerettet wurden.
Es ist in Südafrika erlaubt, wilde Tiere zu halten, die Gesetze sind da ziemlich lasch. Und so gibt es immer wieder Menschen, die auf die Idee kommen, es könnte ganz witzig sein, sich als Haustier einen süßen Schimpansen zu besorgen.
Das ist natürlich total bescheuert, den Schimpansen sind wilde Tiere, die in die Wildnis gehören.
Sie sind nicht dazu gemacht, um in einem Haus gehalten zu werden und spätestens dann, wenn die Tiere geschlechtsreif werden, bekommen die Besitzer die ersten ernsthaften Probleme.
Jeder in Gefangenschaft gehaltene Schimpanse, der dann hier landet, hat großes Glück. Denn, diese Tiere wieder auszuwildern ist wie fast bei allen Tierarten sehr schwierig oder gar unmöglich.
Der eine oder andere mag sich noch an Michael Jackson und seinen Bubbles erinnern. Bubbles reiste rund um die Welt, kannte halb Hollywood, wohnte bei Jackson im Haus, nahm an Preisverleihungen teil und dergleichen schräges Zeug. Michael Jackson ist bekanntlich tot, aber Bubbles lebt immer noch.
Die Schimpansen im Chimp Eden sind die Glücklicheren, die ihr Leben jetzt in einer risikofreien Umgebung verbringen und die notwendige Aufmerksamkeit erhalten, um sich von ihrem erlittenen Trauma zu erholen - soweit das überhaupt möglich ist.
Die Schimpansen verbringen ihre Tage halbwild in Gehegen und zeigen als Gruppenmitglieder normale soziale Interaktionen und Verhaltensmuster.
Allerdings haben sie hier nun den zusätzlichen Vorteil der sicheren Umgebung und einer regelmäßigen Nahrungsversorgung sowie der medizinischen Betreuung.
Viele sind durch das Leben, zu dem sie einst gezwungen wurden, oder durch den Schrecken ihrer Gefangennahme traumatisiert. Sie brauchen ein ruhiges, sicheres Zuhause, das viel Unterstützung bietet.
Den Besuchern bietet sich die Möglichkeit einige der Schimpansen des Instituts aus der Nähe zu sehen und die Geschichte ihres Schicksals zu erfahren.
Es gibt drei verschiedene Gruppen und halbwilde Gehege, sowie Aussichtspunkte mit Blick auf die Wälder und die Bereiche, in denen die Tiere nach Nahrung suchen und miteinander interagieren.
Diese Punkte ermöglichen den Besuchern einen guten Blick auf die Tiere, ohne sie zu stören.
Leider hatten wir großes Pech mit dem Wetter. Bei blauem Himmel mit leichter Bewölkung fuhren wir los. Als wir den Eintritt in Höhe von 255 Rand pro Person entrichteten zog sich der Himmel schon zu.
Als wir dann das Areal am Hauptgebäude verließen und uns daran machten den Hügel in Richtung Waldrand zu erklimmen, öffnete der Himmel seine Schleusen.
Was hat das geschüttet! Blitz, Donner, Hagel und der Regen kam waagerecht, da half auch das Dach auf dem Aussichtspunkt gar nichts.
Der Lärm war beträchtlich und man konnte die Erklärungen der Mitarbeiter gar nicht mehr verstehen.
Ein Besucherpaar - insgesamt waren wir 12 Personen - ergriff die Flucht und haute ab. Feiglinge! Alle anderen hielten bis zum Schluss tapfer durch.
Alle waren nass bis auf die Knochen und auch die Gesichter der Schimpansen sprachen Bände. Ich schlug den beiden Guides, die uns begleiteten, vor, den Schimpansen doch ein paar Gummistiefel zu spendieren.
Die Führung zu den verschiedenen Schimpansen Gruppen - insgesamt leben aktuell 34 Tiere dort - dauert ungefähr eine Stunde. Corona bedingt ist auch hier der Betrieb bzw. der Besuch nur zu eingeschränkten Bedingungen möglich.
Allerdings könnten die Gebäude und das Drumherum gerne etwas mehr Pflege vertragen. Sicherlich ist es den Schimpansen egal, ob die Wege gepflegt und gefegt sind, aber den Besuchern eher nicht.
In der Nähe gibt es eine Landebahn für kleinere Flugzeuge und auch einen Landeplatz für Hubschrauber. Auch das sah alles so aus, als ob hier schon länger niemand mehr eingeflogen ist.
Wir vermuten, dass hier in früheren Zeiten, als Miss Goodall noch rüstiger war und wahrscheinlich auch öfter selbst vor Ort war, die Sache sich anders darstellte.
Der Name Jane Goodall wird sicherlich auch einiges an gut betuchter Prominenz angezogen haben. Man darf gespannt sein, was aus der Anlage wird.
Gut gefallen hat uns die strikte Umsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen. Jeder Besucher wurde auf das korrekte Tragen der Masken hingewiesen und ermahnt.
Es wurden nicht nur die Hände desinfiziert und die Temperatur gemessen, sondern dazu musste noch ein Gesundheitsformular ausgefüllt werden - und (was ich persönlich sehr wichtig finde) alle Besucher mussten über einen Desinfektionsteppich laufen.
Das kennen wir ja von zu Hause auch, wenn bei unseren Bauern auf den Höfen wieder irgendeine Tierseuche ausgebrochen ist, dann müssen auch alle - ob zu Fuß oder mit dem Auto oder dem Fahrrad - über einen “Seuchenteppich” oder ein Desinfektionsbad.
Gegen 15 Uhr waren wir wieder zurück in der Thokozani Lodge, da waren wir fast schon wieder trocken.
Auf dem Rückweg witzelten wir: mit Corona haben wir uns nicht angesteckt, nur eine Lungenentzündung eingefangen.
Heute Abend haben wir erstmals versucht Frikadellen zu grillen. Geschmeckt haben sie, nur die Optik ist noch verbesserungsbedürftig.
Holger hatte heute auch Glück, es konnten noch zwei Cottages an Walk-in-Gäste vermietet werden. Alles Einheimische, keine Gäste aus Übersee.
Lekker Slaap!
Angie, Micha und der Hasenbär
Sudwala caves
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Nelspruit, South Africa
Last week I was in Nelspruit with Amy Jane and my family (the boys joined us on Friday). It was an amazing week. I didn't get as much work done as I would have liked but I did a lot of other things. We did a lot of adventuring. There are sandstone caves that are a local secret. I needed to see them. I didn't realise you had to climb down an extremely steep rock face. I freaked out a bit going down but then I realised I would have to go back up. I'm quite seriously scared of heights. The caves were magical and totally worth it but it wasn't an experience I would repeat soon (but I will go back). But I did it. This was a huge NSV for me. I'm suffering today because my muscles are screaming at me but it was one of the best days of my entire life. It doesn't look steep in the pic but it was scary to someone with short legs and no muscles. 🙊😅 #kaapsehoop #kaapschehoop #sandstonecaves #adventure #life #love #nelspruit #weightlossjourney #strongsmartcapableworthy #weightlosstransformation #nsv #ketolife #diabeticlife #extremeweightloss #bouldering #fun
Please note: 2 December 2017 First unforeseen outdoor market in Nelsruit, Mpumalanga. The platform is for is created to gather the community of Nelspruit where small - business owners and artisan's can sell to the public, not only that but for ideas to be circulated amongst each other to grow the community in a relaxing environment and atmosphere that the market creates. #instaeats #instafood #instafoodie #instafooddiary #instafoodblog #instafoodblogger #instadrink #foodmarkets #foodporn #foodie #foodblogger #foodtruck #foodies #foodgram #adventuresofafoodlover #2December2017 #mbombela #nelspruit #lights #nightmarket #music #art #crafts #poetry #poetrycommunity
Innibos 7-8 July 2017. Annual festival in Nelpsruit, South Africa.
Because who doesn’t want to see thousands of Afrikaners of all ages watching a concert on a rugby field while sitting on their camouflage camping chairs?
Really it’s weird. My European side would expect a concert held in such a venue to be all exciting, filled with people jumping up and down, but here? Nope. You sit comfortably in your chair, with a blanket on top of you, listening to the oupa behind you’s inappropriate comments on the performers. It’s different, I like it. If you’re in the mood for a different crowd, just go one of the other stages to breathe in the smoke of the weed-heads next to you at the MKStage, or sokkie-along at the Arena.
Along with the music, explore the craftsy stalls to find your mom’s birthday gift or the next painting that will adorn your living room wall.
Of course, the best is always the food. And maaaan is there a selection to choose from. Typical market food: boerie rolle, chip sticks, curry and rice etc., but also pizza cones, sushi, all kinds of roosterkoek, Serbian burgers, you name it. Choosing was TOUGH.
Innibos is an experience, never to repeat again, for me. It’s nice to go once, but I’d rather go explore some new places.